Aber juhe, der Wald is grea

Die Transkription (Franz Schötz unter Verwendung einer Transkription von Monika Baumgartner) versucht den sehr langsam bedächtigen Gesang der Gewährsleute nachzuzeichnen. Bemerkenswert sind die Art der Dreistimmigkeit in den Melodiestimmen sowie die vielen vorweggenommenen Folgetöne. Um das Notenbild übersichtlich halten zu können, wurden diese Vorausnahmen nur im Text-Teil berücksichtigt, die in der Wiederholung der Melodie auf Jodlersilben teilweise wieder anders gesungen wurden. Die Hauptsängerin setzte sowohl bei der Strophe als auch bei der gejodelten Wiederholung der Melodie allein – deswegen die Stichnoten vor allem in der Überstimme, aber auch zu Beginn der 2. Stimme, die erst bei der Wiederholung gesungen wurden – und rhythmisch sehr frei gesungen ein. Dieses freie Ansingen ist in exakten Notenwerten nicht zu fassen. Weitere Feinheiten können der Veröffentlichung der originalen Tonaufnahme auf der Doppel-CD Monika Baumgartner „Lauter liabste Liader“ (CD 2, Aufnahme 22) von Monika Baumgartner herausgehört werden. 1): hier wurde in der 2. Stimme statt des Einklanges mit der 1. Stimme ein zum Dreiklang fehlender Akkordton ergänzt. Besuchen Sie unser Volksmusikmagazin, dort können Sie die einzelnen Stimmen mitlernen: www.volksmusik-magazin.de/liabste-liader-lernen/ (Nr. 56)

THEMENBEREICHE

Unsere letzten Veröffentlichungen:

AKTUELLES

Das könnte Sie auch interessieren:

„Der Schlüssel zum Genuss liegt in der Einfachheit“ – Interview mit Katharina Mayer

Katharina Mayer versteht traditionellen bayerischen Volkstanz als Einladung für alle. Jetzt nimmt sie im Rahmen des Zertifizierungsprogramms für die Volksmusik-Vermittlung in Schulen gemeinsam mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege Schulkinder mit auf die Tanzfläche. Ein Teil der Videos zum Projekt ist gerade erschienen. Im Interview erklärt die Tanzmeisterin ihre Passion.  

weiterlesen »

Ein guter Tag für unsere Dialekte – Vortrag von Hans Kratzer

Der Landesverein hat die ehrenvolle Aufgabe übertragen bekommen, ein Netzwerk und eine Internet-Plattform für die Dialektpflege in Bayern aufzubauen. Dieses Netzwerk soll alle in Bayern gesprochenen Mundarten und möglichst viele Projekte abbilden. Bei der Auftakt-Veranstaltung in Ingolstadt am 7. Februar 2026 gab der preisgekrönte SZ-Journalist Hans Kratzer einen eindrucksvollen Impuls. Den Vortrag können Sie hier lesen.

weiterlesen »
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner