Nun sende, Herr, uns deinen Sohn
Der Musikwissenschaftler Konrad Ruhland bezeichnet dieses Lied im Vorwort seiner Ausgabe voller Begeisterung als ein „Juwel“, weil es die sieben O-Antiphonen der letzten Adventswoche aufgreift.
Der Musikwissenschaftler Konrad Ruhland bezeichnet dieses Lied im Vorwort seiner Ausgabe voller Begeisterung als ein „Juwel“, weil es die sieben O-Antiphonen der letzten Adventswoche aufgreift.
Die Ballade wurde von Wolfgang A. Mayer neu gestaltet. Als Melodie diente eine Aufzeichnung Mayers aus Wolfsberg im rumänischen Banat. Der Text wurde von einem
In ähnlichen Fassungen weit verbreitet; s. Joseph Gabler: Geistliche Volkslieder. Regensburg 1890, Nr. 20; vgl.: 25 Jahre Hambacher Volkssänger Zu hören auf der Doppel-CD Monika
Gesungen 1968 von Anni Loidl in der steirischen Siedlung Josephinental bei Franzdorf im rumänischen Banat. Dreistimmig zu hören auf auf der Doppel-CD Monika Baumgartner „Lauter
Eines der in den beiden ehemaligen Böhmerwaldörfern im rumänischen Banat, Wolfsberg und Weidenthal, am häufigsten gesungenen Lieder. Diese Wolfsberger Fassung hat Wolfgang A. Mayer seit
Aufgezeichnet nach dem Gesang von Kathi Zangl und ihrer Mutter „Tauber Rizi“ von Wolfgang A. Mayer 1985 (Lehrgangsheft zum Oberpfälzer Herbsttreffen 1991, S. 22). Vierstimmig
Verse 3 und 4 ergänzt von W. A. Mayer, Vers 2 von Uschi Schötz (Haselbacher Viergesang). Vierstimmig eingerichtet von Franz Schötz Vers 3: Haselbacher Viergesang.
Aufgezeichnet von Ludwig Simbeck nach dem Gesang von Franz Pribil, Hangerleiten b. Kirchberg. Wolfgang A. Mayer hat die Vorlage etwas abgeändert: Wiederholungen eingefügt, und ursprünglich
Transkription Franz Schötz Notiert nach der Aufnahme auf der Doppel-CD Monika Baumgartner „Lauter liabste Liader“, CD 2/12. Die Singpraxis hat gegenüber der Tonaufnahme im Laufe
Orig.: „Rutkehla“ (Rotkehlchen); von Wolfgang A. Mayer südbayerisch zurechtgesungen und 2. Vers nach bekannten Vierzeilern ergänzt. Zweistimmig zu hören auf der Doppel-CD Monika Baumgartner „Lauter
Hier wiedergegeben nach der Aufnahme auf der Doppel-CD Monika Baumgartner „Lauter liabste Liader“ (CD 2 Nr. 19); Die einzelnen Stimmen können auch versetzt einsetzen: 1.
Hauptstimme unten; die Gewährsfrau sang ab der Wiederholung die Überstimme. Zurechtgesungen und mehrstimmig notiert von Franz Schötz. Eine Aufnahme des Liedes findet sich auf der
Bei Begräbnissen und Totengedenken in Wolfsberg und Weidenthal. Vierstimmig von Franz Schötz
Das Lied wurde über die von Friedrich Silcher begründete Männerchorbewegung weit verbreitet und war früher bei Wirtshaussängern in Mittelschwaben sehr beliebt. Worterklärungen: Badenka, Batenka: Schlüsselblume(n),
Text: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803 – 1869); deutscher Volksliedsammler und Dichter. Weise: Überlieferte Melodien aus dem 18. Jahrhundert wurden von Zuccalmaglio zu der vorliegenden
Worte: von Salis. Weise: Johann Friedrich Reichardt (1752-1814).
Danklied. 4. und 5. Strophe ergänzt vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern.
Die untere Stimme ist die Hauptstimme, harb = böse; In Bayern und Österreich verbreitet. Text nach dem Gesang der Geschwister Schiefer, Laufen. Kehrvers und 4.
Neues Kärntnerlied -Text: Günther Mittergradnegger, Weise: Gerhard Glawischnig. Die originale Kärntner Mundart wurde der bairischen Aussprache angepasst.
Über das Liederbuch „Der Zupfgeigenhansl“ (hg. von Hans Breuer, Leipzig 1908) im ganzen deutschen Sprachraum verbreitet.
Bayerische Fassung des Kärntner Liedes „Die Liab is a Traman“. Aufgeschrieben von Wolfi Scheck nach dem Gesang der Lenggrieser Sängerinnen.
Gloria-Lied. Text: Nach der Liturgie unterlegt vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern.
Lied zum Agnus Dei. T: Hans Lorenz, Kolbermoorer Volkssingmesse; M: überliefert.
Sanctus-Lied. T: nach der Liturgie; M: Osterhymnus aus Schnaitsee, ursprünglich ein Hymnus auf König Ludwig I. von Bayern.
Lied zum Agnus Dei. T: nach der Liturgie; M: Karfreitagslied aus der Gottschee „In der ganzen Stadt, da brennet kein Licht“.
