Die Plattform „Netzwerk Dialektpflege in Bayern“ bündelt Akteure, Angebote und Wissen rund um Bayerns Dialekte. Sie macht sichtbar, wer sich engagiert, welche Angebote es gibt und wo Dialekt in Bayern erforscht, vermittelt, gesprochen und weiterentwickelt wird.

Hinter der Plattform steht eine Projektgruppe, die Wissen, Erfahrung und Begeisterung für Bayerns Dialekte zusammenbringt. Gemeinsam machen wir sprachliche Vielfalt sichtbar, zugänglich und zukunftsfähig.
Wir bringen Menschen, Ideen und Wissen rund um Bayerns Dialekte zusammen – mit unterschiedlichen Perspektiven, aber einem gemeinsamen Ziel: Dialekt lebendig halten.
Initiativen, Vereine, Verbände, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, staatliche Stellen und weiter Organisationen entdecken.
Von Archiv bis XY-Zeitschrift, von Beratung bis Wettbewerb – jeder kann fündig werden.
Welche Dialekte gibt’s in Bayern? Warum ist Dialekt cool? Hochdeutsch und Dialekt – schließt sich das aus? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen.
Akteure und Angebote nach Region, Regierungsbezirk oder Dialekt filtern.
Ein eigenes Profil anlegen, Teil des Netzwerks werden und Angebote sichtbar machen.
Teil von was Größerem sein: Das geht jetzt leicht. Einfach mitmachen bei der Dialekt-App DaBay – und mit den Ergebnissen Münchner Dialektforscher glücklich machen. Außerdem geht’s um die Bairisch-KI, ein Projekt, bei dem der Landesverein beteiligt ist. Gast ist auch Martin Bär, der Projektmitarbeiter des Landesvereins.
Die Dialekte in Bayern werden jetzt mit der KI gefördert. Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege startet ein großes Projekt, bei dem die Künstliche Intelligenz mit zwei regionalen Varianten des Bairischen gefüttert wird.
Der Landesverein hat die ehrenvolle Aufgabe übertragen bekommen, ein Netzwerk und eine Internet-Plattform für die Dialektpflege in Bayern aufzubauen. Dieses Netzwerk soll alle in Bayern gesprochenen Mundarten und möglichst viele Projekte abbilden. Bei der Auftakt-Veranstaltung in Ingolstadt am 7. Februar 2026 gab der preisgekrönte SZ-Journalist Hans Kratzer einen eindrucksvollen Impuls. Den Vortrag können Sie hier lesen.
Die ehemalige Klasse 8a des Gymnasiums Berchtesgaden hat die sprachliche Vielfalt im Berchtesgadener Land erforscht – vom lokalen Dialekt bis zur Mehrsprachigkeit der eigenen Schulgemeinschaft. Zur Seite standen der Klasse dabei erfahrene Expertinnen und Experten, die sich mit Mundarten auskennen. Für das Citizen-Science-Projekt „Wie spricht Berchtesgaden?“ hat die Klasse einen Anerkennungspreis des Landesvereins von „Jugend macht Heimat!“ erhalten. Im Interview erzählt die verantwortliche Lehrerin, wie die Schülerinnen und Schüler die Erkenntnisse gesammelt haben und welche überraschenden Einblicke sich dabei ergaben.
Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat hat in Kooperation mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege das Pilotförderprogramm „Heimat.Engagiert!“ ins Leben gerufen. Hierdurch werden jährlich bis zu 40 Vorhaben, die sich in besonderer oder innovativer Art und Weise mit der Pflege und Vermittlung von Heimatgeschichte und Kulturformen im Zusammenhang mit örtlich herausragenden Inhalten befassen, mit einer Festbetragsförderung von 2.000 Euro unterstützt.
Die Geschichten in „Franz und Theresa – Ghupft wia gsprunga!“ von Justina Bauer pendeln zwischen Bairisch und Hochdeutsch und eröffnen Kindern die Welt des Dialekts. Jetzt ist in Kooperation mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege auch das Hörbuch erschienen. Ein Gespräch über aktuelle Lebenswirklichkeiten, Traditionen, die Zukunft des Dialekts und Justina Bauers zwei Welten. Ein Interview von Angelika Sauerer.
Bayerischer Landesverein für Heimatpflege in Kooperation mit der LMU
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