

Hans-Jochen Vogel, Barbara Stamm und Wilhelm Hoegner, Anna Wimschneider, Franz Beckenbauer und Pumuckl – all das sind Namen, die bislang beim großen Straßennamen-Projekt des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege eingegangen sind. Am Ende will der Landesverein mit hochkarätigen Historikern aus den Vorschlägen von teilnehmenden Bürgern und Bürgerinnen eine Positiv-Liste für die Benennung von Straßen, Plätzen und Schulen erarbeiten und sie den bayerischen Kommunen als Auswahlkatalog vorlegen.

Der Landesverein vergibt jährlich den „Abriss des Jahres“ – einen Negativpreis, der auf den Verlust historischer Baukultur aufmerksam macht. Diesmal landete das Lechnerhaus in Prien auf Platz eins. Warum diese Auszeichnung trotz ihres bitteren Charakters notwendig ist, erklärt unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Daniela Sandner im Interview.

In unserem ersten Beitrag in der Reihe „Klingendes Archiv“ stellen

Das historische Lechnerhaus in Prien (Lkr. Rosenheim, Oberbayern) ist zum „Abriss des Jahres 2025“ gewählt worden. Es gewann in der Abstimmung des Bayerischen Landesverein für Heimatpflege vor dem traditionsreichen Gasthaus „Alter Wirt“ in Aising und einem historischen Fachwerkhaus in Winkelhaid.