Nun sende, Herr, uns deinen Sohn
Der Musikwissenschaftler Konrad Ruhland bezeichnet dieses Lied im Vorwort seiner Ausgabe voller Begeisterung als ein „Juwel“, weil es die sieben O-Antiphonen der letzten Adventswoche aufgreift.
Der Musikwissenschaftler Konrad Ruhland bezeichnet dieses Lied im Vorwort seiner Ausgabe voller Begeisterung als ein „Juwel“, weil es die sieben O-Antiphonen der letzten Adventswoche aufgreift.
Elfriede Pollety schreibt dazu in einem Brief an Ernst Schusser: „Lieblingsweihnachtslied meiner Kindertage in Altötting. Nach Auskunft meiner älteren Geschwister wurde es schon unterm Krieg
Aufgezeichnet durch Günther Kapfhammer von den Gebrüdern Wittmann (Rettenbach): Vom alten Loderbauer, vom alten Bäckerbauer und vom Bäckerbauer Michl von Klinglbach, 1963/64.Zurechtgesungen von Wolfgang A.
Die ersten beiden Verse gesungen von Wirtshausgästen in Öd am 23.03.1988; Vers 3 nach üblicher Singpraxis ergänzt. Aufgezeichnet von Evi Strehl.
Vorgesungen von Johann Sporer aus Furth im Wald. Sporer stammt aus Vollmau im Böhmerwald. Aufgezeichnet durch Wolfgang A. Mayer 1969.
Augustin Holler zählte zu den wichtigsten Komponisten aus den Reihen der Münchener Stadtmusikanten. 1744 in Rothenstadt bei Weiden als Sohn eines Nagelschmiedmeisters geboren, besuchte er
Robert Link schreibt dazu: „Dieses Nikolaus-Lied habe ich 1933 aufgeschrieben, wo es mir Schulkinder in ihrem Übermut auf der Straße laut plärrend in ihrer Art
Das Fest Mariä Verkündigung, das man seit 1969 offiziell als „Verkündigung des Herrn“ bezeichnet, wird seit dem 6. Jahrhundert am 25. März gefeiert, also genau
Aufgezeichnet nach dem Gesang von Kathi Zangl und ihrer Mutter „Tauber Rizi“ von Wolfgang A. Mayer 1985 (Lehrgangsheft zum Oberpfälzer Herbsttreffen 1991, S. 22). Vierstimmig
Verse 3 und 4 ergänzt von W. A. Mayer, Vers 2 von Uschi Schötz (Haselbacher Viergesang). Vierstimmig eingerichtet von Franz Schötz Vers 3: Haselbacher Viergesang.
Die Ballade wurde von Wolfgang A. Mayer neu gestaltet. Als Melodie diente eine Aufzeichnung Mayers aus Wolfsberg im rumänischen Banat. Der Text wurde von einem
In ähnlichen Fassungen weit verbreitet; s. Joseph Gabler: Geistliche Volkslieder. Regensburg 1890, Nr. 20; vgl.: 25 Jahre Hambacher Volkssänger Zu hören auf der Doppel-CD Monika
Gesungen 1968 von Anni Loidl in der steirischen Siedlung Josephinental bei Franzdorf im rumänischen Banat. Dreistimmig zu hören auf auf der Doppel-CD Monika Baumgartner „Lauter
Textergänzungen gegenüber der weitverbreiteten Version nach dem Gesang von Johann Baumeister, Untermannbach b. Stallwang; 1971 aufgezeichnet von Wolfgang A. Mayer (IfV DAT 3/80); vgl. Robert
Eines der in den beiden ehemaligen Böhmerwaldörfern im rumänischen Banat, Wolfsberg und Weidenthal, am häufigsten gesungenen Lieder. Diese Wolfsberger Fassung hat Wolfgang A. Mayer seit
Orig.: „Rutkehla“ (Rotkehlchen); von Wolfgang A. Mayer südbayerisch zurechtgesungen und 2. Vers nach bekannten Vierzeilern ergänzt. Zweistimmig zu hören auf der Doppel-CD Monika Baumgartner „Lauter
Aufgezeichnet nach dem Gesang von Kathi Zangl und ihrer Mutter „Tauber Rizi“ von Wolfgang A. Mayer 1985 (Lehrgangsheft zum Oberpfälzer Herbsttreffen 1991, S. 22). Vierstimmig
Vierstimmig zu hören auf der Doppel-CD Monika Baumgartner „Lauter liabste Liader“, CD 2/11: anhand dieser Aufnahme können Sie die einzelnen Stimmen in unserem Volksmusikmagazin mitlernen,
Aufgezeichnet von Ludwig Simbeck nach dem Gesang von Franz Pribil, Hangerleiten b. Kirchberg. Wolfgang A. Mayer hat die Vorlage etwas abgeändert: Wiederholungen eingefügt, und ursprünglich
Aufgezeichnet von Ludwig Simbeck nach dem Gesang von Franz Pribil, Hangerleiten b. Kirchberg. Wolfgang A. Mayer hat die Vorlage etwas abgeändert: Wiederholungen eingefügt, und ursprünglich
Besuchen Sie unser Volksmusikmagazin, dort können Sie die Originalaufnahme dieser Ari hören (www.volksmusik-magazin.de/die-deandln-vom-woid-habn-a-herz-als-wia-sgold-feldforschung-als-fundgrube-ueberlieferter-lieder/). Die einzelnen Stimmen können Sie mitlernen anhand der Aufnahme auf der Doppel-CD
Die Transkription (Franz Schötz unter Verwendung einer Transkription von Monika Baumgartner) versucht den sehr langsam bedächtigen Gesang der Gewährsleute nachzuzeichnen. Bemerkenswert sind die Art der
Transkription Franz Schötz Die Singpraxis der letzten Jahre hat ein paar kleine Änderungen im Melodieverlauf und in der Rhythmisierung ergeben, die in der vierstimmigen Version
Transkription Franz Schötz Notiert nach der Aufnahme auf der Doppel-CD Monika Baumgartner „Lauter liabste Liader“, CD 2/12. Die Singpraxis hat gegenüber der Tonaufnahme im Laufe
Orig.: „Rutkehla“ (Rotkehlchen); von Wolfgang A. Mayer südbayerisch zurechtgesungen und 2. Vers nach bekannten Vierzeilern ergänzt. Zweistimmig zu hören auf der Doppel-CD Monika Baumgartner „Lauter
Die Hauptstimme wechselt von der Unterstimme (Strophen) zur Überstimme (Refrain). Nach meiner heutigen Singpraxis aufnotiert (Franz Schötz)
Aus dem Repertoire von Paul Friedl (Baumsteftenlenz), der das Lied von seiner Mutter lernte. Abgeändert und ergänzt nach der vom Radio her bekannten Version (Franz
Einer hierzulande üblichen Singversion angeglichen (Franz Schötz)
Mit beliebigen Vierzeilern zu singen. Mit dem Anfang „Aber drentahoi n Kirchaturm“ und anderen Texten vierstimmig in Monika Baumgartner, Lauter liabste Liader, Oberflossing (Eigenverlag), S.
Couplet des Münchner Volkssängers Heirich Moser (†1906), der es in der Liedblattfolge „Münchner Blut“ (Nr. 26) veröffentlichte.
Aus dem Original in fränkischer Mundart niederbayerisch eingerichtet für den Haselbacher Dreigesang von Xaver Schötz (1969). Alfred Papst schreibt am 29. Januar 1969 an Xaver
2. Vers ergänzt nach Gustav Jungbauer, Volkslieder aus dem Böhmerwalde, Praha 1930.
Der „Hodernmoa“ (Lumpensammler) war eine Faschingsgestalt im ehemaligen Paulusbrunn im Egerland
Der Refrain wird mitunter auch mit Echo gesungen.
Übermittelt vom Baumsteftenlenz (Paul Friedl), der das Lied in verschiedenen Orten im Bayerischen Wald gehört habe.
Hier wiedergegeben nach der Aufnahme auf der Doppel-CD Monika Baumgartner „Lauter liabste Liader“ (CD 2 Nr. 19); Die einzelnen Stimmen können auch versetzt einsetzen: 1.
Aufgezeichnet von Hans Seidl nach dem Gesang von Franz Hirn, Wutschdorf 2. Str. Hanns Binder?, 3. Str. Hans Seidl
Hier notiert nach der Singpraxis von Franz Schötz; Auch die Raith-Schwestern singen es so. In Waldlerisch gsunga steht im Kommentar: „Dieses Liedl ist als eines
In Anlehnung an eine von Jungbauer in Vorderhammer (Böhmerwald) aufgezeichnete Liedfassung zurechtgerichtet von Thomas Höhenleitner (als Antwort auf die „verschachtelte“ Liedform von den Hengstala).
In der Familie Viehauser kann man das Lied heute noch (2020) singen. Die erste Aufzeichnung stammt von Adolf J. Eichenseer 1976 (VMNO DAT OVA_TB_0008/1, Zeit
Wird besonders zur Kirchweih angestimmt.
Aufgezeichnet von Adolf J. Eichenseer am 10. 2. 1970 in Schmidmühlen und dreistimmig gesetzt; Sänger: Gustav Dantl, Schmidmühlen. Eichenseer schreibt: „Das Lied wird von Habsberg-
Hauptstimme unten! Transkribiert und Text leicht abgeändert von Franz Schötz. Die Sänger sangen erst ab Strofe 3 die Melodievariante mit Haus 1 und 2; in
Mehrstimmigkeit original. Transkribiert und Text leicht abgeändert von Franz Schötz. Die Sänger sangen erst ab Strofe 3 die Melodievariante mit Haus 1 und 2; in
Sanctus-Lied. T: nach der Liturgie; M: Osterhymnus aus Schnaitsee, ursprünglich ein Hymnus auf König Ludwig I. von Bayern.
Lied zum Agnus Dei. T: nach der Liturgie; M: Karfreitagslied aus der Gottschee „In der ganzen Stadt, da brennet kein Licht“.
4. und 5. Strophe ergänzt vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern.
Aufgezeichnet von Helmut Pommer in Riefensberg, Vorarlberg, 1922.
