Der Gredinger Trachtenmarkt

Beine mit Trachtenschuhe und bunten, gemusterten Socken

Der Gredinger Trachtenmarkt ist die größte und renommierteste Trachten-Fachmesse Deutschlands. Er findet immer am ersten Wochenende im September auf dem Marktplatz in Greding, Landkreis Roth, Mittelfranken statt. Veranstalter sind die Stadt Greding, der Bezirk Mittelfranken und der Bayerische Landesverein für Heimatpflege.

Aus den kleinen, aber feinen Anfängen – der erste Markt war 1994 – hat er sich zu einer Fachmesse mit rund 100 Ausstellern entwickelt, die in ganz Deutschland bekannt und geschätzt ist und jedes Jahr über 10.000 Besucher aus dem In- und Ausland anzieht. Er ist überregionale Anlaufstelle, Börse und Einkaufsmöglichkeit für alle, die sich für Trachten interessieren, die sie kennen lernen, erforschen, selber machen oder kaufen möchten.

Heimatpfleger und Trachtenberater aus Bayern stellen ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte in der Trachtenpflege dar. In Kursen und Lehrgängen können spezielle Handwerkstechniken erlernt oder vertieft werden. Handwerkliche Vorführungen, Fachvorträge und Ausstellungen bereichern das Programm. Musik und Unterhaltung tragen zusätzlich zur einzigartigen Atmosphäre des Marktes bei und unterhalten die Marktbesucher.

Hier finden Sie den Trachtenmarkt in unserem Veranstaltungskalender. Weiterführende Informationen hält auch die Stadt Greding bereit.

THEMENBEREICHE
AKTUELLES

Das könnte Sie auch interessieren:

SchafkopffreundlichesWirtshaus

Schafkopffreundliches Wirtshaus

Schafkopfen verbindet Generationen und gehört zu Bayern wie die Brotzeit. Mit unserer neuen Auszeichnung machen wir Wirtshäuser in Bayern sichtbar, in denen Kartenspieler immer willkommen sind. Ob Schafkopf, Watten oder Tarock: Diese Spiele sind bayerisches Kulturgut, das wir erhalten wollen.

weiterlesen »
Eine Frau mit Brille lächelt vor einem lilanen Hintergrund.

Der Landesverein lässt seine Geschichte erforschen – Interview mit der Historikerin Martina Steber

Wie verhielt sich der Landesverein im Nationalsozialismus? Was bedeutete „Heimat“ in den 1920er- oder 1970er-Jahren? Um diese Fragen zu klären, erforscht das Institut für Zeitgeschichte die Geschichte des Landesvereins im 20. Jahrhundert. Projektleiterin ist Frau Prof. Dr. Martina Steber. Sie erklärt im Interview, wie moderne Heimatpflege ihre Vergangenheit aufarbeiten kann.

weiterlesen »
Pullach: Grundschule Musikprojekt mit Monika Drasch

Mit Jodlern durch die bayerische Verfassung

Kann man die Bayerische Verfassung jodeln? Man kann. In einem ungewöhnlichen Volksmusikprojekt bringt Monika Drasch Grundschulkinder zum Singen – und zum Nachdenken. Es geht um Grundrechte, Mitbestimmung und die Regeln unseres Zusammenlebens. Aus Paragrafen werden Töne, aus der Bayerischen Verfassung gemeinsames Musizieren. So wird Demokratiebildung hörbar – und macht sogar Spaß.

weiterlesen »
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner