Bayerischer Heimattag

Die Arbeitsgemeinschaft „Der Bayerische Heimattag" wurde am 10. September 1949 in Rothenburg ob der Tauber gegründet.

Sie besteht aus den drei Landesverbänden:

  • Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e.V.
  • BUND Naturschutz in Bayern e.V.
  • Verband Bayerischer Geschichtsvereine

Ihr Ziel ist es, sowohl die natürliche Umwelt des Menschen als auch die Kultur Bayerns in ihrer Tradition, Vielfalt und Besonderheit zu erforschen, zu erhalten und weiterzuentwickeln. Sie will in allen bayerischen Regionen den überlieferten Lebensraum bewahren, Lebensqualität schaffen und vor allem auch Identität zwischen den Menschen und ihrer Heimat herstellen. Mit den angeschlossenen Vereinen und Institutionen vertritt der Bayerische Heimattag die Interessen von weit über einer halben Million Menschen.

Der Bayerische Heimattag fasst die gemeinsame Arbeit der drei Verbände zusammen und koordiniert sie. Alle zwei Jahre dokumentiert er seine vielseitige Tätigkeit mit einer mehrtägigen Veranstaltung, die jeweils einem bestimmten inhaltlichen Schwerpunkt gewidmet ist.

Der nächste Heimattag wird 2021 stattfinden.

Themen und Orte der Heimattage der letzten Jahre:

  • "Stadtregionen – Lebensräume der Zukunft", Landshut 2019
  • "Stadt – Land – Fluss", Dillingen an der Donau 2017
  • "Heimat-Bilder. Klischee und Wirklichkeit", Murnau 2015

Heimat! Das Filmfestival

Seit dem Jahr 2011 veranstaltet der Bezirk Mittelfranken in Kooperation mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V. und dem Filmhaus Nürnberg das Filmfestival „Heimat! Das Filmfestival“. Dabei wird thematisiert, wie Heimat im Medium Film unter verschiedenen Aspekten dargestellt wird. Das Festival findet im zweijährigen Turnus statt, in den Jahren dazwischen wird im Sommer jeweils ein Film als „Antennenprogramm“ gezeigt.

Die letzten drei Jahresthemen waren:

2021: Thema wird gerade erarbeitet

2019: Filmfestival im Filmhaus Nürnberg: "unterwegs"

2017: Filmfestival im Filmhaus Nürnberg: "Umgang mit Klischees"

Bayerischer Museumspreis

Die rund 1.250 kunst- und kulturhistorischen, archäologischen und technischen Museen, naturkundlichen Sammlungen, Freilicht- und Bauernhofmuseen Bayerns zählen jährlich über 20 Millionen Besucher. Damit liegt Bayern schon seit langem unangefochten an der Spitze aller deutschen Bundesländer.

Um die Bedeutung dieser Museen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und um die dort geleistete Kulturarbeit zu fördern und zu würdigen, verleiht die Versicherungskammer Bayern seit 1991 den mit 20.000 Euro dotierten Bayerischen Museumspreis. Nach den Vergaberichtlinien werden beispielhafte Neueinrichtungen oder Neugestaltungen mit wegweisenden Ansätzen im Bereich der Sammlungspräsentation und der didaktischen Vermittlung, aber auch museumspädagogische Projekte mit Modellcharakter oder vorbildliche Beispiele der Konservierung und Restaurierung ausgezeichnet. Auswahlkriterien sind weiterhin die Bedeutung des Museums für das örtliche und überörtliche kulturelle Leben und sein Auftritt in der Öffentlichkeit.

Eine Jury, bestehend aus Vertretern des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen, der beiden zuletzt ausgezeichneten Museen sowie der Versicherungskammer Bayern, wählt die Preisträger aus, die beim alle zwei Jahre stattfindenden Bayerischen Museumstag verliehen werden.

Hier geht es zur offiziellen Homepage des Bayerischen Museumspreises, hier finden Sie auch eine Auflistung aller Preisträger seit 1991.


Die letzten drei Preisträger waren:

2019: Museum Oberschönenfeld in Gessertshausen

2017: HopfenBierGut – Museum im Kornhaus Spalt und Heimatmuseum Vilsbiburg (Preis für ehrenamtlich geführtes Museum)

2015: Hutmuseum Lindenberg und Augustiner Chorherren Museum Markt Indersdorf