Hauptstimme unten; die Gewährsfrau sang ab der Wiederholung die Überstimme. Zurechtgesungen und mehrstimmig notiert von Franz Schötz. Eine Aufnahme des Liedes findet sich auf der
Scheierling gibt diesem Liedtypus verschiedene Melodien bei; Die vorliegende Melodie hatte Xaver Schötz aus einer anderen Scheierling-Veröffentlichung für den Kirchenchor Haselbach ausgewählt.
Bei Begräbnissen und Totengedenken in Wolfsberg und Weidenthal. Vierstimmig von Franz Schötz
Vorgesungen von den Russlanddeutschen Sängerinnen Maria Wohn und Kathi Frank aus Rothhammel an der Wolga (Aufnahme 1958 in Münster bei Straubing). 4. und 5. Strophe
Geistliches Volkslied aus der Dobrudscha und der Ukraine. Vorgesungen von Klara, Josef und Alexander Seifert in Wallersdorf/Niederbayern (03.01.1953). Aufgezeichnet von Konrad Scheierling.
T: nach dem Gloria; Volksmusikarchiv Bezirk Oberbayern.
T: Hans Lorenz, Kolbermoorer Volkssingmesse; M: überliefert.
Geistliches Volkslied, in verschiedenen Fassungen aufgezeichnet von Hartmann/Abele in Wössen, Feldwies, Kiefersfelden, Mariastein, Thalgau bei Mondsee und Kaprun.
Geistliches Volkslied aus Südosteuropa. Melodie und Text nach einer Aufzeichnung aus Wolfsberg im Banater Bergland (Wolfgang A. Mayer) sowie in der Nordbatschka und Batschka (Konrad
Lit.: Josef Focht: Das Kemptener Gesangbuch von 1713 als Quelle des geistlichen Volksgesangs im Allgäu. In: Volksmusik in Bayern (Mitteilungsblatt der Volksmusikberatungsstellen des Bayerischen Landsverein
Aus der Gegend von Freiwaldau, Altvatergebirge, Sudetenland; aufgezeichnet im Jahre 1928 von Franz Wiesner.
Aus Pretzfeld, Fränkische Schweiz. Nach mündlicher Überlieferung aufgezeichnet von Theo Haas.
Aus: „Alltägliches Oratorium oder Abend-Gebett …“ von Johann Georg Seidenbusch. Regenspurg 1724, S. 80 ff. Johann Georg Seidenbusch (* 1641 in München; † 1729 in
Geistliches Volkslied aus der Gottschee, einer ehemaligen deutschen Sprachinsel im Herzogtum Krain, heute Slowenien. Originaler Textanfang: „In dar gonzen Stodt du prennet koain Liecht“. Text
Aufgezeichnet von Hans Pleschberger im Katschtal, Kärnten (Katschtaler Messe).
Weihnachtslied aus Oberbayern und dem Land Salzburg. Aufgezeichnet von August Hartmann und Hyacinth Abele in Sachrang. Auch in Marienstein bei Wörgl, Steinberg in Tirol, Oberösterreich
Die Strophe 3b wurde ergänzt vom Singtreff Straßberg, Gemeinde Bobingen. Das Lied ist in ähnlichen Fassungen weit verbreitet, z. B. bei Joseph Gabler, Geistliche Volkslieder,
Geistliches Volkslied aus der Zeit um 1750; auf einem Fliegenden Blattdruck in der Wiener Staatsbibliothek aufgefunden von Raimund Zoder.
Text nach „Media vita in morte sumus“ von Notker Balbulus, Kloster St. Gallen, 830 – 912. Melodie aus dem 15. Jahrhundert, in Takt 21 („Heiland“)
Nach einer Aufnahme der Waakirchner Sänger aufgeschrieben von Sepp Denk, Tegernsee. 3. Strophe ergänzt von Erich Sepp.
Das Lied von den Dornen, die Rosen treiben als Maria mit dem Kind unter ihrem Herzen durch den Wald ging, wurde in der zweiten Hälfte
Ursprünglich aus Kastelruth/Südtirol mit dem Textanfang „Z’Klausn ist Kirchtig“. Die Fassung „Z‘Murnau is Markt“ wurde hauptsächlich von dem Volkssänger Kraudn-Sepp (Josef Bauer aus Gaißach) verbreitet.
Bei diesem Lied handelt es sich um eine Parodie von Christian Blattl (1805 – 1865) auf die schaurige Ballade „Weint mit mir, ihr nächtlich stillen
Das Lied der Bayern entstand 1860 zum 20. Stiftungsfest der Münchner Bürger-Sänger-Zunft. Der Textdichter war Michael Öchsner (1816-1893), ein angesehener Münchner Schullehrer. Die Musik stammt
Aufgezeichnet am 28. Juni 1985 in Gerolsbach bei Schrobenhausen von Wolfgang A. Mayer und Dagmar Held. Vorgesungen vom Gesangverein „Rauhe Gurgel“. Text sinnrichtig verbessert von
Aufgezeichnet am 28. Juni 1985 in Gerolsbach bei Schrobenhausen von Wolfgang A. Mayer und Dagmar Held. Vorgesungen vom Gesangverein „Rauhe Gurgel“. Text sinnrichtig verbessert und
Aufgez. 1988 in Warnhofen, Kesseltal, Lkr. Dillingen.
Weihnachtslied der neapolitanischen Schalmeienbläser.
Vierstimmig. Melodie: Volksgut; Text: Josef Eberwein (19.08.1895-21.12.1981). Dieser Zwiefache ist der bekannteste seiner Gattung. Er wurde schon Anfang des 20. Jahrhunderts z.B. durch Oktoberfest-Blaskapellen verbreitet.
Dreistimmig. Gesungen von Lina Sixt (*1894), Maria (*1908) und Gust Haindl (*1902). Aufgezeichnet von Wolfgang A. Mayer in Zwiesel am 16.04.1971. Transkription: Franz Schötz.
Auf den Volksmusikwochen des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege sind seit 1987 ungarndeutsche Sänger und Musikanten zu Gast. Die ersten Teilnehmer waren Franz und Piroschka Neubrandt
Hauptstimme im 2. Tenor, auch dreistimmig ohne 1. Baß ausführbar. Volkslied aus Kärnten. Textfassung: Franz Wilde, Peiting. Melodie und Text notiert nach einer Cassettenaufnahme des
Worte und Weise: Marianne Böckl, Röpfl-Dreigesang, 1971. Nach dem dreistimmigen Satz des Röpfl-Dreigesanges für Männerchor eingerichtet von Erich Sepp. © Alle Rechte bei Marianne Böckl,
Text überliefert; Weise: Bertl Witter, Traunstein (2. September 1976). Die Hauptstimme liegt im 2. Tenor. Erstmals öffentlich gesungen vom Traunsteiner Dreigesang beim Frühlingssingen 1977 in
Dreistimmig. Melodie: Volksgut; Text: Josef Eberwein (19.08.1895-21.12.1981). Dieser Zwiefache ist der bekannteste seiner Gattung. Er wurde schon Anfang des 20. Jahrhunderts z.B. durch Oktoberfest-Blaskapellen verbreitet.
Selbstverständlich kann auch gesungen werden: „Af da böhmischen Grenz…“
Weise und dreistimmiger Satz: Bertl Witter, Traunstein; 2. Baß ergänzt. Text: 1., 5. und 6. Strophe überliefert, 2. – 4. Strophe von Bertl Witter.
Lied zu Ehren der heiligen Cäcilia. Weise: Fronleichnamslied aus Lothringen, vorgesungen von Madeleine Soissons (1900-1961), aufgezeichnet von Angelika Merkelbach-Pinck. Text neu gestaltet von Eva Bruckner
Notiert nach dem Gesang der Gebrüder Wastl und Jackl Roider.
Notiert nach dem Gesang der Gebrüder Wastl und Jackl Roider aus Weihmichl bei Landshut. Transkription: Franz Schötz.
1. Teil vorgesungen von Franziska und Winfried Säckl aus Augsburg; aufgezeichnet von Dagmar Held, 9. März 1991. Jodler ergänzt von Erich Sepp, Januar 2013. Das
Volkslied, aufgezeichnet von Kiem Pauli in Reit im Winkl.
Text: Max Dingler (1883-1961) ; Weise: Willi Kraus (1914-1969). Der obige Satz ist auch dreistimmig ohne 1. Bass ausführbar.
Aufgezeichnet von Gertraud Gerich im Wirtshaus in Hürnheim, Ries, im März 1988.
4. Strophe ergänzt von Kurt Becher (1914 – 1996), München. Textfassung: Erich Sepp.
Der 2. Tenor singt die Hauptstimme. Überstimme (1. Tenor), Hauptstimme und 2. Bass entsprechen dem mündlich überlieferten Volkssatz. Der 1. Bass wurde ergänzt und kann
Im ganzen deutschen Sprachraum verbreitet.
Text und Melodie in dieser Form seit etwa 1800 bekannt. Die Melodie und beiden ersten Strophen stammen von dem Lied „Ob ich gleich kein’ Schatz
Eine Parodie auf sog. Jazz-Messen. In verschiedenen Fassungen überliefert. Unter dem Titel „Männermission“ mit den Strophen 1-3 aufgez. bei einer Feldforschungsexkursion im Steigerwald, 1984. 4.
Herkunft unbekannt, mitgeteilt durch Sepp Ruth, Marktoberdorf. „Mit Speck fängt man Mäuse“, so auch in der Liedpflege, denn dieses lustige Kettenlied kommt besonders bei Jugendlichen
Dieses volkstümliche Lied wird gern zusammen mit Weihnachtsliedern gesungen, zumal es den Vorgang des Schneiens in einer kindgerechten Bildsprache beschreibt. Das Lied wurde von Rußlanddeutschen
Weise: Ferdinand Neumaier (*1890 in Kirchberg b. Regen, †1969 in Landshut) Text, 1. Strophe: Eugen Hubrich (*1885 in Kötzting, †1963 in Dachau). 2. – 4.
Melodie: Hüttenmadl, trad. Text und Tanz für Kinder: Ingrid Sepp
Der besondere Reiz liegt darin, dass auf eine 3/4-Takt ein Viererschlag geklascht wird.
In vielen Varianten im deutschen Sprachraum verbreitet. Die Bezeichnung „Blautag“ kommt von den Blaufärbern, die am Montag warten mußten, bis sich der Indigofarbstoff an der
Aus Amerika There was a farmer and his dog and bingo was his name …
Unter verschiedenen Namen als Tanz verbreitet (Manschester, Zigeuner, Hess, Line Klare, Krebspolka, Stampfer). Robinson = Tanzform für Kinder. Die 3. und 4. Strophe wurden von
Text und Melodie: Ingeborg Degelmann, Fölschnitz. Text dem bairischen Dialekt angepaßt von Erich Sepp.
