Text: Ludwig Gruber, genannt Ponzauner Wigg, (* 15.08.1922 auf dem Ponzaunerhof bei Niedernkirchen, Gem. Hebertsfelden; † 10.12.2005 ebenda) Gstanzlsänger und Mundartdichter. Als Heimatdichter wurde der Ponzauner Wigg bekannt, als er die Eröffnung des Freilichtmuseums Massing moderierte und kurz darauf sein erstes Buch „Herzhaft g’sagt“ erschien. Seine Gedichte sind manchmal wehmütig, meist jedoch heiter, aber immer „grad heraus“. Auch das Bayerische Fernsehen entdeckte ihn – bis kurz vor seinem Tod trug er seine Gedichte in der BR-Fernsehreihe „Unser Land“ vor. Melodie (ursprünglich im 2/4-Takt): Willibald Ernst (* 1942), Lehrer i. R., Gangkofen.

Es war die Nachtigall und nicht der Kuckuck – Ein Interview über die Artenvielfalt in Volksliedern
Wo die Nachtigall wohnt und wie man die Grille lockt: Die Umweltingenieurin Lioba Degenfelder und die Volksmusikerin Simone Lautenschlager finden in Texten von Volksliedern ganz viel Wissen über die Natur. Artenvielfalt gibt es nämlich nicht nur in Wäldern und Wiesen, sondern auch in der Musik. Dieses Wissen vermitteln sie im Interview und im Workshop „Land.schafft.Klang: Biodiversität und Volksmusik im Dialog“ am 23. Mai beim Festival „Drumherum“.