Nach dem Gesang des Duos Kathi Guggenbichler („Spornhof Katherl“) und Martin Schwab („Gerstreit Martin“), aufgeschrieben von Monika Baumgartner; vierstimmige Fassung von E. Sepp.
Worte und Weise: Ferdinand Neumaier (*8. September 1890 in Kirchberg bei Regen, †24. März 1969 in Landshut; wichtigster Wegbereiter der niederbayerischen Volksliedpflege). Neumaier ist das
Text überliefert. Melodie: Wastl Biswanger, Schanzer Viergesang, Ingolstadt.
Text: Vroni Fink, Opfenbach, Melodie aufgezeichnet von Max Probst.
Aufgezeichnet in St. Georgen bei Eisenstadt, Burgenland. In Bayern wurde das Lied durch die Gesangsgruppe Geschwister Röpfl, Hausham, bekannt.
Aus dem Chiemgau. Das Lied vom Tannenbaum findet sich in der frühest bekannten Fassung bereits in David Sammerhabers Lautenbuch von 1590. Spätere Fassungen sind im
Geistliches Volkslied aus der Zeit um 1750; auf einem Fliegenden Blattdruck in der Wiener Staatsbibliothek aufgefunden von Raimund Zoder.
Aus dem Liedschatz der Gesangsgruppe Geschwister Oberhöller, St. Lorenzen-Moos im Pustertal/Südtirol. Die 3. Strophe stammt von Martha Lukasser, Osttirol. Sie dichtete diese Strophe, als die
Nach einem Trinklied aus Suppingen/Schwäbische Alb; Text und Melodie zurechtgesungen von Dagmar Held.
1.-5. Strophe vorgesungen von Nikolaus Michl (*1929) aus Altötting. Herr Michl stammt aus Ortzidorf einer ehemals pfälzischen Siedlung im rumänischen Banat. Die Tonbandaufzeichnung entstand am
Vorgesungen von Franziska und Winfried SäckI, Augsburg, am 9. März 1991. Aufgez. von Dagmar Held. Franziska SäckI (*1994 in Soroksar bei Budapest) hat dieses ungarndeutsche
Weihnachtslied der neapolitanischen Schalmeienbläser.
Aufgez. von Dagmar Held am 24.09.1991 in Pfronten-Kappel, 1. und 3. Strophe vorgesungen von Anton Keller (1907-1996).
Das Lied ist im ganzen deutschen Sprachraum belegt, in der Regel mit dem Textanfang „Steh nur auf, steh nur auf, du mein Handwerksgesell“. Die obige
Pörtnersches Gesangbuch, Würzburg 1828. Die originalen Strophen 2 und 4 wurden hier weggelassen.
Text und Melodie: Josef Schweiger (*24.10.1888 in Ingolstadt, †21.10.1955 in München), ehemals Volksmusikmitarbeiter beim Reichsender München. Das Lied entstand für eine Rundfunksendung über Fischer und
Der Liedanfang lautete ursprünglich „Großkarol, du schöne Stadt“. Großkarol, ungarisch Nagykäroly, rumänisch Carei, war Mittelpunkt der deutsch-schwäbischen Sprachinsel Sathmar im ehemaligen Kaiserreich Österreich-Ungarn. Seit 1918
Marienlied aus Kärnten, Sammlung Anderluh II/2, Nr. 62. 2. und 3. Strophe Neufassung.
Aufgezeichnet am 28. Juni 1985 in Gerolsbach bei Schrobenhausen von Wolfgang A. Mayer und Dagmar Held. Vorgesungen vom Gesangverein „Rauhe Gurgel“. Text sinnrichtig verbessert. Das
Aufgezeichnet am 28. Juni 1985 in Gerolsbach bei Schrobenhausen von Wolfgang A. Mayer und Dagmar Held. Vorgesungen vom Gesangverein „Rauhe Gurgel“. Text sinnrichtig verbessert und
Ursprünglich aus dem Pinzgau, inzwischen in Ober- und Niederbayern sowie in ganz Österreich verbreitet.
In Sterzing, Südtirol, seit 1833 belegt. In der Christmette wurde dort vor der Wandlung das Hirtenlied „Jokl, Hiasl, Hansl, Michl, steahts nur auf und schaut
Aus Haugschlag und Gerungs/Niederösterreich.
Ursprünglich in Kärnten und in der Steiermark überliefert. Hier notiert nach der in Bayern üblichen Singweise.
Worte und Weise: Josef Zobel, Oberstdorf. Das Lied wurde vor allem durch die Gesangsgruppe „Wechs Buebe“, Hinterstein, verbreitet. Herrn Josef Zobel. Oberstdorf, danken wir für
Aus der Dobrudscha. Übersetzung Kehrvers: Eia, eia, laßt uns jauchzen, laßt uns in Ewigkeit anbeten, süßer Jubel erschalle dem Herrn.
Im ganzen süddeutsch-österreichischen Sprachraum verbreitetes Hirtenlied. Strophen nach verschiedenen Quellen ausgewählt und sprachlich erneuert.
Im ganzen süddeutschen Sprachraum verbreitetes Hirtenlied. Strophen nach verschiedenen Quellen sprachlich erneuert.
Volkslied aus Altbayern und Österreich.
Auferstehungslied aus Kärnten. Text und Melodie neu gestaltet.