Herkunft unbekannt. Mitgeteilt durch Klaus Hoffmann bei der Volksmusikwoche „Lied, Musik und Tanz in Altbayern“ in Pfünz, Pfingstwoche 2001.
Original: „I mecht a Schnapserl ham“. Alkoholfreie Fassung von Bernhard Lederer.
Melodie und 1. Strophe aus „Sammlung oberbayerischer Volkslieder“, hrsg. von Kiem Pauli. München 1934, S. 307. Der Vers wurde früher beim Kegelscheiben gesungen, wenn ein
Melodie und 1. Strophe aus „Sammlung oberbayerischer Volkslieder“, hrsg. von Kiem Pauli. München 1934, S. 307. Der Vers wurde früher beim Kegelscheiben gesungen, wenn ein
Text und Musik: Otto Dengg, Lehrer in Rigaus bei Abtenau im Tennengau, Österreich, um 1920.
Durch populäre Liederbücher, z. B. „Der Kilometerstein“ u. a., in verschiedenen Fassungen weit verbreitet. Aufgezeichnet von Lissy Heilgenthal. Vorgesungen von Kindern aus Gemünden-Hofstetten.
Weise: Hiatamadl; Text: Ingrid Sepp
Worte: Josef Karl (1913 – 2003) aus Vöcklabruck, Oberösterreich, Lehrer, Musikant und Komponist vieler Lieder und Musikstücke. Weise: Die ersten zwei Takte sind original von
M: überliefert; T: Eva Bruckner und Ernst Schusser, Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern
Aus dem Musical „My Fair Lady“ von Frederick Loewe; Melodie in Takt 3 und 4 leicht verändert. Mitgeteilt durch Christine Kordik, Steinach bei Straubing.
Text und Musik: Georg Feils, bayerische Fassung von Erich Sepp. © AKTIVE MUSIK Verlagsgesellschaft mbH, 44381 Dortmund
In Deutschland seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bekannt.
Herkunft unbekannt; bairische Fassung: E. Sepp und B. Reißner
Neu gestaltet nach einem überlieferten Kinderspiel.
Text (1. – 4. Str.) und Musik überliefert, 5. Strophe neu entstanden.
Das Lied wurde über die von Friedrich Silcher begründete Männerchorbewegung weit verbreitet und war früher bei Wirtshaussängern in Mittelschwaben sehr beliebt. Worterklärungen: Badenka, Batenka: Schlüsselblume(n),
Text: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803 – 1869); deutscher Volksliedsammler und Dichter. Weise: Überlieferte Melodien aus dem 18. Jahrhundert wurden von Zuccalmaglio zu der vorliegenden
Worte: von Salis. Weise: Johann Friedrich Reichardt (1752-1814).
5. Strophe ergänzt von E. Sepp. © Musikverlag Hieber, München; Nachdruck mit freundlicher Genehmigung.
Text dem schwäbischen Dialekt angepaßt und durch die Strophen 3 und 5 ergänzt (E. Sepp). © Musikverlag Hieber, München; Nachdruck mit freundlicher Genehmigung.
Melodie und 1. Strophe aufgezeichnet von Kiem Pauli in Unterdarching (18.11.1928, Vorsänger: Johann Gröppmeier aus Vagen und Anton Reger aus Dürnbach); 2.-5. und 7. Strophe
Lied aufgez. v. A. Eichenseer, Oberpfälzer Volksmusikarchiv. Originaler Textanfang: San de Antlan übern Deichsdamm ummegschwumma. Reigentanz, entstanden bei der Volksmusikwoche „Lied, Musik und Tanz in
Lied zum Agnus Dei. T: nach der Liturgie; M: Karfreitagslied aus der Gottschee „In der ganzen Stadt, da brennet kein Licht“.
Danklied. 4. und 5. Strophe ergänzt vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern.
Die untere Stimme ist die Hauptstimme, harb = böse; In Bayern und Österreich verbreitet. Text nach dem Gesang der Geschwister Schiefer, Laufen. Kehrvers und 4.
Neues Kärntnerlied -Text: Günther Mittergradnegger, Weise: Gerhard Glawischnig. Die originale Kärntner Mundart wurde der bairischen Aussprache angepasst.
Über das Liederbuch „Der Zupfgeigenhansl“ (hg. von Hans Breuer, Leipzig 1908) im ganzen deutschen Sprachraum verbreitet.
Bayerische Fassung des Kärntner Liedes „Die Liab is a Traman“. Aufgeschrieben von Wolfi Scheck nach dem Gesang der Lenggrieser Sängerinnen.
Gloria-Lied. Text: Nach der Liturgie unterlegt vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern.
Lied zum Agnus Dei. T: Hans Lorenz, Kolbermoorer Volkssingmesse; M: überliefert.
Sanctus-Lied. T: nach der Liturgie; M: Osterhymnus aus Schnaitsee, ursprünglich ein Hymnus auf König Ludwig I. von Bayern.
Aus dem Liedschatz der Gesangsgruppe Geschwister Oberhöller, St. Lorenzen-Moos im Pustertal/Südtirol. Die 3. Strophe stammt von Martha Lukasser, Osttirol. Sie dichtete diese Strophe, als die
Nach dem Gesang des Duos Kathi Guggenbichler („Spornhof Katherl“) und Martin Schwab („Gerstreit Martin“), aufgeschrieben von Monika Baumgartner; vierstimmige Fassung von E. Sepp.
Worte und Weise: Ferdinand Neumaier (*8. September 1890 in Kirchberg bei Regen, †24. März 1969 in Landshut; wichtigster Wegbereiter der niederbayerischen Volksliedpflege). Neumaier ist das
Text überliefert. Melodie: Wastl Biswanger, Schanzer Viergesang, Ingolstadt.
Text: Vroni Fink, Opfenbach, Melodie aufgezeichnet von Max Probst.
Aufgezeichnet in St. Georgen bei Eisenstadt, Burgenland. In Bayern wurde das Lied durch die Gesangsgruppe Geschwister Röpfl, Hausham, bekannt.
Aus dem Chiemgau. Das Lied vom Tannenbaum findet sich in der frühest bekannten Fassung bereits in David Sammerhabers Lautenbuch von 1590. Spätere Fassungen sind im
Geistliches Volkslied aus der Zeit um 1750; auf einem Fliegenden Blattdruck in der Wiener Staatsbibliothek aufgefunden von Raimund Zoder.
Nach einem Trinklied aus Suppingen/Schwäbische Alb; Text und Melodie zurechtgesungen von Dagmar Held.
1.-5. Strophe vorgesungen von Nikolaus Michl (*1929) aus Altötting. Herr Michl stammt aus Ortzidorf einer ehemals pfälzischen Siedlung im rumänischen Banat. Die Tonbandaufzeichnung entstand am
Vorgesungen von Franziska und Winfried SäckI, Augsburg, am 9. März 1991. Aufgez. von Dagmar Held. Franziska SäckI (*1994 in Soroksar bei Budapest) hat dieses ungarndeutsche
Weihnachtslied der neapolitanischen Schalmeienbläser.
Aufgez. von Dagmar Held am 24.09.1991 in Pfronten-Kappel, 1. und 3. Strophe vorgesungen von Anton Keller (1907-1996).
Das Lied ist im ganzen deutschen Sprachraum belegt, in der Regel mit dem Textanfang „Steh nur auf, steh nur auf, du mein Handwerksgesell“. Die obige
Pörtnersches Gesangbuch, Würzburg 1828. Die originalen Strophen 2 und 4 wurden hier weggelassen.
Text und Melodie: Josef Schweiger (*24.10.1888 in Ingolstadt, †21.10.1955 in München), ehemals Volksmusikmitarbeiter beim Reichsender München. Das Lied entstand für eine Rundfunksendung über Fischer und
Ursprünglich in Kärnten und in der Steiermark überliefert. Hier notiert nach der in Bayern üblichen Singweise.
Der Liedanfang lautete ursprünglich „Großkarol, du schöne Stadt“. Großkarol, ungarisch Nagykäroly, rumänisch Carei, war Mittelpunkt der deutsch-schwäbischen Sprachinsel Sathmar im ehemaligen Kaiserreich Österreich-Ungarn. Seit 1918
Marienlied aus Kärnten, Sammlung Anderluh II/2, Nr. 62. 2. und 3. Strophe Neufassung.
Aufgezeichnet am 28. Juni 1985 in Gerolsbach bei Schrobenhausen von Wolfgang A. Mayer und Dagmar Held. Vorgesungen vom Gesangverein „Rauhe Gurgel“. Text sinnrichtig verbessert. Das
Aufgezeichnet am 28. Juni 1985 in Gerolsbach bei Schrobenhausen von Wolfgang A. Mayer und Dagmar Held. Vorgesungen vom Gesangverein „Rauhe Gurgel“. Text sinnrichtig verbessert und
Ursprünglich aus dem Pinzgau, inzwischen in Ober- und Niederbayern sowie in ganz Österreich verbreitet.
In Sterzing, Südtirol, seit 1833 belegt. In der Christmette wurde dort vor der Wandlung das Hirtenlied „Jokl, Hiasl, Hansl, Michl, steahts nur auf und schaut
Aus Haugschlag und Gerungs/Niederösterreich.
Danklied. 4. und 5. Strophe ergänzt vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern. Satz: Erich Sepp.
Worte und Weise: Josef Zobel, Oberstdorf. Das Lied wurde vor allem durch die Gesangsgruppe „Wechs Buebe“, Hinterstein, verbreitet. Herrn Josef Zobel. Oberstdorf, danken wir für
Aus der Dobrudscha. Übersetzung Kehrvers: Eia, eia, laßt uns jauchzen, laßt uns in Ewigkeit anbeten, süßer Jubel erschalle dem Herrn.
Im ganzen süddeutsch-österreichischen Sprachraum verbreitetes Hirtenlied. Strophen nach verschiedenen Quellen ausgewählt und sprachlich erneuert.
Im ganzen süddeutschen Sprachraum verbreitetes Hirtenlied. Strophen nach verschiedenen Quellen sprachlich erneuert.
