Aus Schlesien, Sammlung August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874). Von Walther Hensel (1887-1956) durch Strophenkürzung in die Liedpflege eingebracht. Das Treten auf den Fuß ist ein alter deutscher Rechtsbrauch. Man gibt der/dem Liebsten zu erkennen, dass man ihn besitzen will. Noch im 19. Jahrhundert war es im Lechrain der Brauch, dass sich frisch vermählte Paare gegenseitig auf die Füße traten. Man verband damit die Vorstellung, dass der zuerst getretene Partner zeitlebens unter dem Pantoffel zu stehen habe.

Pressemitteilung: Mit Kulturarbeit gegen Antisemitismus
Die oft belastende Situation für Jüdinnen und Juden durch den wachsenden Antisemitismus, aber auch die Chancen der kulturellen Arbeit für die Förderung jüdischen Lebens standen im Mittelpunkt des 6. Landestreffens „Jüdisches Leben in Bayern“ in Nürnberg.


