
Der Bauberater 2026, Heft 1
Zukunftskonzept für das Denkmalensemble Kloster Seeon Bewahren und Entwickeln – Außenanlagen mit Mesnerhaus München 2026, 24 S. zahlr. Abb. Inhalt Bernhard Landbrecht: Erbe und Auftrag

Zukunftskonzept für das Denkmalensemble Kloster Seeon Bewahren und Entwickeln – Außenanlagen mit Mesnerhaus München 2026, 24 S. zahlr. Abb. Inhalt Bernhard Landbrecht: Erbe und Auftrag

Der Landesverein vergibt jährlich den „Abriss des Jahres“ – einen Negativpreis, der auf den Verlust historischer Baukultur aufmerksam macht. Diesmal landete das Lechnerhaus in Prien auf Platz eins. Warum diese Auszeichnung trotz ihres bitteren Charakters notwendig ist, erklärt unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Daniela Sandner im Interview.

Das historische Lechnerhaus in Prien (Lkr. Rosenheim, Oberbayern) ist zum „Abriss des Jahres 2025“ gewählt worden. Es gewann in der Abstimmung des Bayerischen Landesverein für Heimatpflege vor dem traditionsreichen Gasthaus „Alter Wirt“ in Aising und einem historischen Fachwerkhaus in Winkelhaid.

Historische Gasthöfe, Wohnhäuser oder Kirchen vergangener Jahrzehnte: Auch im Jahr 2025 macht der Bayerische Landesverein für Heimatpflege mit seiner Aktion „Abriss des Jahres“ auf den fortschreitenden Verlust von Baukultur in Bayern aufmerksam. Zwölf besonders bedauerliche Abrissfälle, die stellvertretend für diese Entwicklung stehen, wurden ausgewählt und stehen wieder zur öffentlichen Abstimmung.

Ab sofort kann man sich für Seminare und Vorträge des Bauarchivs in Thierhaupten (Bayer. Landesamt für Denkmalpflege) anmelden.

Der Kunsthistoriker Dr. Dieter Klein dokumentiert mit seinen „Abreißkalendern“ für Wien und München seit über 40 Jahren massive Eingriffe ins Stadtbild. Auch mit Führungen und Vorträgen sensibilisiert der Jugendstil-Experte für den Denkmalschutz. Im Januar prämiert der Bayerische Landesverein für Heimatpflege wieder den „Abriss des Jahres“ – eine Aktion, die Dieter Klein überaus wichtig findet, wie er im Gespräch mit dem Landesverein betont.

Wohnen – Weiterbauen im Ensemble „Ehem. Ortskern Perlach“ Wohnen – Weiterbauen im Bestand am Dorfplatz in Parsdorf München 2025, 20 S. zahlr. Abb. Inhalt Bernhard

Die Wanderausstellung Land.schafft.Klang des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege ist in der Bayerischen Staatskanzlei mit dem Umweltpreis der Bayerischen Landesstiftung ausgezeichnet worden. Die Jury würdigt das Projekt als beispielhaften Beitrag dazu, Natur, Kultur und Wissenschaft in Bayern miteinander zu verbinden.

Kirchengebäude – Bauliches Erbe der Gemeinschaft Weiterentwicklung als gemeinwohlorientierte Aufgabe München 2025, 28 S. zahlr. Abb. Inhalt Bernhard Landbrecht: Erbe und Auftrag Grundlagen für die

Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege zeichnete 2023 das P-Seminar „Erinnerungskultur“ des Hans-Carossa-Gymnasiums Landshut mit dem Hauptpreis unseres Preises „Jugend macht Heimat“ aus. Nun erforscht das Gymnasium auch andere Teile seiner Geschichte.

Zum zweiten Mal lobt der Bayerische Landesverein für Heimatpflege einen Preis für Kommunalpolitiker und Kommunalpolitikerinnen aus: den Erich-Schosser-Preis. Damit zeichnet er Entscheidungsträger aus, die sich besonders um Denkmalschutz und um Baukultur im Sinne der Heimatpflege verdient machen.

Am 14. September 2025 öffnet der Tag des offenen Denkmals wieder Türen zu Bayerns Kulturschätzen. Unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ lädt die Bayerische Schlösserverwaltung zum kostenlosen Besuch von 13 ausgewählten Sehenswürdigkeiten ein.

Oberbayern und der Landkreis Mühldorf haben ein neues Denkmal. Das weithin beliebte Ausflugsziel Sommerkeller in Erharting mit der Anschrift Vorberg 20 ist in die Denkmalliste aufgenommen worden. Der Eintrag geht auf eine Initiative des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege zurück.

Der Bildhauer und Architekt Fritz Koenig (1924-2017) hat unweit von Landshut ein Anwesen gestaltet und mit seiner Frau Maria belebt. Der Landesverein hat sich dem Bau- und Lebenswerk des Künstlers mit dem Architekten Markus Stenger und dem Koenig-Freund Dieter Wieland bei einer Führung für seine Mitglieder angenähert.

Die Fachtagungen „Gestalten statt Abwarten“ laden ein, innovative Ideen und praktische Ansätze kennenzulernen, mit denen zukunftsfähige Veränderungen vor Ort angestoßen werden können.

Das Preisgeld für den Dieter-Wieland-Preis des Bayerische Landesvereins für Heimatpflege e.V. wird erhöht. Von diesem Jahr an sind die beiden zweiten Preise nun auf 5000 Euro verdoppelt. Der Hauptpreis bleibt bei 10.000 Euro. Die Rosner & Seidl Stiftung fördert diesen Journalistenpreis des Landesvereins aus ihren Mitteln.