Volkslied aus Altbayern und Österreich.
Auferstehungslied aus Kärnten. Text und Melodie neu gestaltet.
Melodie und Text nach einer Aufzeichnung aus Wolfsberg im Banater Bergland (Wolfgang A. Mayer) sowie in der Nordbatschka und Batschka (Konrad Scheierling)eingerichtet.
In Bayern mehrfach belegtes Lied. Hier nach einer Aufzeichnung aus Pollenfeld bei Eichstätt bei der Forschungsexkursion im Mai 1985. Transkription: Franz Schötz.
Text: Eugenie Scholl-Rohrmoser, Hindelang; Weise: Karl Hafner, Hindelang.
Frau Schuster war über Jahrzehnte hinweg die treibende Kraft für ein reges Musik- und Kulturleben in Markt Wald. Sie starb im 92. Lebensjahr am 7.
Frau Schuster war über Jahrzehnte hinweg die treibende Kraft für ein reges Musik- und Kulturleben in Markt Wald. Sie starb im 92. Lebensjahr am 7.
Volkslied aus Kärnten. Textfassung: Franz Wilde, Peiting. Melodie und Text notiert nach einer Kassettenaufnahme des Schongauer Bergsteigerchores.
Vorgesungen von Ilse Walter, Günzburg. Aufgezeichnet von Dagmar Held.
Vorgesungen von Johann Feldmeier (1914-1987, vulgo „Xander“) aus Aufhausen, Kesseltal. Aufgezeichnet von Wolfgang A. Mayer. Text nach Johann Peter Hebel (1760-1826); Herkunft der Melodie nicht
Salzburger Fassung eines Volksliedes aus dem unteren Bayerischen Wald.
Dortige Quellenangabe: „Bekommen von Ulrich Toni, Bad Aibling, 1928.“
Text nach Georg Forsters „Frischen Teutschen Liedlein“ III, Nürnberg 1549; Teile des Textes befinden sich bereits auf einem Flugblatt aus der Druckerei der Kunigund Hergorin,
In den Lechrainer Dialekt übertragen von Christi Schaute und Erich Sepp.
Vorgesungen von Fritz Schwarz (1922-1990) aus Schweindorf auf dem Härtsfeld, Stadt Neresheim. Aufgezeichnet von Gertraud Gerich und Hartmut Steger.
Vorgesungen von Karolina Prinz aus Isnyberg bei Argenbühl, Lkr. Wangen. Aufgezeichnet am 19. September 1928 von Alfred Ouellmalz.
Geistliches Volkslied aus der Batschka/Ungarn. Satz: Erich Sepp.
Aufgezeichnet von August Hartmann und Hyacinth Abele in Eisenärzt bei Traunstein. Satz: Erich Sepp.
Lied zur Begrüßung des Evangeliums. Satz: Erich Sepp.
Aufgezeichnet von Franz Wilhelm Freiherr von Ditfurth in Theres Unterfranken.
Im ganzen deutschen Sprachraum überlieferte Ballade. Melodie notiert nach dem Gesang der Kirchberg-Sänger, Arzberg im Fichtelgebirge; Text aus Prettau, Südtirol.
Weihnachtslied aus Frankreich. Freie Textübertragung von Willi Träder.
Vermutlich im Umfeld des Salzburger Adventsingens neu entstanden und seit den 1960-er Jahren in Südbayern und Österreich verbreitet.
Text und Melodie: Annette Thoma (1886-1974). Satz: Erich Sepp.
Kyrielied aus der Bauernmesse, das von Annette Thoma später um zwei Strophen erweitert wurde.
Bei Wilhelm Pailler steht das Lied mit einer frühbarocken Melodie und 48 Strophen. Es wurden die Strophen 1, 3, 4, 5, 8, 9, 10 verwendet.
Textfassung: Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern. Satz: Erich Sepp.
In verschiedenen Fassungen im süddeutschen Sprachraum bekannt, hier nach einer Aufzeichnung aus Lustenau, Vorarlberg. Mit dem Textanfang „Laßt uns heut vor Freuden singen“ ist das
Das Lied wurde von Volksdeutschen in der Nordbatschka (Ungarn) und in der Ukraine überliefert.
Aus dem Passionsspiel von Sorg, Kärnten, aufgezeichnet von Walter Hensel.
Aus Möllendorf im Burgenland. Aufgezeichnet von K.M. Klier. Original 18 Strophen.
Geistliches Volkslied aus dem Gurktal, Kärnten. Satz: Erich Sepp.
In ganz Süddeutschland, Österreich und Südosteuropa verbreitetes geistliches Volkslied. Satz: Erich Sepp.
Geistlisches Volkslied aus der Ukraine. Satz: Erich Sepp.
Kunbaja, Nordbatschka, Südungarn, handgeschriebenes Orgelbuch des Johann Schofroh, 1922-1929. Satz: Erich Sepp.
Adventlied des Giesinger Viergesangs. Im Original für vier Männerstimmen, für gemischten Chor eingerichtet von Erich Sepp.
Aus Payerbach in Niederösterreich, Text sprachlich erneuert. Satz: Erich Sepp.
Altes Osterlied aus Süddeutschland: „Straubinger Rufbüchlein“ (1607); Ingolstadt 1570; München 1586; Graz 1602 (Beuttnersches Gesangbuch, 1. Teil, Nr. 23).
Aus: „Catholische Kirchen-Gesang …durch das gantze Jahr zu Hauß und in der Kirchen, bey Creutz-Gäng und Bitt-Fahrten. Von Caspar Erhard, einem Pfarrer in Bayrn. Augspurg
Geistliches Volkslied aus der Branau und dem Heideboden, Ungarn. Im Original sieben Strophen. Satz: Erich Sepp.
Weise: überliefert. Satz: Georg Forster? (um 1510.-1568). Ein Lied aus den italienischen Feldzügen Karls V., nach 1509. Der Kehrreim „A la mi presente al vostra
Mitgeteilt von Franz Neubrandt aus Pilisszentivan bei Budapest bei der Volksmusikwoche „Lied, Musik und Tanz in Altbayern“, Pfingstwoche 1987, in Grainau. Aufgezeichnet von Erich Sepp.
Hochzeitslied aus Hopfgarten/Tirol, aufgez. von Franz F. Kohl. Satz: Erich Sepp.
Der ursprüngliche Titel des Liedes von Julie von Hausmann (1825-1886) mit dem Textanfang „So nimm denn meine Hände“ lautete „Hingabe an Gott“. Obwohl es eigentlich
Geistliches Volkslied aus der Zips (ehemalige deutsche Sprachinsel in der Slowakei).
Geistliches Volkslied nach einem „Fliegendem Blatt“ aus dem 17. Jahrhundert. Satz: Erich Sepp.
Weihnachtslied aus Oberbayern und dem Land Salzburg. Aufgezeichnet von August Hartmann und Hyacinth Abele in Sachrang. Auch in Marienstein bei Wörgl, Steinberg in Tirol, Oberösterreich
Altes Osterlied aus Süddeutschland: „Straubinger Rufbüchlein“ (1607); Ingolstadt 1570; München 1586; Graz 1602 (Beuttnersches Gesangbuch, 1. Teil, Nr. 23).
Geistliches Volkslied aus der Dobrudscha und der Ukraine. Vorgesungen von Klara, Josef und Alexander Seifert in Wallersdorf/Niederbayern (03.01.1953). Aufgezeichnet von Konrad Scheierling.
Aufgezeichnet von P. Laurentius Koch OSB, Ettal.
Aufgezeichnet in Wildschönau, Tirol. Frühester Beleg bei Guilielm Hausen „Der neue singende Christ“, Augsburg 1779. Satz: Erich Sepp.
Lied zum Friedensgruß. Text und Musik: Nach dem Lied „Den Frieden, den Welt nicht gibt“ (Konrad Scheierling: Geistliche Lieder der Deutschen aus Südosteuropa, Kludenbach 1987,
Lied zum Agnus Dei. Text: Monsignore Fritz Morgenschweis (Christkindlmess); Melodie: Erich Sepp.
Lied zur Entlassung. Melodie neu gestaltet nach Lied Nr. 2081a; Text: Lied Nr. 2081a und b, jeweils letzte Strophe.
Text und Melodie aus Schlesien, 1840.
„Danklied für die gesegnete Ernte“, Melodie aus München, 1812; der Text wurde 1807 von Christoph von Schmid veröffentlicht. Melodie- und Textfassung: Eva Bruckner und Ernst
Text: Joseph von Eichendorff (1788-1857), Weise: Friedrich Glück (1793-1840). Der dreistimmige Satz basiert auf dem 4-stimmigen Chorsatz von Friedrich Silcher (1789-1860), op. 60, Nr. 2,
Worte: Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857), aus der Erzählung „Aus dem Leben eines Taugenichts“ (1826), 1. Kapitel. Weise: Friedrich Theodor Fröhlich (1803-1836, Schweizer Komponist). Der
Weise: Justinus Mulle; Worte, Kärtner Fassung: Gerhard Glawischnig. Bayerische Fassung des Kärntner Liedes „Die Liab is a Traman“. Aufgeschrieben von Wolfi Scheck nach dem Gesang
Text und Weise: Bärbel Lindner, Lenggries.
Frau Schuster war über Jahrzehnte hinweg die treibende Kraft für ein reges Musik- und Kulturleben in Markt Wald. Sie starb im 92. Lebensjahr am 7.
Herr, erbarme dich: Text: nach der Liturgie; Musik: Herkunft unbekannt. Herr, erbarm‘ dich unser: Aus Niederösterreich, aufgezeichnet von Msgr. F. Stubenvoll.
Glorialied. Musik: Ettaler Osterlied „Der Heiland ist erstanden“; Text: Nach der Liturgie.
Lied zur Begrüßung des Evangeliums. Neufassung nach dem Lied „Sei mir gegrüßet, Jesu, Heil der Heiden“. In: Joseph Gabler, Geistliche Volkslieder. Regensbrug 1890 (Reprint München
Lied zum Sanctus. Text: Walter Laakmann; Melodie: Passionslied „Dort unten auf Laub und Straßen“.
Das Lied wurde von Volksdeutschen in der Nordbatschka (Ungarn) und in der Ukraine überliefert.