Danklied. 4. und 5. Strophe ergänzt vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern. Satz: Erich Sepp.
Melodie und Text nach einer Aufzeichnung aus Wolfsberg im Banater Bergland (Wolfgang A. Mayer) sowie in der Nordbatschka und Batschka (Konrad Scheierling)eingerichtet.
In Bayern mehrfach belegtes Lied. Hier nach einer Aufzeichnung aus Pollenfeld bei Eichstätt bei der Forschungsexkursion im Mai 1985. Transkription: Franz Schötz.
Text: Eugenie Scholl-Rohrmoser, Hindelang; Weise: Karl Hafner, Hindelang.
Frau Schuster war über Jahrzehnte hinweg die treibende Kraft für ein reges Musik- und Kulturleben in Markt Wald. Sie starb im 92. Lebensjahr am 7.
Frau Schuster war über Jahrzehnte hinweg die treibende Kraft für ein reges Musik- und Kulturleben in Markt Wald. Sie starb im 92. Lebensjahr am 7.
Volkslied aus Kärnten. Textfassung: Franz Wilde, Peiting. Melodie und Text notiert nach einer Kassettenaufnahme des Schongauer Bergsteigerchores.
Vorgesungen von Johann Feldmeier (1914-1987, vulgo „Xander“) aus Aufhausen, Kesseltal. Aufgezeichnet von Wolfgang A. Mayer. Text nach Johann Peter Hebel (1760-1826); Herkunft der Melodie nicht
Salzburger Fassung eines Volksliedes aus dem unteren Bayerischen Wald.
Dortige Quellenangabe: „Bekommen von Ulrich Toni, Bad Aibling, 1928.“
Text nach Georg Forsters „Frischen Teutschen Liedlein“ III, Nürnberg 1549; Teile des Textes befinden sich bereits auf einem Flugblatt aus der Druckerei der Kunigund Hergorin,
In den Lechrainer Dialekt übertragen von Christi Schaute und Erich Sepp.
Vorgesungen von Fritz Schwarz (1922-1990) aus Schweindorf auf dem Härtsfeld, Stadt Neresheim. Aufgezeichnet von Gertraud Gerich und Hartmut Steger.
Vorgesungen von Karolina Prinz aus Isnyberg bei Argenbühl, Lkr. Wangen. Aufgezeichnet am 19. September 1928 von Alfred Ouellmalz.
Vorgesungen von Ilse Walter, Günzburg. Aufgezeichnet von Dagmar Held.
Geistliches Volkslied aus der Batschka/Ungarn. Satz: Erich Sepp.
Aufgezeichnet von August Hartmann und Hyacinth Abele in Eisenärzt bei Traunstein. Satz: Erich Sepp.
Lied zur Begrüßung des Evangeliums. Satz: Erich Sepp.
Aufgezeichnet von Franz Wilhelm Freiherr von Ditfurth in Theres Unterfranken.
Im ganzen deutschen Sprachraum überlieferte Ballade. Melodie notiert nach dem Gesang der Kirchberg-Sänger, Arzberg im Fichtelgebirge; Text aus Prettau, Südtirol.
Vermutlich im Umfeld des Salzburger Adventsingens neu entstanden und seit den 1960-er Jahren in Südbayern und Österreich verbreitet.
Text und Melodie: Annette Thoma (1886-1974). Satz: Erich Sepp.
Kyrielied aus der Bauernmesse, das von Annette Thoma später um zwei Strophen erweitert wurde.
Bei Wilhelm Pailler steht das Lied mit einer frühbarocken Melodie und 48 Strophen. Es wurden die Strophen 1, 3, 4, 5, 8, 9, 10 verwendet.
Textfassung: Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern. Satz: Erich Sepp.
In verschiedenen Fassungen im süddeutschen Sprachraum bekannt, hier nach einer Aufzeichnung aus Lustenau, Vorarlberg. Mit dem Textanfang „Laßt uns heut vor Freuden singen“ ist das
Das Lied wurde von Volksdeutschen in der Nordbatschka (Ungarn) und in der Ukraine überliefert.
Aus dem Passionsspiel von Sorg, Kärnten, aufgezeichnet von Walter Hensel.
Weihnachtslied aus Frankreich. Freie Textübertragung von Willi Träder.
Geistliches Volkslied aus dem Gurktal, Kärnten. Satz: Erich Sepp.
In ganz Süddeutschland, Österreich und Südosteuropa verbreitetes geistliches Volkslied. Satz: Erich Sepp.
Geistlisches Volkslied aus der Ukraine. Satz: Erich Sepp.
Kunbaja, Nordbatschka, Südungarn, handgeschriebenes Orgelbuch des Johann Schofroh, 1922-1929. Satz: Erich Sepp.
Adventlied des Giesinger Viergesangs. Im Original für vier Männerstimmen, für gemischten Chor eingerichtet von Erich Sepp.
Aus Payerbach in Niederösterreich, Text sprachlich erneuert. Satz: Erich Sepp.
Altes Osterlied aus Süddeutschland: „Straubinger Rufbüchlein“ (1607); Ingolstadt 1570; München 1586; Graz 1602 (Beuttnersches Gesangbuch, 1. Teil, Nr. 23).
