Ave Maria, jungfräuliche Zier (Verkündigung)
Das Fest Mariä Verkündigung, das man seit 1969 offiziell als „Verkündigung des Herrn“ bezeichnet, wird seit dem 6. Jahrhundert am 25. März gefeiert, also genau
Das Fest Mariä Verkündigung, das man seit 1969 offiziell als „Verkündigung des Herrn“ bezeichnet, wird seit dem 6. Jahrhundert am 25. März gefeiert, also genau
Elfriede Pollety schreibt dazu in einem Brief an Ernst Schusser: „Lieblingsweihnachtslied meiner Kindertage in Altötting. Nach Auskunft meiner älteren Geschwister wurde es schon unterm Krieg
Aufgezeichnet durch Günther Kapfhammer von den Gebrüdern Wittmann (Rettenbach): Vom alten Loderbauer, vom alten Bäckerbauer und vom Bäckerbauer Michl von Klinglbach, 1963/64.Zurechtgesungen von Wolfgang A.
Die ersten beiden Verse gesungen von Wirtshausgästen in Öd am 23.03.1988; Vers 3 nach üblicher Singpraxis ergänzt. Aufgezeichnet von Evi Strehl.
Vorgesungen von Johann Sporer aus Furth im Wald. Sporer stammt aus Vollmau im Böhmerwald. Aufgezeichnet durch Wolfgang A. Mayer 1969.
Robert Link schreibt dazu: „Dieses Nikolaus-Lied habe ich 1933 aufgeschrieben, wo es mir Schulkinder in ihrem Übermut auf der Straße laut plärrend in ihrer Art
Textergänzungen gegenüber der weitverbreiteten Version nach dem Gesang von Johann Baumeister, Untermannbach b. Stallwang; 1971 aufgezeichnet von Wolfgang A. Mayer (IfV DAT 3/80); vgl. Robert
Vierstimmig zu hören auf der Doppel-CD Monika Baumgartner „Lauter liabste Liader“, CD 2/11: anhand dieser Aufnahme können Sie die einzelnen Stimmen in unserem Volksmusikmagazin mitlernen,
Aufgezeichnet von Ludwig Simbeck nach dem Gesang von Franz Pribil, Hangerleiten b. Kirchberg. Wolfgang A. Mayer hat die Vorlage etwas abgeändert: Wiederholungen eingefügt, und ursprünglich
Transkription Franz Schötz Die Singpraxis der letzten Jahre hat ein paar kleine Änderungen im Melodieverlauf und in der Rhythmisierung ergeben, die in der vierstimmigen Version
Orig.: „Rutkehla“ (Rotkehlchen); von Wolfgang A. Mayer südbayerisch zurechtgesungen und 2. Vers nach bekannten Vierzeilern ergänzt. Zweistimmig zu hören auf der Doppel-CD Monika Baumgartner „Lauter
Aufgezeichnet nach dem Gesang von Kathi Zangl und ihrer Mutter „Tauber Rizi“ von Wolfgang A. Mayer 1985 (Lehrgangsheft zum Oberpfälzer Herbsttreffen 1991, S. 22). Vierstimmig
Aus dem Repertoire von Paul Friedl (Baumsteftenlenz), der das Lied von seiner Mutter lernte. Abgeändert und ergänzt nach der vom Radio her bekannten Version (Franz
Einer hierzulande üblichen Singversion angeglichen (Franz Schötz)
Mit beliebigen Vierzeilern zu singen. Mit dem Anfang „Aber drentahoi n Kirchaturm“ und anderen Texten vierstimmig in Monika Baumgartner, Lauter liabste Liader, Oberflossing (Eigenverlag), S.
Couplet des Münchner Volkssängers Heirich Moser (†1906), der es in der Liedblattfolge „Münchner Blut“ (Nr. 26) veröffentlichte.
2. Vers ergänzt nach Gustav Jungbauer, Volkslieder aus dem Böhmerwalde, Praha 1930.
Die Hauptstimme wechselt von der Unterstimme (Strophen) zur Überstimme (Refrain). Nach meiner heutigen Singpraxis aufnotiert (Franz Schötz)
Der „Hodernmoa“ (Lumpensammler) war eine Faschingsgestalt im ehemaligen Paulusbrunn im Egerland
Der Refrain wird mitunter auch mit Echo gesungen.
Übermittelt vom Baumsteftenlenz (Paul Friedl), der das Lied in verschiedenen Orten im Bayerischen Wald gehört habe.
Aufgezeichnet von Hans Seidl nach dem Gesang von Franz Hirn, Wutschdorf 2. Str. Hanns Binder?, 3. Str. Hans Seidl
Hier notiert nach der Singpraxis von Franz Schötz; Auch die Raith-Schwestern singen es so. In Waldlerisch gsunga steht im Kommentar: „Dieses Liedl ist als eines
In Anlehnung an eine von Jungbauer in Vorderhammer (Böhmerwald) aufgezeichnete Liedfassung zurechtgerichtet von Thomas Höhenleitner (als Antwort auf die „verschachtelte“ Liedform von den Hengstala).
In der Familie Viehauser kann man das Lied heute noch (2020) singen. Die erste Aufzeichnung stammt von Adolf J. Eichenseer 1976 (VMNO DAT OVA_TB_0008/1, Zeit
Wird besonders zur Kirchweih angestimmt.