Im ganzen deutschen Sprachraum überlieferte Ballade. Melodie notiert nach dem Gesang der Kirchberg-Sänger, Arzberg im Fichtelgebirge; Text aus Prettau, Südtirol.
Vorgesungen von Fritz Schwarz (1922-1990) aus Schweindorf auf dem Härtsfeld, Stadt Neresheim. Aufgezeichnet von Gertraud Gerich und Hartmut Steger.
Willi Kraus aus Raisting bei Weilheim (geb. am 11.05.1914, gest. am 21.09.1969) gründete 1951 den Raistinger Dreigesang, der später zum Raistinger Viergesang erweitert wurde. 1959
Text: Maria Göser, 1960, ehemals Dreigesang „Aschauer Dirndl“. Melodie: Maria Göser (Takt 1 – 4), Takt 5 – 8 erweitert von Erich Sepp. Da der
Text: Joh. Wolfgang von Goethe, 1771; Weise: Heinrich Werner, 1827.
Text und Melodie aus St. Jakob ob Gurk, Kärnten.
Pepi (1892 -1980) und Berta (1904 -1979) aus Laufen a. d. Salzach haben auf Anregung vom Kiem Pauli in ihrer Heimat „herent und drent“ der
Vermutlich im Umfeld des Salzburger Adventsingens neu entstanden und seit den 1960-er Jahren in Südbayern und Österreich verbreitet.
Aufgezeichnet von Franz Wilhelm Freiherr von Ditfurth in Theres Unterfranken.
Dieses optimistische Hirtenlied ist mit anderer Melodie bereits im Münsterschen Gesangbuch von 1677 enthalten. Die Hirten stehen hier stellvertretend für alle Menschen, die in einer
In verschiedenen Fassungen im süddeutschen Sprachraum bekannt, hier nach einer Aufzeichnung aus Lustenau, Vorarlberg. Mit dem Textanfang „Laßt uns heut vor Freuden singen“ ist das
Text: Ludwig Gruber, genannt Ponzauner Wigg, (* 15.08.1922 auf dem Ponzaunerhof bei Niedernkirchen, Gem. Hebertsfelden; † 10.12.2005 ebenda) Gstanzlsänger und Mundartdichter. Als Heimatdichter wurde der
Aus Admont, Steiermark; in verschiedenen Fassungen in Österreich und Bayern verbreitet.
Ungarndeutsches Volkslied aus Tscholnok bei Dorog, Ofener Bergland. Mitgeteilt durch Johann Fódi bei der Volksmusikwoche „Bayerischer Dreiklang“ in Herrsching, 29. Juli 1988. Johann Fódi ist
Neues Kärntnerlied – Text: Günther Mittergradnegger, Weise: Gerhard Glawischnig. Die originale Kärntner Mundart wurde der bairischen Aussprache angepasst. 3. Strophe original: „… Liegt a Ringerl
T: nach dem Gloria; Volksmusikarchiv Bezirk Oberbayern.
Halleluja-Ruf von Sepp Oberhöller, St. Lorenzen, Pustertal.
T: Hans Lorenz, Kolbermoorer Volkssingmesse; M: überliefert.
T: nach der Liturgie; M: Osterhymnus aus Schnaitsee, ursprünglich ein Hymnus auf König Ludwig I. von Bayern.
T: nach der Liturgie; M: Karfreitagslied aus der Gottschee „In der ganzen Stadt, da brennet kein Licht“.
4. und 5. Strophe ergänzt vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern.
Aufgez. 1887 v. Karl Liebleitner in Vorau/Steiermark, vorgesungen vom Gastwirt Pettenhofer. Bayerische Singgruppen (z. B. Riederinger Sänger, Inntaler Sänger, Gebrüder Rehm, Fischbachauer Sängerinnen u.a.) haben
Cornett, ital. Bezeichnung für Zink: Grifflochhorn, meist aus Holz mit trompetenähnlichem Mundstück. Schalmei: Rohrblattinstrument, Vorläufer von Oboe und Klarinette. Bocaten, vermutlich von Bocina (span.), Bocine
Der Liedanfang „Droben auf der rauhen Alb“ ist austauschbar gegen einen örtlich passenden geografischen Begriff. Zu diesem weitverbreiteten Scherzlied sind eine Reihe von Strophen überliefert,
die Herkunftsangaben schwanken: Ukraine oder Taize. 1. Fassung 2. Fassung, enge Dreistimmigkeit
Geistliches Volkslied aus der Dobrudscha und der Ukraine. Vorgesungen von Klara, Josef und Alexander Seifert in Wallersdorf/Niederbayern (03.01.1953). Aufgezeichnet von Konrad Scheierling.
Aus der Branau, Ungarn; 1955 in Göppingen aufgezeichnet von Konrad Scheierling; vorgesungen von Georg Getto und Theresia Siebner aus Popovac. Das Lied eignet sich auch
Volkslied aus Kärnten. Textfassung: Franz Wilde, Peiting. Melodie und Text notiert nach einer Cassettenaufnahme des Schongauer Bergsteigerchores.
Text und Melodie von Ferdinand Neumaier (1890-1969). Der Lehrer Ferdinand Neumaier (*8. September 1890 in Kirchberg bei Regen, †24. März 1969 in Landshut) war einer
Danklied nach irischen Vorlagen.
Frauenfassung. Frauenfreundliche Fassung des bekannten Liedes „Wenn i amal heirat, des muaß oane sei(n)“. Text: Margit Winterstein, Nov. 2001; Lechrainer Dialektfassung: Erich Sepp.
Aufgezeichnet in Wildschönau, Tirol. Frühester Beleg bei Guilielm Hausen „Der neue singende Christ“, Augsburg 1779. Satz: Erich Sepp.
Weise: Friedrich Sucher, 1842, (1789 – 1860). Textneufassung: Kathi Stimmer-Salzeder, Aschau am Inn. Der ursprüngliche Titel des Liedes von Julie von Hausmann (1825 – 1886)
Marienlied aus Kärnten, Sammlung Anderluh II/2, Nr. 62. 2. und 3. Strophe Neufassung.
Sternsingerlied aus Ettal, aufgezeichnet von P. Laurentius Koch OSB, Ettal.
Weihnachtslied aus Oberbayern und dem Land Salzburg. Aufgezeichnet von August Hartmann und Hyacinth Abele in Sachrang. Auch in Marienstein bei Wörgl, Steinberg in Tirol, Oberösterreich
Salzburger Fassung eines Volksliedes aus dem unteren Bayerischen Wald.
Aufgezeichnet von Helmut Pommer in Riefensberg, Vorarlberg, 1922. Textneugestaltung durch Kurt Becher, München.
Frauenfassung. Frauenfreundliche Fassung des bekannten Liedes „Wenn I amal heirat, des muaß oane sei(n)“. Text: Margit Winterstein, Nov. 2001, Herbsttreffen Oberpfälzer Musikanten in Alteglofsheim.
Geistliches Volkslied aus dem Pinzgau. Satz für drei gleiche Stimmen von Erich Sepp.
Aus Pretzfeld, Fränkische Schweiz. Nach mündlicher Überlieferung aufgezeichnet von Theo Haas.
Die Strophe 3b wurde ergänzt vom Singtreff Straßberg, Gemeinde Bobingen. Das Lied ist in ähnlichen Fassungen weit verbreitet, z. B. bei Joseph Gabler, Geistliche Volkslieder,
Geistliches Volkslied aus der Batschka/Ungarn.
Adventslied aus Reinswald im Sarntal, Südtirol.
Lied zur heiligen Cäcilia. Weise: Fronleichnamslied aus Lothringen, vorges. v. Madeleine Soissons (1900-1961), aufgez. v. Angelika Merkelbach-Pinck. Text neu gestaltet von Eva Brückner und Ernst
Geistliches Volkslied, in verschiedenen Fassungen aufgezeichnet von Hartmann/Abele in Wössen, Feldwies, Kiefersfelden, Mariastein, Thalgau bei Mondsee und Kaprun.
Pörtnersches Gesangbuch, Würzburg 1828. Die originalen Strophen 2 und 4 wurden hier weggelassen.
Text und Melodie aus der Gottschee, einer ehemaligen bairischen Sprachinsel in Oberkrain. Text ergänzt von Annette Thoma.
Geistliches Volkslied aus der Branau und dem Hauerland, Ungarn.
Aus dem Katschtal, Kärnten, aufgezeichnet von Hans Pleschberger.
Aus dem Katschtal, Kärnten, aufgezeichnet von Hans Pleschberger. Die Zusatzstrophen wurden 1990 von einer Kommunion-Vorbereitungsgruppe der Pfarrei St. Peter Siegertsbrunn ergänzt.
Vorgesungen von Waltraud Artmann (*1941 in Immenstadt). Aufgezeichnet am 7. April 2009 in Ettensberg von Hansjörg Gehring, Dagmar Held, Christoph Lambertz und Ulrike Zöller. Text:
Aus der Gegend von Freiwaldau, Altvatergebirge, Sudetenland. Aufgezeichnet im Jahre 1928 von Franz Wiesner.
aus: „Alltägliches Oratorium oder Abend-Gebett…“ von Joh. Georg Seidenbusch, Regenspurg 1724, S. 80 ff.
Nach dem Gesang der Roaner Sängerinnen aufgeschrieben von Monika Baumgartner. Bass ergänzt.
In Oberösterreich in der Gegend von Vöcklabruck mündlich überliefert.
Kanon zu zwei Stimmen von Norbert Kissel. Der Text ist abgeleitet vom Psalm 103, 2-5.
Worte: Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857); Weise: Friedrich Theodor Fröhlich (1803-1836, Schweizer Komponist).
Volksweise aus Süddeutschland, meistens ohne die Strophen 3 und 6 überliefert.
Aus Schlesien, Sammlung August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874). Von Walther Hensel (1887-1956) durch Strophenkürzung in die Liedpflege eingebracht. Das Treten auf den Fuß ist
Text und Melodie: Hubert Endhardt; 2. Stimme ergänzt.
Text und Melodie: Hubert Endhardt, 87669 Rieden am Forggensee; 2. Stimme ergänzt. Text original im schwäbischen Dialekt. Alle singen die Nebenmelodie einmal voraus. Eine Gruppe
Vorgesungen von Georg Kiesel und Anton Hügler, Bühlerzell bei Schwäbisch Hall. Aufgezeichnet von Konrad Scheierling (1959).