Aus: „Catholische Kirchen-Gesang …durch das gantze Jahr zu Hauß und in der Kirchen, bey Creutz-Gäng und Bitt-Fahrten. Von Caspar Erhard, einem Pfarrer in Bayrn. Augspurg
Geistliches Volkslied aus der Branau und dem Heideboden, Ungarn. Im Original sieben Strophen. Satz: Erich Sepp.
Weise: überliefert. Satz: Georg Forster? (um 1510.-1568). Ein Lied aus den italienischen Feldzügen Karls V., nach 1509. Der Kehrreim „A la mi presente al vostra
Mitgeteilt von Franz Neubrandt aus Pilisszentivan bei Budapest bei der Volksmusikwoche „Lied, Musik und Tanz in Altbayern“, Pfingstwoche 1987, in Grainau. Aufgezeichnet von Erich Sepp.
Hochzeitslied aus Hopfgarten/Tirol, aufgez. von Franz F. Kohl. Satz: Erich Sepp.
Der ursprüngliche Titel des Liedes von Julie von Hausmann (1825-1886) mit dem Textanfang „So nimm denn meine Hände“ lautete „Hingabe an Gott“. Obwohl es eigentlich
Geistliches Volkslied aus der Zips (ehemalige deutsche Sprachinsel in der Slowakei).
Geistliches Volkslied nach einem „Fliegendem Blatt“ aus dem 17. Jahrhundert. Satz: Erich Sepp.
Weihnachtslied aus Oberbayern und dem Land Salzburg. Aufgezeichnet von August Hartmann und Hyacinth Abele in Sachrang. Auch in Marienstein bei Wörgl, Steinberg in Tirol, Oberösterreich
Altes Osterlied aus Süddeutschland: „Straubinger Rufbüchlein“ (1607); Ingolstadt 1570; München 1586; Graz 1602 (Beuttnersches Gesangbuch, 1. Teil, Nr. 23).
Geistliches Volkslied aus der Dobrudscha und der Ukraine. Vorgesungen von Klara, Josef und Alexander Seifert in Wallersdorf/Niederbayern (03.01.1953). Aufgezeichnet von Konrad Scheierling.
Aufgezeichnet von P. Laurentius Koch OSB, Ettal.
Aufgezeichnet in Wildschönau, Tirol. Frühester Beleg bei Guilielm Hausen „Der neue singende Christ“, Augsburg 1779. Satz: Erich Sepp.
Nach dem Gesang der Roaner Sängerinnen aufgeschrieben von Monika Baumgartner. Bass ergänzt.
In Oberösterreich in der Gegend von Vöcklabruck mündlich überliefert.
Nach dem Gesang des Duos Kathi Guggenbichler („Spornhof Katherl“) und Martin Schwab („Gerstreit Martin“), aufgeschrieben von Monika Baumgartner; vierstimmige Fassung von E. Sepp.
Dortige Quellenangabe: „Bekommen von Ulrich Toni, Bad Aibling, 1926.“ I = Hauptstimme, II = Überstimme, III = Unterstimme (kann wegbleiben). Volkssatz: Erich Sepp
Aus Vorau, Steiermark. Satz: Dr. Josef Pommer. 1. x in C-Dur, 2. x in D-Dur singen.
Aufgezeichnet von Hermann Derschmidt (1904-1997) im Ennstal. Der Grundtyp dieses Jodlers ist im ganzen deutschsprachigen Alpengebiet verbreitet.
Notiert nach dem Gesang der Geschwister Haindl, Zwiesel. Die im ganzen deutschen Sprachraum verbreitete Ballade von der Brombeerpflückerin findet sich erstmals (1808) in der Sammlung
Worte: Hans Fraungruber, Bad Mitterndorf; Weise: Hans Gielge, Bad Aussee. Melodie hinsichtlich einfacherer Mehrstimmigkeit leicht verändert von E. Sepp.
Aufgezeichnet 1963 von Willi Merklein in Neumarkt-St. Veit, gesungen von den Brüdern Klemisch aus Niedertaufkirchen. In ähnlicher Form auch in Oberösterreich (Welser Rud) überliefert. Merklein
Volkssatz nach Anton Anderluh (1896-1975).
Text: Erich Przywara SJ (*1889 in Kattowitz, †1972 in Hagen bei Murnau); Weise: Würzburger Gesangbuch.
1929 aufgezeichnet in der Sprachinsel Stritschitz bei Budweis von Alois Milz nach dem Gesang der Lehrerin Katharina Gubo. Dr. Alois Milz, geboren 1908 in Budweis,
Text: Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832). Weise: Herkunft unbekannt. Der zweite Teil der 1. Zeile wurde von Erich Sepp ergänzt. Im Original ist dieser eine
Mit etwas zersungener Melodie vorgesungen von Maria Gurka (*1933), Emilia (*1935) und Stefan Kozak (*1929), Monika Kozak (*1966), Anita Hanitschak (*1910), Maria Rindosch (*1935), Maria
Schweinauer bzw. Schleifer aus dem Ries und dem Kesseltal, vorgesungen von Karl Oßwald aus Zoltingen, Gem. Bissingen, aufgezeichnet von Karl Höpfner.
Dieses Lied hat Werner Förschner vom ehemaligen Giesinger Viergesang 1971 auf Anregung von Toni Goth für das Münchner Adventsingen gemacht. Original für Männerquartett.