Hauptstimme unten! Transkribiert und Text leicht abgeändert von Franz Schötz. Die Sänger sangen erst ab Strofe 3 die Melodievariante mit Haus 1 und 2; in
Scheierling gibt diesem Liedtypus verschiedene Melodien bei; Die vorliegende Melodie hatte Xaver Schötz aus einer anderen Scheierling-Veröffentlichung für den Kirchenchor Haselbach ausgewählt.
Im ganzen deutschen Sprachraum verbreitet.
Text und Melodie in dieser Form seit etwa 1800 bekannt. Die Melodie und beiden ersten Strophen stammen von dem Lied „Ob ich gleich kein’ Schatz
Eine Parodie auf sog. Jazz-Messen. In verschiedenen Fassungen überliefert. Unter dem Titel „Männermission“ mit den Strophen 1-3 aufgez. bei einer Feldforschungsexkursion im Steigerwald, 1984. 4.
Herkunft unbekannt, mitgeteilt durch Sepp Ruth, Marktoberdorf. „Mit Speck fängt man Mäuse“, so auch in der Liedpflege, denn dieses lustige Kettenlied kommt besonders bei Jugendlichen
Dieses volkstümliche Lied wird gern zusammen mit Weihnachtsliedern gesungen, zumal es den Vorgang des Schneiens in einer kindgerechten Bildsprache beschreibt. Das Lied wurde von Rußlanddeutschen
Weise: Ferdinand Neumaier (*1890 in Kirchberg b. Regen, †1969 in Landshut) Text, 1. Strophe: Eugen Hubrich (*1885 in Kötzting, †1963 in Dachau). 2. – 4.
Melodie: Hüttenmadl, trad. Text und Tanz für Kinder: Ingrid Sepp
Der besondere Reiz liegt darin, dass auf eine 3/4-Takt ein Viererschlag geklascht wird.
In vielen Varianten im deutschen Sprachraum verbreitet. Die Bezeichnung „Blautag“ kommt von den Blaufärbern, die am Montag warten mußten, bis sich der Indigofarbstoff an der
Aus Amerika There was a farmer and his dog and bingo was his name …
Unter verschiedenen Namen als Tanz verbreitet (Manschester, Zigeuner, Hess, Line Klare, Krebspolka, Stampfer). Robinson = Tanzform für Kinder. Die 3. und 4. Strophe wurden von
Text und Melodie: Ingeborg Degelmann, Fölschnitz. Text dem bairischen Dialekt angepaßt von Erich Sepp.
Herkunft unbekannt. Mitgeteilt durch Klaus Hoffmann bei der Volksmusikwoche „Lied, Musik und Tanz in Altbayern“ in Pfünz, Pfingstwoche 2001.
Original: „I mecht a Schnapserl ham“. Alkoholfreie Fassung von Bernhard Lederer.
Melodie und 1. Strophe aus „Sammlung oberbayerischer Volkslieder“, hrsg. von Kiem Pauli. München 1934, S. 307. Der Vers wurde früher beim Kegelscheiben gesungen, wenn ein
Melodie und 1. Strophe aus „Sammlung oberbayerischer Volkslieder“, hrsg. von Kiem Pauli. München 1934, S. 307. Der Vers wurde früher beim Kegelscheiben gesungen, wenn ein
Text und Musik: Otto Dengg, Lehrer in Rigaus bei Abtenau im Tennengau, Österreich, um 1920.
Durch populäre Liederbücher, z. B. „Der Kilometerstein“ u. a., in verschiedenen Fassungen weit verbreitet. Aufgezeichnet von Lissy Heilgenthal. Vorgesungen von Kindern aus Gemünden-Hofstetten.
Weise: Hiatamadl; Text: Ingrid Sepp
Worte: Josef Karl (1913 – 2003) aus Vöcklabruck, Oberösterreich, Lehrer, Musikant und Komponist vieler Lieder und Musikstücke. Weise: Die ersten zwei Takte sind original von
M: überliefert; T: Eva Bruckner und Ernst Schusser, Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern
Aus dem Musical „My Fair Lady“ von Frederick Loewe; Melodie in Takt 3 und 4 leicht verändert. Mitgeteilt durch Christine Kordik, Steinach bei Straubing.
Text und Musik: Georg Feils, bayerische Fassung von Erich Sepp. © AKTIVE MUSIK Verlagsgesellschaft mbH, 44381 Dortmund
In Deutschland seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bekannt.
Herkunft unbekannt; bairische Fassung: E. Sepp und B. Reißner
Neu gestaltet nach einem überlieferten Kinderspiel.
Text (1. – 4. Str.) und Musik überliefert, 5. Strophe neu entstanden.
5. Strophe ergänzt von E. Sepp. © Musikverlag Hieber, München; Nachdruck mit freundlicher Genehmigung.
Text dem schwäbischen Dialekt angepaßt und durch die Strophen 3 und 5 ergänzt (E. Sepp). © Musikverlag Hieber, München; Nachdruck mit freundlicher Genehmigung.