Ursprünglich aus dem Berchtesgadener und Salzburger Land. Durch die Volksliedpflege inzwischen in ganz Südbayern verbreitet.
Text und Musik: Kathi Stimmer-Salzeder, 2002.
Nach einer Aufnahme der Waakirchner Sänger aufgeschrieben von Sepp Denk, Tegernsee. 3. Strophe ergänzt von Erich Sepp.
Neues Kärntnerlied – Text: Günther Mittergradnegger, Weise: Gerhard Glawischnig. Die originale Kärntner Mundart wurde der bairischen Aussprache angepasst. 3. Strophe original: „… Liegt a Ringerl
Vorgesungen von Resi (*1930) und Johann Menoni (*1927) in dem ungarndeutschen Dorf Gestitz, Schildgebirge. Aufgezeichnet von Evi Heigl und Thomas Höhenleitner im September 1993. Die
Nach dem Gesang des Duos Kathi Guggenbichler („Spornhof Katherl“) und Martin Schwab („Gerstreit Martin“), aufgeschrieben von Monika Baumgartner; vierstimmige Fassung von E. Sepp.
Aus der Steiermark. Dort ist der Jodler unter den Namen „Hütterer Schmied Jodler“ bzw. „Staritzen Jodler“ überliefert (in: 123 Jodler und Juchzer, hg. vom Steirischen
Gesungen von Jackl und Wastl Roider, Aufnahme 1952, Schallarchiv Bayerischer Rundfunk. Transkription: Erich Sepp/Berta Reißner.
Die untere Stimme ist die Hauptstimme. harb = böse; In Bayern und Österreich verbreitet. Text nach dem Gesang der Geschwister Schiefer, Laufen. Kehrvers und 4.
Originaler Anfang: „Frosch und Krotta kinna hupfa, aber alte Weiber net.“ Text dem Lechrainer Dialekt angepasst von Erich Sepp. 4. Strophe von Kurt Becher (1914
Erste Strophe vorgesungen vom Zupfer Sepp (*1922) aus Neustadt an der Waldnaab. Aufgezeichnet von W. A. Mayer, der auch die Strophen 2-4 ergänzt hat. Die
Sammelgut Otto Dengg und Tobi Reiser, Salzburg. In dieser Fassung verbreitet von Wolfgang A. Mayer, Institut für Volkskunde, München.
In verschiedenen Fassungen (z.B. aus Admont, Steiermark) im Alpengebiet verbreitet. Aufgezeichnet von Cesar Bresgen in Rettenbach, Pinzgau.
Worte und Weise: Bertl Witter (1924 – 2004). Satz: Erich Sepp.
In vielen Varianten im deutschen Sprachraum verbreitet. Die Bezeichnung „Blautag“ kommt von den Blaufärbern, die am Montag warten mussten, bis sich der Indigofarbstoff an der
Text und Weise: Kathi Greinsberger, Fischbachau. Satz: Fischbachauer Sängerinnen. Der Jodler wurde wegen der extrem hohen Tonlage etwas vereinfacht.
Ungarndeutsches Volkslied aus der Tolnau. Vorgesungen von Elisabeth Müller aus Bátaapáti. Aufgezeichnet von Konrad Scheierling in Erding, 1954; Text gekürzt.
Text: Vroni Fink, Opfenbach. Weise: überliefert. Aufgezeichnet von Max Probst.
Geistliches Volkslied aus der Zeit um 1750; auf einem Fliegenden Blattdruck in der Wiener Staatsbibliothek aufgefunden von Raimund Zoder. Satz: Erich Sepp
Vorgesungen von Cäcilie und Xarver Lerpscher aus Wilhams, Oberallgäu. Aufgezeichnet von Dagmar Held am 18.10.1987.
Weihnachtslied aus Frankreich. Freie Textübertragung von Willi Träder.
Kanon zu vier Stimmen von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), KV 561. Eintragung in Mozarts eigenhändiges Werkverzeichnis: 2. September 1788. Text nach dem salzburgischen Volksmund in
In Süddeutschland und Österreich in mehreren Varianten verbreitetes Sternsingerlied.
Geistliches Volkslied, in verschiedenen Fassungen aufgezeichnet von Hartmann/Abele in Wössen, Feldwies, Kiefersfelden, Mariastein, Thalgau bei Mondsee und Kaprun.
Weihnachtslied aus Oberbayern und dem Land Salzburg. Aufgezeichnet von August Hartmann und Hyacinth Abele in Sachrang. Auch in Marienstein bei Wörgl, Steinberg in Tirol, Oberösterreich
Geistliches Volkslied aus der Zips (ehemalige deutsche Sprachinsel in der Slowakei). Die 3. Strophe beginnt im Original mit: „Kommt alle, kommt, wie es den Christen
Weihnachtslied aus der Batschka/Ungarn, überliefert von Theresia Scheierling.
Aufgezeichnet von August Hartmann und Hyacinth Abele in Eisenärzt bei Traunstein.
Sternsingerlied aus Laufen an der Salzach. Text nach den Aufzeichnungen von August Hartmann (um 1870) und der Geschwister Schiefer (um 1931) neu gestaltet.
Weihnachtslied aus Oberbayern und Tirol. Aufgezeichnet von August Hartmann und Hyacinth Abele in der Wildschönau. Mit anderer Melodie in Eisenärzt bei Traunstein überliefert.
Im ganzen süddeutschen Sprachraum verbreitetes Hirtenlied. Strophen nach verschiedenen Quellen sprachlich überarbeitet.
Text: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803-1869); deutscher Volksliedsammler und Dichter. Weise: überlieferte Melodien aus dem 18. Jahrhundert wurden von Zuccalmaglio zu der vorliegenden Weise geformt
Text: Joseph Freiherr von Eichendorff, 1807/08, (1788-1857). Weise: Friedrich Glück, 1814, (1793-1840).
In Bayern und Österreich verbreitet.
Vorsängerin: Maria Neumeier, Reit im Winkel, die das Lied zusammen mit Rosl Fischer beim Klöpfln gesungen hat. Aufgezeichnet am 7.12.1927 von Kiem Pauli.
Text aufgezeichnet von Wastl Fanderl in der Gegend vom Erdinger Moos; Weise: Wastl Fanderl.
Salzburger Fassung eines Volksliedes aus dem unteren Bayerischen Wald.
Aufgezeichnet von Wilhelm Fritz, Mittelberg im Kleinwalsertal. Bairische Dialektfassung: E. Sepp.
St. Johann in Pongau. Mitgeteilt durch Tobi Reiser sen.
Mündlich überliefert. Mitgeteilt durch Josef Schmidt, Zwiesel, 6. Str. durch Siegbert Thornton, Maisach. Lechrainer Dialektfassung von E. Sepp. Melodie 1. Teil vgl. „Bolle reiste einst
Volkslied aus Schwaben. 6. und 7. Strophe mündlich überliefert.
Vorsänger: Georg Fenzl, Tirschenreuth. Aufgez. von Adolf J. Eichenseer. Die Variante zur 7. Strophe stammt von Teilnehmerinnen der Volksmusikwoche „Lied, Musik und Tanz in Altbayern“,
Text überliefert; Weise: Bertl Witter, Traunstein (2. September 1976). Erstmals öffentlich gesungen vom Traunsteiner Dreigesang beim Frühlingssingen 1977 in Traunstein.
Text: Franz Blanz; Weise: Karl Hafner (1894 – 1971).
Text: Eugenie Scholl-Rohrmoser; Weise: Karl Hafner (1894 -1971), zurechtgesungen von E. Sepp.
Text: Eugenie Scholl-Rohrmoser; Weise: Karl Hafner (1894-1971). Lechrainer Dialektfassung von Erich Sepp.
Leonhardi-Lied unbekannter Herkunft. In dieser Form überliefert in Siegertsbrunn bei München.
Aufgezeichnet von Wilhelm Fritz, Kleinwalsertal. Dreistimmiger Volkssatz: Erich Sepp.
Ursprünglich aus Kastelruth/Südtirol mit dem Textanfang „Z’Klausn ist Kirchtig“. Die Fassung „Z’Murnau is Markt“ stammt von dem Volkssänger Kraudn-Sepp (Josef Bauer aus Gaißach).
Borkirch = Emporkirche, der Platz war früher den ledigen Burschen vorbehalten. Ursprünglich aus Kastelruth/Südtirol mit dem Textanfang „Zu Klausn ist Kirchtig“. Die Fassung „Z‘Murnau is
Mündlich überliefert. Mitgeteilt durch Josef Schmidt, Zwiesel, 6. Str. durch Siegbert Thornton, Maisach. Melodie 1. Teil vgl. „Bolle reiste einst zu Pfingsten“.
In verschiedenen Fassungen in ganz Bayern überliefert. Obige Fassung vorgesungen von Irene und Hansjörg Gehring, Gunzesried bei Oberstdorf. Aufgeschrieben von Dagmar Held. Irene Gehring hat
Seit Ende des 18. Jahrhunderts in ganz Deutschland verbreitet. Die obige Fassung stammt aus Weibersbrunn im Spessart.
Geistliches Volkslied aus Kärnten, aufgez. von Hans Pleschberger aus Rennweg im Katschtal. Glorialied der Katschtaler Messe von Hans Pleschberger.
Bayerische Fassung des Kärntner Liedes „Die Liab is a Traman“. Aufgeschrieben von Wolfi Scheck nach dem Gesang der Lenggrieser Sängerinnen. Weise: Justinus Mulle; Worte, Kärtner
Bayerische Fassung des Kärtner Liedes „Die Liab is a Traman“. Aufgeschrieben von Wolfi Scheck nach dem Gesang der Lenggrieser Sängerinnen. Lechrainer Dialektfassung von Erich Sepp.
Ursprünglich aus dem Pinzgau, inzwischen in Ober- und Niederbayern sowie in ganz Österreich verbreitet.
Vorsänger: Erich Gruber, Straubing. Aufzeichner: Franz Schötz. 5. Strophe von Erich Gruber; mitgeteilt am 17. März 2007 beim Saitenmusikseminar in Holzhausen.
Vorsänger: Erich Gruber, Straubing. Aufzeichner: Franz Schötz. Lechrainer Textfassung: Erich Sepp.