Vorgesungen von Kreszentia Hämmerle (*1922) aus Wiederhofen bei Immenstadt. Aufgezeichnet von Evi Heigl und Wolfgang A. Mayer, September 1998; 2., 3. Stimme und Bass ergänzt
Von Karl Horak 1931 in Hochwies (slowakisch Vel’ké Pole) und Deutsch Proben (Nemecké Pravno) in der Kremnitzer Sprachinsel (Slowakei) aufgezeichnet.
Lied zur Herbergssuche aus Brixen, Südtirol. In dieser Fassung (Strophenauswahl und Melodie) veröffentlicht von: Walter Deutsch, „Ach, mein Seel, fang an zu singen …“ –
Vorgesungen und Texte von Herrn Bürgermeister Schröppel und Herrn Schmiedemeister Popp, beide aus Forheim im Kesseltal (Lkr. Donau-Ries). Aufgezeichnet von Kreisheimatpfleger Karl Höpfner. Satz: Eva
Karl Hafner wurde am 10. Mai 1894 in Lauterbach bei Krumbach als zwölftes von 15 Kindern geboren. Seine Eltern waren Bauers- und Wirtsleute. Als Lehrer
Vorsänger: Fritz Mathes, 95514 Neustadt am Kulm, Lkr. Neustadt an der Waldnaab. Aufgezeichnet bei der Feldforschungsexkursion des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege im Jahre 1981.
Weit verbreitete Schwankballade, hier notiert nach dem Gesang der Stoiber Buam. Transkription: Roland Pongratz. In vorstehender Fassung von Judith Geißler auf Fortbildungen des Bayerischen Landesvereins
Aus dem Repertoire der Tiroler Nationalsängergruppe Rainer aus Fügen im Zillertal, 1820er Jahre. Hier notiert nach dem Gesang eines gemischten Quartetts („Rainersänger“), CD „Stille Nacht“,
Samuel Friedrich Sauter (1766-1845) stammte aus Flehingen bei Karlsruhe; er war Dorfschullehrer und Volksdichter. Sauter schrieb etwa 350 Gedichte, Reime und Erzählungen. Die bekanntesten sind Das Lied vom
Volkslied aus Siebenbürgen, 16. Jahrhundert. Der Nachgesang wurde vom Liedermacher Uli Führe ergänzt.
Geistliches Volkslied aus dem Hauerland/Slowakei. Vorgesungen von Frau Jurasek aus Kremnitz; 1936 aufgezeichnet von Karl Horak.
Englisches Volkslied aus dem 16. Jahrhundert mit dem Titel „Under the Harvest Moon“. Es sind verschiedene deutsche Texte zu finden, u. a. von Hannes Kraft (1909–1983), die
Dieses melodisch ungewöhnliche Lied wurde 1936 in Oberwischau (rumänisch: Viseu de Sus), einer deutschen Siedlung in der Maramuresch (im Norden Rumäniens, an der Grenze zur
Christkindl-Lied aus Nauders im Oberinntal/Tirol. Zurechtgesungene, verkürzte Fassung eines ursprünglich 16-strophigen, sehr drastischen alten Krippenspielliedes. In Tirol, Schwaben und im oberbayerischen Lechrain in verschiedenen Fassungen
Dieses Liebeslied ist vermutlich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts im süddeutschen Raum entstanden. In einer um 1600 herausgebrachten Flugschrift des Augsburger Druckers Valentin
Scheierling hat das Lied textlich und rhythmisch neu gefasst. Der hier verwendete Text wurde ebenfalls umgedichtet, Herkunft unbekannt.
Geistliches Volkslied aus Gödre in der Branau/Ungarn. Vorgesungen von Anna Ursprung in Ellwangen/Jagst am 20.01.1956, aufgezeichnet von Konrad Scheierling. Satz: Benjamin Schmid/Erich Sepp.
Geistliches Volkslied aus Gödre in der Branau/Ungarn. Vorgesungen von Anna Ursprung in Ellwangen/Jagst am 20.01.1956, aufgezeichnet von Konrad Scheierling. Original in Schriftsprache mit fünf Strophen;
Hirtenlied aus dem Glatzer Ländchen (Nordböhmen/Niederschlesien); mit ähnlicher Melodie auch aus der Gegend von Reichenberg/Nordböhmen überliefert (Sammlung Adolf König).
Aus Nordböhmen, aufgezeichnet von Adolf König, *1880 in Reichenberg/Nordböhmen, †1967 in Füssen.
Schwäbisch-alemannisches Volkslied. 3. und 4. Strophe ergänzt von Jutta Kerber, Hinterreute/Oberstaufen.
1988 von Dagmar Held aufgezeichnet in Warnhofen, Kesseltal, Lkr. Dillingen.
Überlieferte Schnaderhüpflverse, Reihenfolge beliebig. Melodie: langsame Polka „Druck nur zua“.
In Bayern und Österreich verbreitet. Stammt ursprünglich aus der Untersteiermark, heute Slowenien.
In Ober- und Niederbayern sowie in Österreich beliebtes Lied bei Herbstsingen. Ältester Beleg: Liedflugschrift aus Steyr/Oberösterreich. Nach 1825/1830 ein typisches, auf einem älteren Modell aufbauendes
Volksweise aus Tirol, mitgeteilt von Anita Staltmeier-Gruber beim Jodlertag auf der Glentleiten am 5. März 2014.
