Worte: von Salis. Weise: Johann Friedrich Reichardt (1752-1814).
Text: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803 – 1869); deutscher Volksliedsammler und Dichter. Weise: Überlieferte Melodien aus dem 18. Jahrhundert wurden von Zuccalmaglio zu der vorliegenden
Das Lied wurde über die von Friedrich Silcher begründete Männerchorbewegung weit verbreitet und war früher bei Wirtshaussängern in Mittelschwaben sehr beliebt. Worterklärungen: Badenka, Batenka: Schlüsselblume(n),
Danklied. 4. und 5. Strophe ergänzt vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern.
Lied zum Agnus Dei. T: nach der Liturgie; M: Karfreitagslied aus der Gottschee „In der ganzen Stadt, da brennet kein Licht“.
Sanctus-Lied. T: nach der Liturgie; M: Osterhymnus aus Schnaitsee, ursprünglich ein Hymnus auf König Ludwig I. von Bayern.
Lied zum Agnus Dei. T: Hans Lorenz, Kolbermoorer Volkssingmesse; M: überliefert.
Gloria-Lied. Text: Nach der Liturgie unterlegt vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern.
Bayerische Fassung des Kärntner Liedes „Die Liab is a Traman“. Aufgeschrieben von Wolfi Scheck nach dem Gesang der Lenggrieser Sängerinnen.
Über das Liederbuch „Der Zupfgeigenhansl“ (hg. von Hans Breuer, Leipzig 1908) im ganzen deutschen Sprachraum verbreitet.
Neues Kärntnerlied -Text: Günther Mittergradnegger, Weise: Gerhard Glawischnig. Die originale Kärntner Mundart wurde der bairischen Aussprache angepasst.
Die untere Stimme ist die Hauptstimme, harb = böse; In Bayern und Österreich verbreitet. Text nach dem Gesang der Geschwister Schiefer, Laufen. Kehrvers und 4.
Aufgezeichnet in St. Georgen bei Eisenstadt, Burgenland. In Bayern wurde das Lied durch die Gesangsgruppe Geschwister Röpfl, Hausham, bekannt.
Text: Vroni Fink, Opfenbach, Melodie aufgezeichnet von Max Probst.
Text überliefert. Melodie: Wastl Biswanger, Schanzer Viergesang, Ingolstadt.
Worte und Weise: Ferdinand Neumaier (*8. September 1890 in Kirchberg bei Regen, †24. März 1969 in Landshut; wichtigster Wegbereiter der niederbayerischen Volksliedpflege). Neumaier ist das
Nach dem Gesang des Duos Kathi Guggenbichler („Spornhof Katherl“) und Martin Schwab („Gerstreit Martin“), aufgeschrieben von Monika Baumgartner; vierstimmige Fassung von E. Sepp.
Aus dem Liedschatz der Gesangsgruppe Geschwister Oberhöller, St. Lorenzen-Moos im Pustertal/Südtirol. Die 3. Strophe stammt von Martha Lukasser, Osttirol. Sie dichtete diese Strophe, als die
Geistliches Volkslied aus der Zeit um 1750; auf einem Fliegenden Blattdruck in der Wiener Staatsbibliothek aufgefunden von Raimund Zoder.
Aus dem Chiemgau. Das Lied vom Tannenbaum findet sich in der frühest bekannten Fassung bereits in David Sammerhabers Lautenbuch von 1590. Spätere Fassungen sind im
Text und Melodie: Josef Schweiger (*24.10.1888 in Ingolstadt, †21.10.1955 in München), ehemals Volksmusikmitarbeiter beim Reichsender München. Das Lied entstand für eine Rundfunksendung über Fischer und
Pörtnersches Gesangbuch, Würzburg 1828. Die originalen Strophen 2 und 4 wurden hier weggelassen.
Das Lied ist im ganzen deutschen Sprachraum belegt, in der Regel mit dem Textanfang „Steh nur auf, steh nur auf, du mein Handwerksgesell“. Die obige
Aufgez. von Dagmar Held am 24.09.1991 in Pfronten-Kappel, 1. und 3. Strophe vorgesungen von Anton Keller (1907-1996).
Weihnachtslied der neapolitanischen Schalmeienbläser.
Vorgesungen von Franziska und Winfried SäckI, Augsburg, am 9. März 1991. Aufgez. von Dagmar Held. Franziska SäckI (*1994 in Soroksar bei Budapest) hat dieses ungarndeutsche
1.-5. Strophe vorgesungen von Nikolaus Michl (*1929) aus Altötting. Herr Michl stammt aus Ortzidorf einer ehemals pfälzischen Siedlung im rumänischen Banat. Die Tonbandaufzeichnung entstand am
Nach einem Trinklied aus Suppingen/Schwäbische Alb; Text und Melodie zurechtgesungen von Dagmar Held.