Wiederaufbau St. Martha – Instandsetzung Künstlerhaus im Denkmal-Ensemble „Altstadt Nürnberg“ München 2025, 24 S. zahlr. Abb. Inhalt Bernhard Landbrecht: Erbe und Auftrag Siegfried Dengler: Sanierungen

Im Jahr 1975 feierte Europa das Denkmalschutzjahr – es war so etwas wie die Geburtsstunde einer neuen Baukultur. Mit Kampagnen, Ausstellungen und prominenter Unterstützung rückte die Denkmalpflege erstmals ins öffentliche Bewusstsein. 50 Jahre später lohnt sich der Blick zurück – und nach vorn.

Denkmäler und historische Gebäude sind mehr als alte Gemäuer – es sind Häuser, mit denen wir uns identifizieren, weil sie uns ans Herz gewachsen sind. Sie sind Orte, die Geschichte erzählen. Wir wollen wissen, welche Bauwerke euch etwas bedeuten. Jetzt mitmachen bei „Heritage Hype – Bayern sucht den Denkmalstar“, unserer Social-Media-Aktion zur bayerischen Baukultur!

Die Friedenskirche Neufahrn wurde 1950 als Notkirche für Geflüchtete errichtet – als „Typ D“ des berühmten Architekten Otto Bartning. Sie war über Jahrzehnte Zentrum einer wachsenden Kirchengemeinde und ist heute immernoch ein Ort der Erinnerung, Begegnung und Teilhabe.

Das Landesamt für Denkmalpflege lädt ein zum Veranstaltungsprogramm 2/2025: Die Online-Vortragsreihe Denk+mal+Architektinnen hat sich bewährt. Auch die Denk+mal+Nachmittage finden ihre Fortsetzung. Fachtagungen bereichern das umfassende Programm.

Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e.V. lobt mit dem Journalistenpreis 15.000 Euro aus. Mit dem Dieter-Wieland-Preis will der Landesverein die Heimatpflege und die Baukultur mit der Denkmalpflege ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken und Journalistinnen und Journalisten motivieren, sich mit diesen Themen und mit der Arbeit des Landesvereins zu beschäftigen.

Lebendige Überlieferung von zwei Baudenkmälern im Denkmal-Ensemble „Altstadt Landshut“ München 2025, 32 S. zahlr. Abb. Inhalt Bernhard Landbrecht: Erbe und Auftrag Gerhard Tausche: Geschichte

Mit „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) seit mehr als zwanzig Jahren schulische Projekte zu den Themen Kulturelles Erbe und Denkmalschutz.

Maximilian Reichert hat am Mühldorfer Stadtplatz vor 15 Jahren eine mittelalterliche Immobilie saniert. Als Steuerberater kennt er die Zahlen ganz genau: Es rentiert sich, in ein denkmalgeschütztes Objekt zu investieren. Mindestens genauso wichtig ist ihm aber die Freude daran, einem alten Haus neues Leben einzuhauchen.

Das Landesamt für Denkmalpflege lädt ein zum Veranstaltungsprogramm 2025: Neben neuen Seminaren ist die neue Online-Vortragsreihe Denk+mal+Ingenieur zu nennen. Die Online-Vortragsreihe Denk+mal+Architektinnen hat sich bewährt. Auch die Denk+mal+Nachmittage finden 2025 ihre Fortsetzung.

Der bedauernswerteste „Abriss des Jahres“ 2024 steht fest. Eine bayernweite Abstimmung des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege hat ergeben, dass der Abriss eines denkmalgeschützten Gebäudes in der Landshuter Wagnergasse weithin als bedauernswertester Verlust empfunden wird.

Kirchen, historische Gasthöfe, Wohn- und Handwerkerhäuser: Auch in diesem Jahr hat der Bayerische Landesverein für Heimatpflege wieder traurige Beispiele verlorener Baukultur gesammelt. Dieses Mal stehen erstmals die Kühltürme eines stillgelegten Atomkraftwerks zur Auswahl.

Was wird aus unseren Kirchen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden? Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege hat diese Frage auf einer Tagung in all ihren Facetten ausgelotet.

Erster Wieland-Merksatz: „Städte werden nur von Menschen erhalten, die sie lieben.“ Zweiter Wieland-Merksatz: „Vergesst’s die Leute nicht, die die Stadt gerettet haben!“ Und er fragt sich: „Mein Gott! Warum sind’s so wenige, die den Mund aufmachen?“

Versorgung der Gebäude in einer historischen Stadt mit alternativer Energie Energiegewinnung bei „allgemeinen Gebäuden“ Nach dem Klimaabkommen von Paris und nach dem Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Aufwertung von Wohngebäuden – Einbau von Aufzügen Weiterbauen im Wohnhof Am Bindermichl in Linz, A München 2024, 24 S. zahlr. Abb. Inhalt Bernhard Landbrecht:

Bürgerliches Engagement für Einzelbaudenkmäler Ein Mittertennhaus und ein Einfirsthof weiterverwendet München 2024, 28 S. zahlr. Abb. Inhalt Bernhard Landbrecht: Erbe und Auftrag Das Rochlhaus in

Weiterbauen im Bestand – Neue Gemeindebüchereien Ein Stadel und ein Kleinbauernhaus weiterverwendet München 2024, 24 S. zahlr. Abb. Inhalt Bernhard Landbrecht: Erbe und Auftrag Neue

BR-Journalistin und Erfinderin der Reihe „Traumhäuser“ Mehr als zwei Millionen Zuschauer haben die ersten Filme der neuesten Staffel von „Traumhäuser“ im Bayerischen Fernsehen gesehen. Die