Melodie und 1. Strophe aufgezeichnet von Kiem Pauli in Unterdarching (18.11.1928, Vorsänger: Johann Gröppmeier aus Vagen und Anton Reger aus Dürnbach); 2.-5. und 7. Strophe
Lied aufgez. v. A. Eichenseer, Oberpfälzer Volksmusikarchiv. Originaler Textanfang: San de Antlan übern Deichsdamm ummegschwumma. Reigentanz, entstanden bei der Volksmusikwoche „Lied, Musik und Tanz in
Vorgesungen von Waltraud Artmann (*1941 in Immenstadt). Aufgezeichnet am 7. April 2009 in Ettensberg von Hansjörg Gehring, Dagmar Held, Christoph Lambertz und Ulrike Zöller. Text:
Aus Schlesien, Sammlung August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874). Von Walther Hensel (1887-1956) durch Strophenkürzung in die Liedpflege eingebracht. Das Treten auf den Fuß ist
Kanon zu zwei Stimmen von Norbert Kissel. Der Text ist abgeleitet vom Psalm 103, 2-5.
Worte: Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857); Weise: Friedrich Theodor Fröhlich (1803-1836, Schweizer Komponist).
Volksweise aus Süddeutschland, meistens ohne die Strophen 3 und 6 überliefert.
Text und Melodie: Hubert Endhardt; 2. Stimme ergänzt.
Text und Melodie: Hubert Endhardt, 87669 Rieden am Forggensee; 2. Stimme ergänzt. Text original im schwäbischen Dialekt. Alle singen die Nebenmelodie einmal voraus. Eine Gruppe
Vorgesungen von Georg Kiesel und Anton Hügler, Bühlerzell bei Schwäbisch Hall. Aufgezeichnet von Konrad Scheierling (1959).
Text und Musik: Kathi Stimmer-Salzeder, 2002.
Nach einer Aufnahme der Waakirchner Sänger aufgeschrieben von Sepp Denk, Tegernsee. 3. Strophe ergänzt von Erich Sepp.
Gesungen von Jackl und Wastl Roider, Aufnahme 1952, Schallarchiv Bayerischer Rundfunk. Transkription: Erich Sepp/Berta Reißner.
Die untere Stimme ist die Hauptstimme. harb = böse; In Bayern und Österreich verbreitet. Text nach dem Gesang der Geschwister Schiefer, Laufen. Kehrvers und 4.
Originaler Anfang: „Frosch und Krotta kinna hupfa, aber alte Weiber net.“ Text dem Lechrainer Dialekt angepasst von Erich Sepp. 4. Strophe von Kurt Becher (1914
Erste Strophe vorgesungen vom Zupfer Sepp (*1922) aus Neustadt an der Waldnaab. Aufgezeichnet von W. A. Mayer, der auch die Strophen 2-4 ergänzt hat. Die
Sammelgut Otto Dengg und Tobi Reiser, Salzburg. In dieser Fassung verbreitet von Wolfgang A. Mayer, Institut für Volkskunde, München.
Vorgesungen von Resi (*1930) und Johann Menoni (*1927) in dem ungarndeutschen Dorf Gestitz, Schildgebirge. Aufgezeichnet von Evi Heigl und Thomas Höhenleitner im September 1993. Die
In vielen Varianten im deutschen Sprachraum verbreitet. Die Bezeichnung „Blautag“ kommt von den Blaufärbern, die am Montag warten mussten, bis sich der Indigofarbstoff an der
Ungarndeutsches Volkslied aus der Tolnau. Vorgesungen von Elisabeth Müller aus Bátaapáti. Aufgezeichnet von Konrad Scheierling in Erding, 1954; Text gekürzt.
Text: Vroni Fink, Opfenbach. Weise: überliefert. Aufgezeichnet von Max Probst.
Vorgesungen von Cäcilie und Xarver Lerpscher aus Wilhams, Oberallgäu. Aufgezeichnet von Dagmar Held am 18.10.1987.
Weihnachtslied aus Frankreich. Freie Textübertragung von Willi Träder.
Kanon zu vier Stimmen von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), KV 561. Eintragung in Mozarts eigenhändiges Werkverzeichnis: 2. September 1788. Text nach dem salzburgischen Volksmund in
Sternsingerlied aus Laufen an der Salzach. Text nach den Aufzeichnungen von August Hartmann (um 1870) und der Geschwister Schiefer (um 1931) neu gestaltet.
Weihnachtslied aus Oberbayern und Tirol. Aufgezeichnet von August Hartmann und Hyacinth Abele in der Wildschönau. Mit anderer Melodie in Eisenärzt bei Traunstein überliefert.
Im ganzen süddeutschen Sprachraum verbreitetes Hirtenlied. Strophen nach verschiedenen Quellen sprachlich überarbeitet.
In Süddeutschland und Österreich in mehreren Varianten verbreitetes Sternsingerlied.
Geistliches Volkslied, in verschiedenen Fassungen aufgezeichnet von Hartmann/Abele in Wössen, Feldwies, Kiefersfelden, Mariastein, Thalgau bei Mondsee und Kaprun.
