Dialekt-Dialog der Zukunft startet – mit KI-Technologie und landesweitem Netzwerk

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Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat

Dialekt auch digital bewahren – Freistaat unterstützt mit bis zu 68.000 Euro

„Bayern lebt und liebt seine Dialekte – sie sind unser kulturelles Erbe und unsere Identität! Mit KI-Technologie und einem landesweiten Netzwerk starten wir gemeinsam mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V. den Dialekt-Dialog der Zukunft: digital, mitwirkend und innovativ. Unser Ziel ist es, eine bayernweite Plattform zu schaffen, die allen Dialektinteressierten Mitwirkungsmöglichkeiten bietet und den Austausch sowie den Wissenstransfer über Dialekte in unserer Gesellschaft fördert. Das Bayerische Finanz- und Heimatministerium unterstützt diese vorbildliche Initiative mit rund 68.000 Euro, um die kulturelle Identität Bayerns und die Dialektpflege weiterhin zu stärken. Mein herzlicher Dank gilt dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e. V. als Projektträger, der dieses innovative Projekt mitentwickelt hat – ohne sein großartiges Engagement wäre dies nicht möglich gewesen!“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

„Wir freuen uns sehr, dass wir dieses wichtige Dialekt-Projekt übertragen bekommen haben. Es ist eine große Verantwortung, denn unsere tradierten Mundarten sind ein gigantischer kultureller Schatz. Sie prägen unser Heimatgefühl. Ich verweise da auf den Politologen Ivan Krastev, der festgestellt hat, Heimat sei der Ort, wo du die anderen verstehst und wo sie dich verstehen, wo dir die Wörter nicht um die Ohren fliegen, weil jeder weiß, wie sie gemeint sind. Deswegen ist das Projekt so bedeutend“, sagt Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V.

Das Projekt startet mit einem Runden Tisch Dialekt, der den Beginn eines landesweiten Netzwerks markiert. Ziel ist es, durch regelmäßige Austauschformate und Präsenzveranstaltungen sowie eine digitale Plattform Möglichkeiten für alle Dialektinteressierten aus Vereinen, Verbänden, Wissenschaft und Kultur zu bieten, den Austausch über Dialekte in der bayerischen Gesellschaft zu fördern. In einer zweiten Phase ab 2026 soll das Vorhaben um ein hochinnovatives KI-Modul erweitert werden. Der „KI-Rucksack“ kann vor Ort unterschiedliche Dialekte in Bayern wissenschaftlich erfassen und für Mitmachaktionen aufbereiten. Damit soll die langfristige Bewahrung regionaler Dialekte mit modernsten IT-Verfahren gefördert werden. Das Projekt wird vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V. koordiniert und im zweiten Modul mit Projektpartnern von der Ludwig-Maximilians-Universität entwickelt. Die Laufzeit ist vom 01.10.2025 bis zum 31.12.2026 geplant.

Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung: FÜRACKER: DIALEKT-DIALOG DER ZUKUNFT STARTET – MIT KI-TECHNOLOGIE UND LANDESWEITEM NETZWERK

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