Call for Papers: „Wem gehört Volksmusik?“

Ein Bücherregal mit einem Tablet darin, auf dem Noten des Landesvereins zus ehen sind. Im Vordergrund ein aufgeschlagenes Notenbuch.

Seminar für Volksmusikforschung und -pflege vom 20. – 22. Februar 2026 in Bamberg

Call for Papers und Praxisbeiträge

Was bedeutet Volksmusik heute – in einer Zeit, in der sich Gesellschaft, Technik und Zusammenleben rasant verändern? Wie gehen Musikerinnen und Musiker, Vereine, Veranstalterinnen und Veranstalter, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Kulturvermittlerinnen und -vermittler mit diesen Entwicklungen um?

Ein Forschungsseminar widmet sich genau diesen Fragen und sucht dafür Beiträge aus Wissenschaft und Praxis. Willkommen sind nicht nur Texte, sondern auch Workshops, Best-Practice-Beispiele, Projektvorstellungen, Erfahrungsberichte oder Poster.

Besonders interessieren uns Beiträge zu folgenden Themen:

Musik und regionale Identität
Wie wirkt Volksmusik als Ausdruck von Heimat und Zugehörigkeit? Wie verändern sich Vorstellungen vom „Typischen“, wenn sich Gesellschaften wandeln? Wer bestimmt, was als Volksmusik gilt?

Migration und Integration
Wie verändern sich musikalische Traditionen durch Migration? Wie entsteht durch gemeinsames Musizieren Verbindung oder auch Spannung? Gibt es gelungene Beispiele interkultureller Projekte?

Rechtsextremismus und Ideologisierung
Volksmusik wurde und wird von völkischen Strömungen politisch vereinnahmt. Wie kann dem begegnet werden? Welche Verantwortung tragen Akteurinnen und Akteure in der Szene?

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz
Digitale Werkzeuge und KI finden zunehmend Eingang in Archivierung, Vermittlung und musikalische Praxis. Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich daraus?

Gesucht werden:
Beiträge aus der aktiven Musikszene, Praxisbeispiele aus Bildung, Vereinsarbeit, Festivalorganisation oder Archivarbeit, Reflexionen aus künstlerischer, politischer oder technischer Sicht sowie Projekte, die neue Wege gehen. Auch kritische Perspektiven sind ausdrücklich willkommen.

Formate:
Vorträge, Workshops, Poster, kurze Erfahrungsberichte oder praktische Demonstrationen.

 

Beiträge bis 19. September an sebastian.groeller@heimat-bayern.de

 

Eine Veranstaltung des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V. in Verbindung mit der Juniorprofessur für Europäische Ethnologie mit dem Schwerpunkt immaterielles Kulturerbe der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

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