Weihnachtslied aus Oberbayern und dem Land Salzburg. Aufgezeichnet von August Hartmann und Hyacinth Abele in Sachrang. Auch in Marienstein bei Wörgl, Steinberg in Tirol, Oberösterreich
Geistliches Volkslied aus der Zips (ehemalige deutsche Sprachinsel in der Slowakei). Die 3. Strophe beginnt im Original mit: „Kommt alle, kommt, wie es den Christen
Weihnachtslied aus der Batschka/Ungarn, überliefert von Theresia Scheierling.
Aufgezeichnet von August Hartmann und Hyacinth Abele in Eisenärzt bei Traunstein.
Text: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803-1869); deutscher Volksliedsammler und Dichter. Weise: überlieferte Melodien aus dem 18. Jahrhundert wurden von Zuccalmaglio zu der vorliegenden Weise geformt
Text: Joseph Freiherr von Eichendorff, 1807/08, (1788-1857). Weise: Friedrich Glück, 1814, (1793-1840).
In Bayern und Österreich verbreitet.
Vorsängerin: Maria Neumeier, Reit im Winkel, die das Lied zusammen mit Rosl Fischer beim Klöpfln gesungen hat. Aufgezeichnet am 7.12.1927 von Kiem Pauli.
Text aufgezeichnet von Wastl Fanderl in der Gegend vom Erdinger Moos; Weise: Wastl Fanderl.
Salzburger Fassung eines Volksliedes aus dem unteren Bayerischen Wald.
Text: Eugenie Scholl-Rohrmoser; Weise: Karl Hafner (1894 -1971), zurechtgesungen von E. Sepp.
Text: Eugenie Scholl-Rohrmoser; Weise: Karl Hafner (1894-1971). Lechrainer Dialektfassung von Erich Sepp.
Leonhardi-Lied unbekannter Herkunft. In dieser Form überliefert in Siegertsbrunn bei München.
Mündlich überliefert. Mitgeteilt durch Josef Schmidt, Zwiesel, 6. Str. durch Siegbert Thornton, Maisach. Lechrainer Dialektfassung von E. Sepp. Melodie 1. Teil vgl. „Bolle reiste einst
Volkslied aus Schwaben. 6. und 7. Strophe mündlich überliefert.
Vorsänger: Georg Fenzl, Tirschenreuth. Aufgez. von Adolf J. Eichenseer. Die Variante zur 7. Strophe stammt von Teilnehmerinnen der Volksmusikwoche „Lied, Musik und Tanz in Altbayern“,
Text: Franz Blanz; Weise: Karl Hafner (1894 – 1971).
In verschiedenen Fassungen in ganz Bayern überliefert. Obige Fassung vorgesungen von Irene und Hansjörg Gehring, Gunzesried bei Oberstdorf. Aufgeschrieben von Dagmar Held. Irene Gehring hat
Seit Ende des 18. Jahrhunderts in ganz Deutschland verbreitet. Die obige Fassung stammt aus Weibersbrunn im Spessart.
Geistliches Volkslied aus Kärnten, aufgez. von Hans Pleschberger aus Rennweg im Katschtal. Glorialied der Katschtaler Messe von Hans Pleschberger.
Ursprünglich aus dem Pinzgau, inzwischen in Ober- und Niederbayern sowie in ganz Österreich verbreitet.
Ursprünglich aus Kastelruth/Südtirol mit dem Textanfang „Z’Klausn ist Kirchtig“. Die Fassung „Z’Murnau is Markt“ stammt von dem Volkssänger Kraudn-Sepp (Josef Bauer aus Gaißach).
Borkirch = Emporkirche, der Platz war früher den ledigen Burschen vorbehalten. Ursprünglich aus Kastelruth/Südtirol mit dem Textanfang „Zu Klausn ist Kirchtig“. Die Fassung „Z‘Murnau is
Mündlich überliefert. Mitgeteilt durch Josef Schmidt, Zwiesel, 6. Str. durch Siegbert Thornton, Maisach. Melodie 1. Teil vgl. „Bolle reiste einst zu Pfingsten“.
T: überliefert (V. M. Süß: Salzburger Volkslieder. Salzburg 1865, S. 61.). M: Bertl Witter, Traunstein, 5.3.1973.
Karl Freiherr von Leoprechting (1818-1864), geb. in Mannheim, lebte von 1844 bis 1854 auf Schloß Pöring bei Landsberg. Er sammelte in der Umgebung von Landsberg
Karl Freiherr von Leoprechting (1818-1864), geb. in Mannheim, lebte von 1844 bis 1854 auf Schloß Pöring bei Landsberg. Er sammelte in der Umgebung von Landsberg
T. u. M.: Josef Eberwein; Melodie notiert nach der heute in Leibersdorf üblichen Singweise; aufgez. am 20.04.2002 von E. Sepp. Leibersdorf liegt in der Nähe
In verschiedenen Fassungen in ganz Bayern überliefert. Obige Fassung (Strophe 1 und 2) nach dem Gesang der Geschwister Schiefer, Laufen, 3.- 6. Strophe ergänzt nach
Vorsänger: Erich Gruber, Straubing. Aufzeichner: Franz Schötz. 5. Strophe von Erich Gruber; mitgeteilt am 17. März 2007 beim Saitenmusikseminar in Holzhausen.
Vorsänger: Erich Gruber, Straubing. Aufzeichner: Franz Schötz. Lechrainer Textfassung: Erich Sepp.
