Pressemitteilung: Schon 140 Vorschläge bei Straßennamen-Aktion – Kabarettist Christian Springer beteiligt sich

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Schon 140 Vorschläge bei Straßennamen-Aktion – Kabarettist Christian Springer beteiligt sich

 

Hans-Jochen Vogel, Barbara Stamm und Wilhelm Hoegner, Anna Wimschneider, Franz Beckenbauer und Pumuckl – all das sind Namen, die bislang beim großen Straßennamen-Projekt des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege eingegangen sind. Am Ende will der Landesverein mit hochkarätigen Historikern aus den Vorschlägen von teilnehmenden Bürgern und Bürgerinnen eine Positiv-Liste für die Benennung von Straßen, Plätzen und Schulen erarbeiten und sie den bayerischen Kommunen als Auswahlkatalog vorlegen. Dr. Rudolf Neumaier zieht zufrieden Zwischenbilanz: „Die meisten der gut 140 Vorschläge sind sehr überzeugend und auch schlüssig begründet. Wir suchen ja Namen von Personen, die sich um die Demokratie in Bayern verdient gemacht haben. Ohne der Historiker-Jury vorgreifen zu wollen, kann man feststellen, dass die Ideen jetzt schon großartig sind.“ Ob es Pumuckl, Franz Münchinger aus der Fernsehserie Monaco Franze und noch lebende Personen am Ende auf die Liste schaffen, wage er allerdings zu bezweifeln, sagt Neumaier. Seriöse Vorschläge wie die Frauenrechtlerin Ernestine Reuter, der CSU-Kulturpolitiker Alois Hundhammer und die Mitglieder der Weißen Rose hätten sicher bessere Chancen, rezipiert zu werden.

 

Beteiligt hat sich an der Aktion des Landesvereins unter anderem der Kabarettist Christian Springer. Er sagt: „Alles darf in München modern werden: die Funktions-Unterhosen, die fahrerlose U-Bahn, die Apps für Touristen. Bloß unsre verstaubten Straßennamen nicht. Damit ist jetzt Schluss.“ Er beteiligt sich aus Überzeugung an der Mitmach-Aktion des Landesvereins: „Die menschliche Erinnerung speichert den größten Rausch und den besten Flirt. Aber genauso wertvoll sind die Menschen, die unsere Gesellschaft vorangebracht haben. Gebt’s ihnen eine Straße!“ Springer schlägt unter anderem den bayerischen Aufklärer Andreas Dominikus Zaubser (1746 bis 1795), Herbert Riehl-Heyse und Hans Lamm vor, der als verfolgter Jude nach Amerika floh und 1945 zurückkehrte, um Versöhnungsprojekte zu initiieren. Der Journalist Riehl-Heyse habe „demokratische und undemokratische Vorgänge“ meisterhaft erklärt.

 

Bis 31. März 2026 nimmt der Landesverein unter www.heimat-bayern.de/wegbereiter-der-demokratie Vorschläge entgegen. Die fertige Liste will er dann den bayerischen Kommunen zur Verfügung stellen und auch immer wieder regelmäßig aktualisieren.

 

Ansprechpartner:

Dr. Rudolf Neumaier, Geschäftsführer
Pierre Borsdorf, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
info@heimat-bayern.de
089 286629-0

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