Volkslied aus Österreichisch-Schlesien, Fassung Walther Hensel.
Vorgesungen von den „Kesseltaler Sängern“: Heinrich Thum, Hermann Schröppel, Xaver Reiter, Jakob Weinberger, Alfred Sing, Klaus Jenuwein, Fritz Link und Ernst Schröppel. Aufgezeichnet von Dagmar
Weihnachtslied aus Mähren. Deutsche Fassung von Friedrich Walz (1972). Melodie um die Halleluja-Takte erweitert. Textvarianten für das Singen nach Weihnachten in Klammern.
Dort wird als Quelle angegeben: Vorgesungen von Maria Scheich, mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter. Aufgezeichnet 1970 von Jenö Janó in Wemend (Véménd), Komitat Branau
Aus dem Liedschatz der von Hans Lauber (*1935), Pertenstein bei Traunreut, geleiteten Chöre. In verschiedenen Textfassungen im ehemaligen österreichischen Schlesien und Mähren überliefert. Strophen 5
Vorgesungen von Franz und Peter Meingast, Stephan Wirz und Franz Loidl aus Jose finental (rum. Poiana Valiug) bei Franzdorf (rum. Valiug), einer steirischen Siedlung im
Vorgetanzt und Texte überliefert von Bürgermeister Hermann, Mönchsdeggingen, aufgezeichnet von Jobst Dittmar.
Geistliches Volkslied aus der Branau und dem Hauerland.
Aus der Grafschaft Glatz/Niederschlesien. Melodie im Kehrvers etwas verändert: Takte 11-12 ursprünglich wie Takte 9-10.
Geistliches Volkslied aus der Kremnitzer Sprachinsel/Slowakei, vorgesungen von Ignaz Prokein aus Homeshau; Tonbandaufnahme von Dr. Hella Gensbaur, München. Die letzten fünf Takte der Melodie wurden
Geistliches Volkslied aus Hopgarten (Chmelnica) in der Zips/Slowakei. Aufgezeichnet von Dagmar Held und Hedwig Wiest am 20.08.1994.
Mit dem „zinnernen Teller“, auf den das Goldringlein gelegt wird, wird auf die Hochzeit verwiesen. Mit neun Strophen 1816 aufgezeichnet von Karl Kraus, Lehrer in
Aus Syrmien, eine Landschaft zwischen den Flüssen Donau und Save, ehemals mit deutschen Siedlungen; heute aufgeteilt auf Kroatien und Serbien.
Aus der Gegend von Lichtenfels. Originaler Liedanfang: Stehet still und lauert ein wenig. Text überarbeitet von Ingrid und Erich Sepp.
Volkslied aus Slavonien (Land zwischen Donau und Save im Osten Kroatiens).
Neu gestaltet nach dem Lied „En dem Städtle Mochawanga“, das Wulf Wager 1995 in Eichenberg bei Biberach aufgezeichnet hat. Strophe 8 von der Internetseite http://www.abi70.de/page6.php
Weise: Friedrich Silcher (1789-1860), 1827. Text: Simon Dach (1605-1659), bedeutender Barockdichter; Originaltext mit 16 Strophen im samländischen Plattdeutsch, von Johann Gottfried Herder (1744-1803) ins Hochdeutsche
Hirtenlied aus Schlesien, ursprünglich in schlesischer Mundart.
Hirtenlied aus der Batschka, vorgesungen von Annemarie Kaiser in Moosleiten, Gemeinde Weildorf bei Laufen, 1954 aufgezeichnet von Konrad Scheierling.
Aus Sentivan/Batschka, handgeschriebenes Orgelbuch des Kantorlehrers Johann Treer. Melodie leicht verändert.
Vorgesungen von Frieda Müller aus Oberwiesenbach am 15. April 2008 in Krumbach. Aufgezeichnet von Christoph Lambertz.
Aus Treskowitz/Südmähren, vorgesungen von Maria Czech, 1934 aufgezeichnet von Walter Tittor (Brünn).
Strophen 3 – 6 ergänzt nach einer Aufzeichnung von Otto Mahr in Stellberg/Rhön, Liedblatt E234 der Beratungsstelle für fränkische Volksmusik: „Es gibt ja nichts Schönres,
Text und Weise: Erwin Zachmeier (1928-1991). Am 14.12.1969 veranstalteten die Loonharder Musikanten unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Landesvereins für Heimatp ege erstmals im Heilig-Geist-Spital in
1908 von dem Lehrer Johannes Patock in Kaschuben im Regierungsbezirk Danzig/Westpreußen aufgezeichnet. O ffensichtlich war das Lied Anfang des 20. Jahrhunderts rund um die Danziger
Vorgesungen von Karl Vögele aus Oberaudorf, aufgezeichnet vom Kiem Pauli, 03.05.1932.
Worte: Paul Hermann; Weise nach einem alten Sterndrehermarsch eingerichtet von Paul Hermann.
1. Teil vorgesungen von Franziska und Winfried Säckl aus Augsburg; aufgezeichnet von Dagmar Held, 9. März 1991. Jodler ergänzt von Erich Sepp, Januar 2013. Das
Im Original dreistimmiger Volkssatz. Für gemischten vierstimmigen Chor eingerichtet von Erich Sepp.
