1.-5. Strophe vorgesungen von Nikolaus Michl (*1929) aus Altötting. Herr Michl stammt aus Ortzidorf einer ehemals pfälzischen Siedlung im rumänischen Banat. Die Tonbandaufzeichnung entstand am 24. Oktober 1993 in Schwabsoien, Lkr. Weilheim-Schongau, anlässlich eines Besuches von Herrn Michl bei seinem Sohn. Aufgezeichnet von Dagmar Held und Sepp Ruth. 6. Strophe ergänzt aus der Literatur. In der Liedsymbolik gilt die Nachtigall als Bote für Liebende. Das Liedmotiv ist in mehreren Varianten seit Mitte des 16. Jahrhunderts belegt. Text: 18. Jahrhundert; Melodie: Rudolf Miethe, vor 1919. In Schwaben wurde früher das Lied bei Hochzeiten dem Brautpaar vorgesungen.

Es war die Nachtigall und nicht der Kuckuck – Ein Interview über die Artenvielfalt in Volksliedern
Wo die Nachtigall wohnt und wie man die Grille lockt: Die Umweltingenieurin Lioba Degenfelder und die Volksmusikerin Simone Lautenschlager finden in Texten von Volksliedern ganz viel Wissen über die Natur. Artenvielfalt gibt es nämlich nicht nur in Wäldern und Wiesen, sondern auch in der Musik. Dieses Wissen vermitteln sie im Interview und im Workshop „Land.schafft.Klang: Biodiversität und Volksmusik im Dialog“ am 23. Mai beim Festival „Drumherum“.


