In Ober- und Niederbayern sowie in Österreich beliebtes Lied bei Herbstsingen. Ältester Beleg: Liedflugschrift aus Steyr/Oberösterreich. Nach 1825/1830 ein typisches, auf einem älteren Modell aufbauendes Lied in der (angeblichen) Mundart der steirischen und Tiroler „Nationalsänger“ (also Hochdeutsch mit bairisch-alpenländischer Dialektfärbung). Ebenso verbreitet in Nord- und Mitteldeutschland, da die Nationalsängergruppen ganz Mitteleuropa bereist hatten und z. B. regelmäßig auf der Leipziger Messe aufgetreten sind.

LIEDERLUST ♪ 66 – Wenn das Glöcklein sechs Uhr schlägt
Im September beginnt das neue Lehrjahr und für viele endgültig