Geistliches Volkslied aus der Dobrudscha und der Ukraine. Vorgesungen von Klara, Josef und Alexander Seifert in Wallersdorf/Niederbayern (03.01.1953). Aufgezeichnet von Konrad Scheierling.
Melodie und 1. Strophe 1951 aufgezeichnet von Alfred Quellmalz in Zaisendorf bei Kißlegg, vorgesungen von den Geschwistern Boneberger. 2. Strophe vorgesungen von Xaver Lerpscher, Missen.
T: überliefert (V. M. Süß: Salzburger Volkslieder. Salzburg 1865, S. 61.). M: Bertl Witter, Traunstein, 5.3.1973.
Karl Freiherr von Leoprechting (1818-1864), geb. in Mannheim, lebte von 1844 bis 1854 auf Schloß Pöring bei Landsberg. Er sammelte in der Umgebung von Landsberg
Karl Freiherr von Leoprechting (1818-1864), geb. in Mannheim, lebte von 1844 bis 1854 auf Schloß Pöring bei Landsberg. Er sammelte in der Umgebung von Landsberg
T. u. M.: Josef Eberwein; Melodie notiert nach der heute in Leibersdorf üblichen Singweise; aufgez. am 20.04.2002 von E. Sepp. Leibersdorf liegt in der Nähe
In verschiedenen Fassungen in ganz Bayern überliefert. Obige Fassung (Strophe 1 und 2) nach dem Gesang der Geschwister Schiefer, Laufen, 3.- 6. Strophe ergänzt nach
Von Wolfgang A. Mayer mit leichten Veränderungen und Strophenkürzungen (die 4. und 5. Strophe wurden weggelassen) seit etwa 1985 wieder verbreitet.
Dr. phil. Norbert Wallner (1907 – 1976) stammte aus Silz, Tirol. Er war Lehrer, Volksliedsammler, -pfleger und -forscher sowie Lehrbeauftragter für musikalische Volkskunde an der
Vorgesungen von Kreszentia Hämmerle (*1922) aus Wiederhofen bei Immenstadt. Aufgezeichnet von Evi Heigl und Wolfgang A. Mayer, September 1998; 2. und 3. Stimme ergänzt von
Im Birgland (westl. Landkreis Amberg-Sulzbach) und im angrenzenden Landkreis Nürnberger Land verbreitetes Lied. Notiert nach dem Gesang der Hirschbachtaler Sänger. 2. Strophe geändert nach einer
Dort mit 36 Strophen. 10. Strophe von Bernhard Lauerer, Waldetzenberg.
Vorgesungen von Franziska und Winfried Säckl, Augsburg, am 9. März 1991. Aufgez. von Dagmar Held. Franziska Säckl (*1994 in Soroksar bei Budapest) hat dieses ungarndeutsche
Dortige Quellenangabe: „Bekommen von Ulrich Toni, Bad Aibling, 1926.“ I = Hauptstimme, II = Überstimme, III = Unterstimme (kann wegbleiben). Volkssatz: Erich Sepp
1926 in Mittenwald, Lkr. Garmisch-Partenkirchen, von Prof. Kurt Huber aufgezeichnet. Vorgesungen von den „Hornsteiner Brüdern“.
Melodie und Text notiert nach dem Gesang der Ramsauer Sänger. Dreistimmige Fassung: Erich Sepp.
Melodie und Text ursprünglich notiert nach dem Gesang der Ramsauer Sänger. In den Lechrainer Dialekt übertragen und dreistimmig gesetzt von Erich Sepp. Die mittlere Stimme
Aufgezeichnet von Dagmar Held in Missen-Wilhams am 12.10.1985; Gewähr: Xaver und Cäcilie Lerpscher.
Text: Else Eberhard, Kempten; Weise: Max Probst.
Text: Else Eberhard, Kempten; Lechrainer Textfassung: Erich Sepp; Weise: Max Probst.
Namenstagslied aus Mittenwald, Oberbayern. 1926 von Prof. Kurt Huber aufgezeichnet. In Mittenwald ist dieses Lied in ungebrochener Tradition lebendig. Es wird dort sehr getragen und
Sternsingerlied aus Laufen und Oberndorf (Salzach). Im Original nach mündlichen Angaben des Vorsängers J.Berger für drei Männerstimmen gesetzt von A. R. Dietl, Marktschreiber in Oberndorf,
Aufgez. von Cesar Bresgen im Pinzgau.
1. Strophe vorgesungen von Rosmarie Riederle (*1937) aus Bayersried; sie hat das Lied von ihrer Mutter, die aus Wattenweiler stammte, gelernt. 2. und 3. Strophe
1.-5. Strophe vorgesungen von Nikolaus Michl (*1929) aus Altötting. Herr Michl stammt aus Ortzidorf, einer ehemals pfälzischen Siedlung im rumänischen Banat. Die Tonbandaufzeichnung entstand am
Aus dem Salzburgischen. Text und Weise von Hermann Dellacher. In Oberbayern seit Anfang der 1960er Jahre mündlich überliefert. Hier notiert nach dem Gesang des Wolpertinger
Text: Eugenie Scholl-Rohrmoser, Hindelang; Weise: Karl Haßer, Hindelang. Dialektschreibweise der mittelschwäbischen Mundart angepaßt.
Schweinauer (= Zwiefacher) aus dem Ries. W. E.: Bulli bibi = Hühnerlockruf.
Vorgesungen von Kaspar Fuchs (Dickl) und Maria Trischberger, Gaißach 1928. Aufgezeichnet von Kiem Pauli.
2. und 3. Strophe von Renate Miehle, Jettingen.
Gesungen von Lina Sixt (*1894), Maria (*1908) und Gust Haindl (*1902). Aufgezeichnet von Wolfgang A. Mayer in Zwiesel am 16.04.1971. Transkription: Franz Schötz, Beratungs- und
In Altbayern mündlich überliefert.
Weise: Berti Witter, Traunstein (2. Oktober 1976). Text: Volksgut.
In vielen Varianten in Süddeutschland, Sudetenland und in den ost- und südostdeutschen Sprachinseln überliefert. In dieser Form aufgezeichnet von Wolfgang A. Mayer in Franzdorf, einer
In Altbayern hauptsächlich durch Rundfunkaufnahmen der Nandlstädter Sänger (Nandlstadt bei Freising) und der Gebrüder Wastl und Jackl Roider bekannt geworden. Man kann darüber spekulieren, wo
Aufzeichnungen aus Thiersee und Nußdorf am Inn. 3. Strophe ergänzt von W. A. Mayer und E. Sepp.
Aufzeichnungen aus Thiersee und Nußdorf am Inn. Lechrainer Textfassung von Erich Sepp.
Aufgezeichnet am 28.6.1985 in Gerolsbach bei Schrobenhausen von Wolfgang A. Mayer. Vorgesungen vom Gesangverein „Rauhe Gurgl“. Text sinnrichtig verbessert. Das Lied ist in vielen Varianten
Aus Vorau, Steiermark. Satz: Dr. Josef Pommer. 1. x in C-Dur, 2. x in D-Dur singen.
In mehreren Jugendliederbüchern enthalten. Obige Fassung nach einer Aufzeichnung aus Bellenberg (Anton Zanker) und Peißenberg (Mitteilung von Max Osterried, Untermeitingen) zurechtgesungen von E. Sepp.
Text und Melodie: Michl Huber (1842-1881), Münchner Volkssänger. Notiert nach dem Gesang von Wastl und Jackl Roider.
Aufgezeichnet von August Hartmann und Hyacinth Abele in Laufen an der Salzach.
Das Lied stammt vermutlich aus Österreich. Werner Förschner vom Giesinger Viergesang hat es mit drei Strophen von Hans Dondl, Ickinger Sänger, bekommen. Die 1. Zeile
Altes Volkslied, bereits im „Musikalischen Tafelkonfekt“ von Valentin Rathgeber (1682-1750) enthalten.
Krippenlied aus Bischofsmais, Bayerischer Wald. Textfassung Familie Well.
In Bayern und Österreich seit etwa Anfang des 20. Jahrhunderts verbreitet.
Melodie und 1.-3. Strophe nach einer Aufzeichnung von Franz und Uschi Schötz im Landkreis Straubing. 4. und 5. Strophe aufgezeichnet von Lothar Karrer beim Ehepaar
Melodie und 1.-3. Strophe nach einer Aufzeichnung von Franz und Uschi Schötz im Landkreis Straubing. 4. und 5. Strophe aufgezeichnet von Lothar Karrer beim Ehepaar
Gesungen beim Schierlinger Gstanzlsängertreffen 1980, aufgeschrieben von Franz Schötz. 4. Strophe von der Gesangsgruppe „Die zwei Windachtaler“ (Robert Kohn, Schondorf, und Martin Graf, Finning), Herbst
1873 in den Singhallen in Berlin entstanden, verbreitet sich das Kanapee-Lied sehr schnell in ganz Deutschland. Gerne wird es auch in Tanzmusikstücke eingebaut.
Ein in den dreißiger Jahren (ca. 1937) neu entstandener Bairischer (Zwiefacher); gemacht hat ihn der Kriegner Hias aus Ramspau bei Regensburg. Die 3. Strophe stammt
Lied zur Herbergssuche aus Brixen, Südtirol.
In verschiedenen Textfassungen im Alpengebiet verbreitet. Melodiefassung aus Ybbs/NÖ.
Notiert nach einer Rundfunkaufnahme des Passauer Viergesangs.
Aufgezeichnet von Hermann Derschmidt (1904-1997) im Ennstal. Der Grundtyp dieses Jodlers ist im ganzen deutschsprachigen Alpengebiet verbreitet.
Aus der Branau, Ungarn; 1955 in Göppingen aufgezeichnet von Konrad Scheierling; vorgesungen von Georg Getto und Theresia Siebner aus Popovac.
Vorgesungen vom Männergesangverein Waldstetten, aufgezeichnet von Dagmar Held am 21.12.1994; Überstimme im ersten Teil und zweite Stimme im zweiten und dritten Teil ergänzt.
Marienlied aus Kärnten, Sammlung Anderluh II/2, Nr. 62. 2. und 3. Strophe Neufassung.
Das Lied wird mehrmals mit abnehmender Lautstärke gesungen mit Ausnahme der Stelle „Ja, ja“, die jedesmal so laut wie möglich gesungen werden soll. 1. x:
Gewähr: Rudi Bernhard, Hinterschmiding, der es aus seiner Jugendzeit in Mittenwald kannte. Aufgezeichnet von Franz Schötz, März 1998.