Geistliches Volkslied aus der Dobrudscha und der Ukraine. Vorgesungen von Klara, Josef und Alexander Seifert in Wallersdorf/Niederbayern (03.01.1953). Aufgezeichnet von Konrad Scheierling.
Melodie und 1. Strophe 1951 aufgezeichnet von Alfred Quellmalz in Zaisendorf bei Kißlegg, vorgesungen von den Geschwistern Boneberger. 2. Strophe vorgesungen von Xaver Lerpscher, Missen.
Von Wolfgang A. Mayer mit leichten Veränderungen und Strophenkürzungen (die 4. und 5. Strophe wurden weggelassen) seit etwa 1985 wieder verbreitet.
Dr. phil. Norbert Wallner (1907 – 1976) stammte aus Silz, Tirol. Er war Lehrer, Volksliedsammler, -pfleger und -forscher sowie Lehrbeauftragter für musikalische Volkskunde an der
Im Birgland (westl. Landkreis Amberg-Sulzbach) und im angrenzenden Landkreis Nürnberger Land verbreitetes Lied. Notiert nach dem Gesang der Hirschbachtaler Sänger. 2. Strophe geändert nach einer
Dort mit 36 Strophen. 10. Strophe von Bernhard Lauerer, Waldetzenberg.
Vorgesungen von Franziska und Winfried Säckl, Augsburg, am 9. März 1991. Aufgez. von Dagmar Held. Franziska Säckl (*1994 in Soroksar bei Budapest) hat dieses ungarndeutsche
1926 in Mittenwald, Lkr. Garmisch-Partenkirchen, von Prof. Kurt Huber aufgezeichnet. Vorgesungen von den „Hornsteiner Brüdern“.
1.-5. Strophe vorgesungen von Nikolaus Michl (*1929) aus Altötting. Herr Michl stammt aus Ortzidorf, einer ehemals pfälzischen Siedlung im rumänischen Banat. Die Tonbandaufzeichnung entstand am
Aufgezeichnet von Dagmar Held in Missen-Wilhams am 12.10.1985; Gewähr: Xaver und Cäcilie Lerpscher.
Text: Else Eberhard, Kempten; Weise: Max Probst.
Text: Else Eberhard, Kempten; Lechrainer Textfassung: Erich Sepp; Weise: Max Probst.
Namenstagslied aus Mittenwald, Oberbayern. 1926 von Prof. Kurt Huber aufgezeichnet. In Mittenwald ist dieses Lied in ungebrochener Tradition lebendig. Es wird dort sehr getragen und
Sternsingerlied aus Laufen und Oberndorf (Salzach). Im Original nach mündlichen Angaben des Vorsängers J.Berger für drei Männerstimmen gesetzt von A. R. Dietl, Marktschreiber in Oberndorf,
Aufgez. von Cesar Bresgen im Pinzgau.
1. Strophe vorgesungen von Rosmarie Riederle (*1937) aus Bayersried; sie hat das Lied von ihrer Mutter, die aus Wattenweiler stammte, gelernt. 2. und 3. Strophe
Aus dem Salzburgischen. Text und Weise von Hermann Dellacher. In Oberbayern seit Anfang der 1960er Jahre mündlich überliefert. Hier notiert nach dem Gesang des Wolpertinger
Text: Eugenie Scholl-Rohrmoser, Hindelang; Weise: Karl Haßer, Hindelang. Dialektschreibweise der mittelschwäbischen Mundart angepaßt.
Schweinauer (= Zwiefacher) aus dem Ries. W. E.: Bulli bibi = Hühnerlockruf.
Vorgesungen von Kaspar Fuchs (Dickl) und Maria Trischberger, Gaißach 1928. Aufgezeichnet von Kiem Pauli.
2. und 3. Strophe von Renate Miehle, Jettingen.
In Altbayern mündlich überliefert.
Weise: Berti Witter, Traunstein (2. Oktober 1976). Text: Volksgut.
In vielen Varianten in Süddeutschland, Sudetenland und in den ost- und südostdeutschen Sprachinseln überliefert. In dieser Form aufgezeichnet von Wolfgang A. Mayer in Franzdorf, einer
In Altbayern hauptsächlich durch Rundfunkaufnahmen der Nandlstädter Sänger (Nandlstadt bei Freising) und der Gebrüder Wastl und Jackl Roider bekannt geworden. Man kann darüber spekulieren, wo
Altes Volkslied, bereits im „Musikalischen Tafelkonfekt“ von Valentin Rathgeber (1682-1750) enthalten.
Krippenlied aus Bischofsmais, Bayerischer Wald. Textfassung Familie Well.
Aufzeichnungen aus Thiersee und Nußdorf am Inn. 3. Strophe ergänzt von W. A. Mayer und E. Sepp.
Aufzeichnungen aus Thiersee und Nußdorf am Inn. Lechrainer Textfassung von Erich Sepp.
Aufgezeichnet am 28.6.1985 in Gerolsbach bei Schrobenhausen von Wolfgang A. Mayer. Vorgesungen vom Gesangverein „Rauhe Gurgl“. Text sinnrichtig verbessert. Das Lied ist in vielen Varianten
In mehreren Jugendliederbüchern enthalten. Obige Fassung nach einer Aufzeichnung aus Bellenberg (Anton Zanker) und Peißenberg (Mitteilung von Max Osterried, Untermeitingen) zurechtgesungen von E. Sepp.