In Bayern und Österreich verbreitet.
Geistlisches Volkslied aus dem Pinzgau um 1870. Handschriftliche Sammlung des Lehrers Franz Lackner (1814-1890), Uttendorf im Pinzgau/Land Salzburg, im Salzburger Museum Carolino Augusteum.
Aufgezeichnet von Dagmar Held am 28. August 1995 in Hopgarten, einem deutschen Dorf in der Zips/Slowakei. Vorgesungen von Maria Gurka (*1933), Emilia (*1935) und Stefan
Text nach Lau enbergs Straßburger Liederhandschrift, um 1430. Herkunft der Melodie unbekannt, interpretiert von Silke Marchfeld (Gesang) und Sebastian Röhl ( Theorbe) auf der CD
Aus einer ehemals deutschen Sprachinsel Machliniec in Ostgalizien (ehemals Österreich-Ungarn).
„Sangen Dorfschullehrer zur Weihnachtszeit mit ihren Singknaben vor den Häusern der Nachbarn gegen eine Gabe.“ Liedanfang bei Ditfurth: „Wach, Nachtigall, wach auf!“
In Altbayern, Österreich und im Egerland überliefertes Volkslied. Hier notiert nach dem Gesang von Fred Märtl (*1949, Bassist der „Holzländer Sänger“) aus Junkenhofen, 85302 Gerolsbach,
Ungarndeutsches Volkslied aus der Tolnau, gesammelt von Konrad Scheierling. Das Komitat Tolnau (ungarisch: Tolna vármegye) liegt etwa 150 km südlich von Budapest und wird im
Dreistimmiger Satz nach dem Gesang der Fischbachauer Sängerinnen, Bass ergänzt.
Der Hinterwälder – Jodler: Vorgesungen von Kreszentia Hämmerle (* 1922) in Wiederhofen, Gem. Missen-Wilhams, Allgäu. Aufgezeichnet im September 1998 von Wolfgang A. Mayer und Evi
Text und Musik: Nach dem Lied „Den Frieden, den Welt nicht gibt“ (Konrad Scheierling: Geistliche Lieder der Deutschen aus Südosteuropa“, Kludenbach 1987, Bd. 2, Nr.
Text: Eva Bruckner und Ernst Schusser, unter Bezugnahme auf die Propheten des Alten Testaments (vgl. Jesaja 9 und „Bileam“, 4. Buch Mose (Numeri 24, 17:
Melodie neu gestaltet von Erich Sepp nach einer Liedaufzeichnung aus der serbischen Batschka (Batschgau).
Aufgezeichnet von W. Fritz nach einer Vorlage von G. Paul-Katz.
Volkslied aus Schwaben, vor 1825. Satz nach Friedrich Silcher (1789 – 1860).
Anm.: 1. Strophe: Im Original heißt es „In meines Elterns Garten“; 2. Strophe: die Läublein tröpfeln noch, mundartliche Verkleinerung von Laub.
Vorgesungen von Resi (geb. 1930) und Johann Menoni (geb. 1927) aus dem ungarndeutschen Dorf Gestitz, Schildgebirge. Aufgezeichnet von Evi Heigl und Thomas Höhenleitner im September
Aus Hohenlohe, aufgezeichnet von Konrad Scheierling.
In Süddeutschland und Österreich in mehreren Varianten verbreitetes Sternsingerlied.
1873 in den Singhallen in Berlin entstanden, verbreitet sich das Kanapee-Lied sehr schnell in ganz Deutschland. Gerne wird es auch in Tanzmusikstücke eingebaut.
Sammelgut Otto Dengg und Tobi Reiser, Salzburg. In dieser Fassung verbreitet von Wolfgang A. Mayer, ehemals wiss. Mitarbeiter am Institut für Volkskunde, München.
Aus der Gegend von Freiwaldau, Altvatergebirge, Sudetenland; aufgezeichnet im Jahre 1928 von Franz Wiesner.
Text: August Heinrich Ho ffann von Fallersleben (1798 – 1874). Weise: Joh. Abr. Peter Schulz (1747 – 1800). Satz: Erich Sepp
Im Salzkammergut, in der Gegend von Aussee, Hallstadt, Ischl, Ebensee, tanzt man den „Landler“, einen Tanz mit kunstreichen Figuren, im geraden Takt. Dieser entstand aus
T. u. M.: Michl Huber (1842-1881), Münchner Volkssänger. Notiert nach dem Gesang der Gebrüder Wastl (1901-1991) und Jackl Roider (1906-1975).
Text: Karl Römer, 1896; Melodie: Hermann Kirchner.
Vorgesungen von dem russlanddeutschen Sänger Georg Mai (* 1911 in Kasachstan). Aufgezeichnet am 19. März 1994 in Marktoberdorf von Dagmar Held.
Schweinauer, im Ries und im Kesseltal überliefert. Die Schnaderhüp flstrophen sind in der Reihenfolge nicht festgelegt und können beliebig gekürzt oder erweitert werden.
Im Original für Dreigesang, vierstimmige Fassung von Erich Sepp.
