Bayerischer Heimattag

Die Arbeitsgemeinschaft „Der Bayerische Heimattag" wurde am 10. September 1949 in Rothenburg ob der Tauber gegründet.

Sie besteht aus den drei Landesverbänden:

  • Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e.V.
  • BUND Naturschutz in Bayern e.V.
  • Verband Bayerischer Geschichtsvereine

Ihr Ziel ist es, sowohl die natürliche Umwelt des Menschen als auch die Kultur Bayerns in ihrer Tradition, Vielfalt und Besonderheit zu erforschen, zu erhalten und weiterzuentwickeln. Sie will in allen bayerischen Regionen den überlieferten Lebensraum bewahren, Lebensqualität schaffen und vor allem auch Identität zwischen den Menschen und ihrer Heimat herstellen. Mit den angeschlossenen Vereinen und Institutionen vertritt der Bayerische Heimattag die Interessen von weit über einer halben Million Menschen.

Der Bayerische Heimattag fasst die gemeinsame Arbeit der drei Verbände zusammen und koordiniert sie. Alle zwei Jahre dokumentiert er seine vielseitige Tätigkeit mit einer mehrtägigen Veranstaltung, die jeweils einem bestimmten inhaltlichen Schwerpunkt gewidmet ist.

Der 40. Bayerische Heimattag fand am 28. und 29. Juni 2019 in Landshut statt. Der nächste Heimattag wird 2021 stattfinden.

Themen und Orte der Heimattage seit 2007:

  • "Stadtregionen – Lebensräume der Zukunft", Landshut 2019
  • "Stadt – Land – Fluss", Dillingen an der Donau 2017
  • "Heimat-Bilder. Klischee und Wirklichkeit", Murnau 2015
  • "Jugend braucht Heimat – Heimat braucht Jugend", Dinkelsbühl 2013
  • "Vom Rand zur Mitte. Grenzerfahrungen im Herzen Deutschlands", Bad Steben 2011
  • "Das wiederentdeckte Umland – Ländliche Räume in Metropolregionen", Neumarkt i.d.Opf. 2009
  • „Industrie und Kultur", Schweinfurt 2007

Heimat! Das Filmfestival

Seit dem Jahr 2011 veranstaltet der Bezirk Mittelfranken in Kooperation mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V. und dem Filmhaus Nürnberg das Filmfestival „Heimat! Das Filmfestival“. Dabei wird thematisiert, wie Heimat im Medium Film unter verschiedenen Aspekten dargestellt wird. Das Festival findet im zweijährigen Turnus statt, in den Jahren dazwischen wird im Sommer jeweils ein Film als „Antennenprogramm“ gezeigt.

13. – 16. Januar 2011 Filmfestival im Filmhaus Nürnberg
„Kneißl, Gudrun, Geierwally – Heimatfilm im Wandel der Zeit“

4. August 2012 Antennenprogramm im Fränkischen Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim
„Bavaria – Traumreise durch Bayern“ (2012), Dokumentarfilm von Joseph Vilsmaier

16. – 20. Januar 2013 Filmfestival im Filmhaus Nürnberg
„Fakten und Fiktion – Heimat und Geschichte im Film“

9. August 2014 Antennenprogramm in der Katharinenruine in Nürnberg
Preview: „Landauer – Der Präsident“ (2014), mit Josef Bierbichler, Regie: Hans Steinbichler

15. bis 18. Januar 2015 Filmfestival im Filmhaus Nürnberg
„Fremde in der Heimat“

4. August 2016 Antennenprogramm im "Alten Bauhof" Bad Windsheim
Preview: Mademoiselle Marie

19. bis 22. Januar 2017: Filmfestival im Filmhaus Nürnberg
"Umgang mit Klischees"

17. bis 20. Januar 2019: Filmfestival im Filmhaus Nürnberg
"unterwegs"

2020: Thema wird gerade erarbeitet

 

Bayerischer Museumspreis

Die rund 1.250 kunst- und kulturhistorischen, archäologischen und technischen Museen, naturkundlichen Sammlungen, Freilicht- und Bauernhofmuseen Bayerns zählen jährlich über 20 Millionen Besucher. Damit liegt Bayern schon seit langem unangefochten an der Spitze aller deutschen Bundesländer.

Um die Bedeutung dieser Museen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und um die dort geleistete Kulturarbeit zu fördern und zu würdigen, verleiht die Versicherungskammer Bayern seit 1991 den mit 20.000 Euro dotierten Bayerischen Museumspreis. Nach den Vergaberichtlinien werden beispielhafte Neueinrichtungen oder Neugestaltungen mit wegweisenden Ansätzen im Bereich der Sammlungspräsentation und der didaktischen Vermittlung, aber auch museumspädagogische Projekte mit Modellcharakter oder vorbildliche Beispiele der Konservierung und Restaurierung ausgezeichnet. Auswahlkriterien sind weiterhin die Bedeutung des Museums für das örtliche und überörtliche kulturelle Leben und sein Auftritt in der Öffentlichkeit.

Eine Jury, bestehend aus Vertretern des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen, der beiden zuletzt ausgezeichneten Museen sowie der Versicherungskammer Bayern, wählt die Preisträger aus, die beim alle zwei Jahre stattfindenden Bayerischen Museumstag verliehen werden.

Hier geht es zur offiziellen Homepage des Bayerischen Museumspreises.


Bisherige Preisträger waren:

2019: Museum Oberschönenfeld in Gessertshausen

2017: HopfenBierGut – Museum im Kornhaus Spalt und Heimatmuseum Vilsbiburg (Preis für ehrenamtlich geführtes Museum)

2015: Hutmuseum Lindenberg und Augustiner Chorherren Museum Markt Indersdorf

2013: Stadtmuseum Kaufbeuren

2011: Gedenkstätte Flossenbürg

2009: Industriemuseum Dingolfing

2007: Maximiliansmuseum Augsburg

2005: Kulturspeicher Würzburg

2003: Fabrikmuseum Roth

2001: Museum Altomünster

1999: Museum der Stadt Miltenberg

1997: Historisches Museum Bayreuth

1995: Schlossmuseum Murnau

1993: Bezirksmuseum Dachau

1991: Freilandmuseum Bad Windsheim