Text und Melodie: Michl Huber (1842-1881), Münchner Volkssänger. Notiert nach dem Gesang von Wastl und Jackl Roider.
Das Lied stammt vermutlich aus Österreich. Werner Förschner vom Giesinger Viergesang hat es mit drei Strophen von Hans Dondl, Ickinger Sänger, bekommen. Die 1. Zeile
Lied zur Herbergssuche aus Brixen, Südtirol.
In verschiedenen Textfassungen im Alpengebiet verbreitet. Melodiefassung aus Ybbs/NÖ.
In Bayern und Österreich seit etwa Anfang des 20. Jahrhunderts verbreitet.
Melodie und 1.-3. Strophe nach einer Aufzeichnung von Franz und Uschi Schötz im Landkreis Straubing. 4. und 5. Strophe aufgezeichnet von Lothar Karrer beim Ehepaar
Melodie und 1.-3. Strophe nach einer Aufzeichnung von Franz und Uschi Schötz im Landkreis Straubing. 4. und 5. Strophe aufgezeichnet von Lothar Karrer beim Ehepaar
Gesungen beim Schierlinger Gstanzlsängertreffen 1980, aufgeschrieben von Franz Schötz. 4. Strophe von der Gesangsgruppe „Die zwei Windachtaler“ (Robert Kohn, Schondorf, und Martin Graf, Finning), Herbst
1873 in den Singhallen in Berlin entstanden, verbreitet sich das Kanapee-Lied sehr schnell in ganz Deutschland. Gerne wird es auch in Tanzmusikstücke eingebaut.
Ein in den dreißiger Jahren (ca. 1937) neu entstandener Bairischer (Zwiefacher); gemacht hat ihn der Kriegner Hias aus Ramspau bei Regensburg. Die 3. Strophe stammt
Gewähr: Rudi Bernhard, Hinterschmiding, der es aus seiner Jugendzeit in Mittenwald kannte. Aufgezeichnet von Franz Schötz, März 1998.
Notiert nach einer Rundfunkaufnahme des Passauer Viergesangs.
Aus der Branau, Ungarn; 1955 in Göppingen aufgezeichnet von Konrad Scheierling; vorgesungen von Georg Getto und Theresia Siebner aus Popovac.
Vorgesungen vom Männergesangverein Waldstetten, aufgezeichnet von Dagmar Held am 21.12.1994; Überstimme im ersten Teil und zweite Stimme im zweiten und dritten Teil ergänzt.
Marienlied aus Kärnten, Sammlung Anderluh II/2, Nr. 62. 2. und 3. Strophe Neufassung.
Das Lied wird mehrmals mit abnehmender Lautstärke gesungen mit Ausnahme der Stelle „Ja, ja“, die jedesmal so laut wie möglich gesungen werden soll. 1. x:
In mehreren Varianten in Altbayern verbreitetes Lied. Strophen überarbeitet, ergänzt und in den Lechrainer Dialekt übertragen von Erich Sepp.
In Bayern und Österreich verbreitet. Melodiefassung: Erich Sepp. Der Anfang der ersten Strophe leitet sich ab von „ Rorate coeli desuper et nubes pluant justum
Notiert nach dem Gesang der Gebrüder Wastl und Jackl Roider aus Weihmichl bei Landshut. Transkription: Franz Schötz.
Aufgez. 1988 in Warnhofen, Kesseltal, Lkr Dillingen.
Aufgez. 1988 in Warnhofen, Kesseltal. In den Lechrainer Dialekt übertragen von Erich Sepp.
Aufgezeichnet von Helmut Pommer in Riefensberg, Vorarlberg, 1922. Textneugestaltung durch Kurt Becher, München.
Pörtnersches Gesangbuch, Würzburg 1828. Die originalen Strophen 2 und 4 wurden hier weggelassen.
Aufgez. 1887 v. Karl Liebleitner in Vorau/Steiermark, vorgesungen vom Gastwirt Pettenhofer. Bayerische Singgruppen (z. B. Riederinger Sänger, Inntaler Sänger, Gebrüder Rehm, Fischbachauer Sängerinnen u.a.) haben
In dieser Fassung 1983 aufgezeichnet von Eberhard Hofmann. Vorsängerin: Hedwig Maier, Wirtin in Bärnfels. Seither eines der beliebtes Lieder in geselliger Runde. In Altbayern und
In mehreren Varianten in Altbayern verbreitet. Strophen überarbeitet und ergänzt von Erich Sepp.