In Bayern und Österreich überliefertes Schnaderhüp fllied mit Jodler. Hier nach dem Gesang des Duos Seitz, Mittenwald. In Noten gesetzt nach einer Aufnahme des Bayerischen
Das Lied ist in ähnlichen Fassungen weit verbreitet, z. B. bei Joseph Gabler, Geistliche Volkslieder, Regensburg 1890, Nr. 72.
Aus dem Katschtal, Kärnten, aufgezeichnet von Hans Pleschberger.
Text und Melodie: Ingeborg Degelmann, Fölschnitz bei Kulmbach, April 1991. Bairische Textfassung: E. Sepp
Text und Melodie: Ingeborg Degelmann, Fölschnitz bei Kulmbach, April 1991. Lechrainer Textfassung: E. Sepp.
„Schweinauer“ = im Ries und in Mittelfranken überlieferte Bezeichnung für taktwechselnde Rundtänze. 1933 aufgezeichnet von Karl Horak in Lierheim bei Möttingen. WE.: Nidala = kleine
Ungarndeutsches Volkslied aus Cikó, Komitat Tolnau, Südungarn. Mitgeteilt durch Theresia Ronai aus Bonnhard (Bonyhád), Ungarn, bei der Volksmusikwoche „Bayerischer Dreiklang“ in Herrsching, 8. August 1987.
Text und Weise überliefert. Föhl = Mädchen.
Aus dem Salzburgischen, Sammelgut Tobi Reiser (1907-1974). Durch die Volksliedflege in Österreich und Bayern verbreitet.
Aus Mödritz bei Brünn, Südmähren. Hinter der überraschenden Wendung in der 4. Strophe „… heut Nacht bei dir zu schlafen“ verbirgt sich der südmährische Hochzeitsbrauch,
Ein in Bayern und Österreich populäres Walzerlied, zusammengesetzt aus Gstanzln. Herkunft unbekannt. W. E.: ranggerzt = knarrt; Fuaßkrampl = Steigkrallen; Moaßhackl = Axt zum Fällen
Ursprünglich aus Kastelruth/Südtirol mit dem Textanfang „Z’Klausn ist Kirchtig“. Durch Münchner Volkssänger und den Kraudn Sepp in Bayern bekannt geworden. Textfassung: Erich Sepp.
Aus der Sonnleithnersammlung von 1819, aufgeschrieben in Thernberg, Niederösterreich.
Im ganzen süddeutschen Sprachraum überliefertes Volkslied. Leonhard Bauer, ehemals Trompeter bei der 1. fränkischen Bauernkapelle Konrad Dorn, Happurg bei Hersbruck, gibt dazu an: „Dieses Lied
Ursprünglich aus Kastelruth/Südtirol, aufgezeichnet von Franz Friedrich Kohl.
Aus Bergen bei Traunstein, gesungen vom „Kaum-Valtl“. Aufgeschrieben von Wastl Fanderl um 1927.
Melodie mit 2 Strophen mitgeteilt von Landa Claus, Salzburg. 3. Strophe aus dem Liedschatz von Sepp Buchner, vulgo „Gamsei“, aus Bergen bei Traunstein.
1974 aufgezeichnet von Wolfgang A. Mayer in Scheindorf in der deutschen Sprachinsel Sathmar, Rumänien.
Ballade zum Themenkreis „Mädchen und Haselstrauch“. Aufgezeichnet von Dagmar Held und Wolfgang A. Mayer im August 1993 in den deutschen Dörfern Bardhaus (Barbowo), Deutsch-Kutschowa und
Volkslied aus Frankreich aus der Zeit Ludwig des XIV., als dieser Krieg mit den sieben niederländischen Provinzen führte.
Text: Hyazinth Wäckerle (1836 – 1896); Melodie: Karl König (*1926).
Mundartfassung des Hirtenliedes „Als ich bei meinen Schafen wacht“, mitgeteilt von Jutta Kerber, Oberstaufen.
Volkslied aus Polen. Textübertragung: Christamaria Krabl und Alexander Ziegert (* 1935, Dompfarrer i. R. an St. Petri in Bautzen).
Aufgezeichnet 1993 in Deutsch-Kutschowa, Karpatho-Ukraine, von Dagmar Held und Wolfgang A. Mayer. In das früher zu Österreich-Ungarn gehörende Gebiet um Munkatsch am Oberlauf der Theiß
Weise: Volkslied, wie das Lied „Ich hab’ die Nacht geträumet“ (belegt seit 1777). Text: Siegfried August Mahlmann (1771 – 1826).
Originalsatz für Dreigesang; für gemischten Chor eingerichtet von Erich Sepp.
Mailied. Weise: A. Jürgens, 1842; Text: Friedrich Richter (1811-1865), vor 1833.
Im Original dreistimmiger Volkssatz. Für gemischten vierstimmigen Chor eingerichtet von Erich Sepp.
WE.: Gschwänzte Küechle = Küchle mit eingebackenem Salbeiblatt samt Stiel; Vere = Xaver.
Text: Joseph von Eichendorff (1788-1857); Weise: Friedrich Glück (1793-1840); Satz: Friedrich Silcher (1789-1860), op. 60, Nr. 2, 1853. Joseph Freiherr von Eichendorff (* 10. März
Text und Weise: Irene Gehring, Gunzesried.