Aus österreichischen Quellen (Sonnleithner-Sammlung, Aufzeichnung aus Gmunden, 1815) kann abgeleitet werden, dass der Tanz vermutlich Anfang des 19. Jahrhunderts in Bayern entstanden ist und sich von dort ausbreitete. Obwohl die Melodie über populäre Druckwerke und Potpourris schon vor 1900 weite Verbreitung fand, gibt es wenig bayerische Tanzaufzeichnungen, deren erste von Sebastian Lebzelter in seinen „Berchtesgadener Almtänzen“ 1906 veröffentlicht wurde. Für den „Neubairischen“ sind in Altbayern noch die Tanznamen „VogI hupf auf“, „’s Deandl mitn rotn Miada“ (auch „Fiada“) und „Pempererstoißer“ (als Schuhplattler) bekannt.

Pressemitteilung: Ausschreibung: Journalistenpreis für heimatpflegerische Berichterstattung
Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e.V. lobt mit dem Journalistenpreis 20.000 Euro aus. Mit dem Dieter-Wieland-Preis will der Landesverein die Heimatpflege ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken und Journalistinnen und Journalisten motivieren, sich mit heimatpflegerischen Themen zu beschäftigen. Bewerbungsfrist ist der 18.10.2026.