Vorsängerin: Else Tretter (*1930), Wirtin in Premenreuth b. Kemnath, Oberpfalz. Es war das Lieblingslied das Dam Hans und wird heute noch von allen Wirtshausgästen vor
Vorgesungen von Franziska und Winfried Säckl aus Augsburg/Kriegshaber; aufgezeichnet von Dagmar Held, 9.3.1991. Das Ehepaar Säckl verfugt über einen außergewöhnlich großen Liedschatz. Das obenstehende Lied,
Aus dem Chiemgau. Das Lied vom Tannenbaum findet sich in der frühest bekannten Fassung bereits in David Sammerhabers Lautenbuch von 1590. Spätere Fassungen sind im
Aufgez. von Dagmar Held am 24.09.1991 in Pfronten-Kappel, 1. und 3. Strophe vorgesungen von Anton Keller (1907-1996). 2. Stimme ergänzt von E. Sepp. Der Text
D Lied wurde über die von Friedrich Sucher begründete Männerchorbewegung weit verbreitet und war früher bei Wirtshaussängern in Mittelschwaben sehr beliebt.
Anm.: 1) Im Original heißt es „In meines Elterns Garten „; 2) die Läublein tröpfeln noch, mundartliche Verkleinerung von Laub. 2. Stimme ergänzt von E.
Vorsänger (bei Derschmidt): Karl und Otto Meisinger, Liebenstein b. Arnreit, Mühlviertel.
Willi Kraus aus Raisting bei Weilheim (geb. am 11.05.1914, gest. am 21.09.1969) gründete 1951 den Raistinger Dreigesang, der später zum Raistinger Viergesang erweitert wurde. 1959
Text dem schwäbischen Dialekt angepasst von Christi Schaule und Erich Sepp.
Aufgezeichnet von Leopold Bergolth in Tulln, Niederösterreich. Wolfgang A. Mayer hat dieses Lied erstmals 1974 auf der Volksmusikwoche „Bayerischer Dreiklang“ in Herrsching gesungen. Seither hat
Diese Wildschützenballade zählt wohl zu den bekanntesten Wildschützenliedern im bairisch-alpenländischen Raum. Da sie überwiegend mündlich überliefert wurde, sind viele Textvarianten bekannt. Die obige Fassung will
Im Salzkammergut, in der Gegend von Aussee, Hallstadt, Ischl, Ebensee, tanzt man den „Landler“, einen Tanz mit kunstreichen Figuren im geraden Takt. Dieser entstand aus
Geistliches Volkslied, hier nach einer Aufzeichnung aus Lustenau, Vorarlberg. In verschiedenen Fassungen im süddeutschen Raum überliefert.
Frau Schuster war über Jahrzehnte hinweg die treibende Kraft für ein reges Musik- und Kulturleben in Markt Wald. Sie starb im 92. Lebensjahr am 7.
Frau Schuster war über Jahrzehnte hinweg die treibende Kraft für ein reges Musik- und Kulturleben in Markt Wald. Sie starb im 92. Lebensjahr am 7.
Pepi (1892 -1980) und Berta (1904 -1979) aus Laufen a. d. Salzach haben auf Anregung vom Kiem Pauli in ihrer Heimat „herent und drent“ der
Die obige Melodie der Kreuzpolka wurde durch den Schlager „Siehste wohl, da kimmt er“ von Siegmund Schlichting (1883) über ganz Deutschland verbreitet. Es sind unzählige
Zu diesem weitverbreiteten Scherzlied sind eine Reihe von Strophen überliefert, in denen hauptsächlich die verschiedenen Handwerksberufe ausgesungen werden. Es lebt von spontan erfundenen, zeitkritischen Einfällen.
Notiert nach dem Gesang der Geschwister Pepi (1892 – 1980) und Bertha (1904 – 1979) Schiefer aus Laufen an der Salzach, die es 1935 beim
Melodie aus Berchtesgaden. Eine der vielen Fassungen der Ballade „Edelfrau und Bettelmann“, die sich bis ins 13. Jh. zurückverfolgen lässt. In frühen Lesarten war der
Worte und Weise: Ferdinand Neumaier (geb. am 8. September 1890 in Kirchberg bei Regen, gest. am 24. März 1969 in Landshut; wichtigster Wegbereiter der niederbayerischen
Weise: Bertl Witter, Traunstein; Text: 1., 5. und 6. Strophe überliefert, 2. – 4. Strophe von Bertl Witter.
Vorsänger: Otto Bloch und Ludwig Moosbauer, Kumreuth, Bayer. Wald. Aufgezeichnet von Wolfgang A. Mayer, Institut für Volkskunde, München. Weitere Strophe (mitgeteilt v. Rudi Ertl, Deggendorf):
In vielen Varianten im ganzen deutschen Sprachraum verbreitete Schwankballade. Hier nach einer Aufzeichnung aus Schweindorf im Kesseltal und einer Kärtner Fassung zurechtgesungen von E. Sepp.
Ursprünglich in mehreren Varianten in ganz Deutschland bekanntes Volkslied, entstanden in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die vorliegende Fassung, die heute allgemein geläufig ist, hat
Aus Kirchberg am Wechsel, Niederösterreich. Die Tannhäuser-Ballade, mundartlich im bairiscben Sprachraum auch Balthauser, ist im ganzen deutschen Sprachraum verbreitet. In einzelnen Fassungen wird Papst Urban
Weise: überliefert; Text: Josef Eberwein, Dellnhausen. W.E.: Hußtata = Lock- und Treibruf für Schweine; Mittadirn = Mitterdirn. Dirn = Magd auf dem Bauernhof, entsprechend dem
Zwiefacher aus dem Bayerischen Wald. In dieser Form verbreitet durch die Gesangsgruppe Eberwein, Dellnhausen.
Der 1. Teil und das Trio dieses Schottischs geben auf das Couplet „In Weidlingau, dort ist der Himmel blau“ des Wiener Volkssängers Franz Kriebaum (1838
Weise und Text von Kathi Greinsberger, Fischbachauer Sängerinnen.
Vorsänger: Hans Brandl, Aufroth bei Bogen, Niederbayern. Aufgezeichnet von Wolfgang A. Mayer (1981), Institut für Volkskunde, München.
Vorgesungen von den „Kesseltaler Sängern“: Heinrich Thum (1. Sänger), Hermann Schröppel (2. Sänger), Xaver Reiter, Jakob Weinberger, Alfred Sing, Klaus Jenuwein, Fritz Link und Ernst
Es kann noch folgende Wanderstrophe angehängt werden: 4. Ei, mein Schatz, mein Schatz, warum so traurig, und du bist der Tränen ja so voll? Ei,
Das Lied ist im ganzen deutschen Sprachraum belegt, in der Regel mit dem Textanfang „Steh nur auf, steh nur auf, du mein Handwerksgesell“. Die obige
In ganz Deutschland seit etwa 1850 bekanntes Volkslied, das vor allem durch den Zupfgeigenhansl und durch Soldatenliederbücher verbreitet wurde. Es wird heute noch gerne von
Vorgesungen von Karolina Prinz aus Isnyberg bei Argenbühl, Lkr. Wangen. Aufgezeichnet am 19. September 1928 von Alfred Quellmalz.
Im Alt-Landkreis Sulzbach-Rosenberg allgemein bekannt. Gewähr: Evi Strehl, Sulzbach-Rosenberg.
Aus Deschenitz bei Neuern, Böhmerwald (heute Tschechische Republik). Aufgezeichnet von Josef Muckenschnabel (Klosterneuburg), nach dessen Angabe das Lied in dieser Form um 1900 gesungen wurde.
Vorsänger: Sebastian Blumoser, Schwaig b. Oberding, Landkreis Erding. Aufgezeichnet von Prof. Kurt Huber in den 30er Jahren. Die zweite Stimme (Überstimme) wurde ergänzt.
In vielen Lesarten verbreitetes Kettenlied.
Aus österreichischen Quellen (Sonnleithner-Sammlung, Aufzeichnung aus Gmunden, 1815) kann abgeleitet werden, dass der Tanz vermutlich Anfang des 19. Jahrhunderts in Bayern entstanden ist und sich
Aus dem Kuhländchen, Sudetenland. Textübertragung nach der Schallplatte „Sudetendeutsche Volkslieder“ mit der Spielschar der Arbeitsgemeinschaft Sudetendeutscher Erzieher. München (Aufstieg-Verlag) 1970.
Aus dem Repertoire der Kapelle Oskar Sattler, Wiesenfelden. Aufgezeichnet am 15. 10. 1988 in Straßkirchen bei Straubing von Franz Schötz. Der erste Teil ist ein
Aus Mödritz bei Brunn. Melodie und Text von Wolfgang A. Mayer, Institut für Volkskunde, München, etwas zurechtgesungen.
In Altbaiern und Österreich vor allem durch das Singen in Schulen verbreitet.
Aufgezeichnet im August 1993 in Bardhaus, Deutsch-Kutschowa und Pausching (Karpatho- Ukraine, ehemals Besitz der Grafen von Schönborn, besiedelt Anfang des 19. Jahrhunderts). Vorgesungen von Barbara
Seit den sechziger Jahren wurde das Lied durch den Giesinger Viergesang, von dem die 4. Strophe stammt, und durch die Wolpertinger Tanzlmusi wieder bekannt gemacht.
Willibald Ernst, Lehrer in Gangkofen, hat dieses Lied bei unserem Herbsttreffen niederbayerischer Musikanten in Finsterau (1986) mit den Teilnehmern gesungen. Seither zählt es zu den
„Der Specksalat“ ist in ganz Süddeutschland überliefert und zählte zu den beliebtesten Liedern der Jugendbewegung. In jüngster Zeit wurde das Lied bei Feldforschungsexkursionen in Bieswang
In Altbayern allgemein verbreitet. Überlieferte Singweise: Hauptstimme (= untere Stimme), Überstimme, evtl. Baß. Variante zu Strophe 4, 3. und 4. Zeile: deine Äugerln solln freundli
Es wurde die von Kiem Pauli gesungene Melodie und die erste Überstimme übernommen. Die Waakirchner Sänger sangen die (hier nicht notierte) dritte Stimme ebenfalls als
Mündlich überliefert in der Familie Walter Mayr, Augsburg. Aufgezeichnet von Erich Sepp. Kanon zu drei Stimmen
In Altbayern allgemein verbreitet. Überlieferte Singweise: Hauptstimme (= untere Stimme), Überstimme, evtl. Baß. Variante zu Strophe 4, 3. und 4. Zeile: deine Äugerln solln freundli
Es ist ein Beispiel, wie Lieder im Laufe der Zeit fast bis zur Unkenntlichkeit zersungen wurden und werden. Reizvoll ist dieses Lied auch wegen seiner