Aus dem Liedschatz der Geschwister Oberhöller, St. Lorenzen-Moos im Pustertal/Südtirol. 3. Strophe von Maria Lukasse, Osttirol.
Aufgez. 1988 in Warnhofen, Kesseltal. In den Lechrainer Dialekt übertragen von Erich Sepp.
Melodie von Willi Kraus (1914-1969) aus Raisting.
Aufgezeichnet von Helmut Pommer in Riefensberg, Vorarlberg, 1922. Textneugestaltung durch Kurt Becher, München.
Pörtnersches Gesangbuch, Würzburg 1828. Die originalen Strophen 2 und 4 wurden hier weggelassen.
In mehreren Varianten in Altbayern verbreitetes Lied. Strophen überarbeitet, ergänzt und in den Lechrainer Dialekt übertragen von Erich Sepp.
In Bayern und Österreich verbreitet. Melodiefassung: Erich Sepp. Der Anfang der ersten Strophe leitet sich ab von „ Rorate coeli desuper et nubes pluant justum
Notiert nach dem Gesang der Gebrüder Wastl und Jackl Roider aus Weihmichl bei Landshut. Transkription: Franz Schötz.
Ungarndeutsches Volkslied aus Tscholnok bei Dorog, Ofener Bergland. Mitgeteilt durch Johann Födi bei der Volksmusikwoche „Bayerischer Dreiklang“ in Herrsching, 29. Juli 1988.
Aufgez. 1988 in Warnhofen, Kesseltal, Lkr Dillingen.
Vorsängerin: Else Tretter (*1930), Wirtin in Premenreuth b. Kemnath, Oberpfalz. Es war das Lieblingslied das Dam Hans und wird heute noch von allen Wirtshausgästen vor
Vorgesungen von Franziska und Winfried Säckl aus Augsburg/Kriegshaber; aufgezeichnet von Dagmar Held, 9.3.1991. Das Ehepaar Säckl verfugt über einen außergewöhnlich großen Liedschatz. Das obenstehende Lied,
Aus dem Chiemgau. Das Lied vom Tannenbaum findet sich in der frühest bekannten Fassung bereits in David Sammerhabers Lautenbuch von 1590. Spätere Fassungen sind im
Aufgez. von Dagmar Held am 24.09.1991 in Pfronten-Kappel, 1. und 3. Strophe vorgesungen von Anton Keller (1907-1996). 2. Stimme ergänzt von E. Sepp. Der Text
D Lied wurde über die von Friedrich Sucher begründete Männerchorbewegung weit verbreitet und war früher bei Wirtshaussängern in Mittelschwaben sehr beliebt.
Anm.: 1) Im Original heißt es „In meines Elterns Garten „; 2) die Läublein tröpfeln noch, mundartliche Verkleinerung von Laub. 2. Stimme ergänzt von E.
Aufgez. 1887 v. Karl Liebleitner in Vorau/Steiermark, vorgesungen vom Gastwirt Pettenhofer. Bayerische Singgruppen (z. B. Riederinger Sänger, Inntaler Sänger, Gebrüder Rehm, Fischbachauer Sängerinnen u.a.) haben
In dieser Fassung 1983 aufgezeichnet von Eberhard Hofmann. Vorsängerin: Hedwig Maier, Wirtin in Bärnfels. Seither eines der beliebtes Lieder in geselliger Runde. In Altbayern und
Die mittlere Stimme ist die Hauptstimme, Über- und Unterstimme ergänzt v. E. Sepp. Text u. Weise.: Alex. Baumann (†1857), „Bin da klan Linzinga Leibpostillion „.
In mehreren Varianten in Altbayern verbreitet. Strophen überarbeitet und ergänzt von Erich Sepp.
Vorsänger (bei Derschmidt): Karl und Otto Meisinger, Liebenstein b. Arnreit, Mühlviertel.
Willi Kraus aus Raisting bei Weilheim (geb. am 11.05.1914, gest. am 21.09.1969) gründete 1951 den Raistinger Dreigesang, der später zum Raistinger Viergesang erweitert wurde. 1959
Text dem schwäbischen Dialekt angepasst von Christi Schaule und Erich Sepp.
Aufgezeichnet von Leopold Bergolth in Tulln, Niederösterreich. Wolfgang A. Mayer hat dieses Lied erstmals 1974 auf der Volksmusikwoche „Bayerischer Dreiklang“ in Herrsching gesungen. Seither hat
Diese Wildschützenballade zählt wohl zu den bekanntesten Wildschützenliedern im bairisch-alpenländischen Raum. Da sie überwiegend mündlich überliefert wurde, sind viele Textvarianten bekannt. Die obige Fassung will
Im Salzkammergut, in der Gegend von Aussee, Hallstadt, Ischl, Ebensee, tanzt man den „Landler“, einen Tanz mit kunstreichen Figuren im geraden Takt. Dieser entstand aus
Geistliches Volkslied, hier nach einer Aufzeichnung aus Lustenau, Vorarlberg. In verschiedenen Fassungen im süddeutschen Raum überliefert.
Text und Melodie: Josef Schweiger (*24.10.1888 in Ingolstadt, †21.10.1955 in München), ehemals Volksmusikmitarbeiter beim Reichssender München. Das Lied entstand für eine Rundfunksendung über Fischer und
Frau Schuster war über Jahrzehnte hinweg die treibende Kraft für ein reges Musik- und Kulturleben in Markt Wald. Sie starb im 92. Lebensjahr am 7.
Frau Schuster war über Jahrzehnte hinweg die treibende Kraft für ein reges Musik- und Kulturleben in Markt Wald. Sie starb im 92. Lebensjahr am 7.
Notiert nach dem Gesang der Geschwister Haindl, Zwiesel. Die im ganzen deutschen Sprachraum verbreitete Ballade von der Brombeerpflückerin findet sich erstmals (1808) in der Sammlung
Worte und Weise: Ferdinand Neumaier (geb. am 8. September 1890 in Kirchberg bei Regen, gest. am 24. März 1969 in Landshut; wichtigster Wegbereiter der niederbayerischen
Weise: Bertl Witter, Traunstein; Text: 1., 5. und 6. Strophe überliefert, 2. – 4. Strophe von Bertl Witter.
Die sog. Tagelieder, die das Scheiden der heimlich Liebenden am frühen Morgen besingen, gehen auf den mittelalterlichen Minnegesang zurück. Wolfram von Eschenbach gilt als Meister
Vorsänger: Otto Bloch und Ludwig Moosbauer, Kumreuth, Bayer. Wald. Aufgezeichnet von Wolfgang A. Mayer, Institut für Volkskunde, München. Weitere Strophe (mitgeteilt v. Rudi Ertl, Deggendorf):
Pepi (1892 -1980) und Berta (1904 -1979) aus Laufen a. d. Salzach haben auf Anregung vom Kiem Pauli in ihrer Heimat „herent und drent“ der
Die obige Melodie der Kreuzpolka wurde durch den Schlager „Siehste wohl, da kimmt er“ von Siegmund Schlichting (1883) über ganz Deutschland verbreitet. Es sind unzählige
Zu diesem weitverbreiteten Scherzlied sind eine Reihe von Strophen überliefert, in denen hauptsächlich die verschiedenen Handwerksberufe ausgesungen werden. Es lebt von spontan erfundenen, zeitkritischen Einfällen.
Notiert nach dem Gesang der Geschwister Pepi (1892 – 1980) und Bertha (1904 – 1979) Schiefer aus Laufen an der Salzach, die es 1935 beim
Melodie aus Berchtesgaden. Eine der vielen Fassungen der Ballade „Edelfrau und Bettelmann“, die sich bis ins 13. Jh. zurückverfolgen lässt. In frühen Lesarten war der
In vielen Varianten im ganzen deutschen Sprachraum verbreitete Schwankballade. Hier nach einer Aufzeichnung aus Schweindorf im Kesseltal und einer Kärtner Fassung zurechtgesungen von E. Sepp.
Ursprünglich in mehreren Varianten in ganz Deutschland bekanntes Volkslied, entstanden in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die vorliegende Fassung, die heute allgemein geläufig ist, hat
Worte: Hans Fraungruber, Bad Mitterndorf; Weise: Hans Gielge, Bad Aussee. Melodie hinsichtlich einfacherer Mehrstimmigkeit leicht verändert von E. Sepp.
Aus Kirchberg am Wechsel, Niederösterreich. Die Tannhäuser-Ballade, mundartlich im bairiscben Sprachraum auch Balthauser, ist im ganzen deutschen Sprachraum verbreitet. In einzelnen Fassungen wird Papst Urban
Weise: überliefert; Text: Josef Eberwein, Dellnhausen. W.E.: Hußtata = Lock- und Treibruf für Schweine; Mittadirn = Mitterdirn. Dirn = Magd auf dem Bauernhof, entsprechend dem
Zwiefacher aus dem Bayerischen Wald. In dieser Form verbreitet durch die Gesangsgruppe Eberwein, Dellnhausen.
Der 1. Teil und das Trio dieses Schottischs geben auf das Couplet „In Weidlingau, dort ist der Himmel blau“ des Wiener Volkssängers Franz Kriebaum (1838
Weise und Text von Kathi Greinsberger, Fischbachauer Sängerinnen.
In vielen Lesarten verbreitetes Kettenlied.
Vorsänger: Hans Brandl, Aufroth bei Bogen, Niederbayern. Aufgezeichnet von Wolfgang A. Mayer (1981), Institut für Volkskunde, München.
Vorgesungen von den „Kesseltaler Sängern“: Heinrich Thum (1. Sänger), Hermann Schröppel (2. Sänger), Xaver Reiter, Jakob Weinberger, Alfred Sing, Klaus Jenuwein, Fritz Link und Ernst
Es kann noch folgende Wanderstrophe angehängt werden: 4. Ei, mein Schatz, mein Schatz, warum so traurig, und du bist der Tränen ja so voll? Ei,
Das Lied ist im ganzen deutschen Sprachraum belegt, in der Regel mit dem Textanfang „Steh nur auf, steh nur auf, du mein Handwerksgesell“. Die obige
In ganz Deutschland seit etwa 1850 bekanntes Volkslied, das vor allem durch den Zupfgeigenhansl und durch Soldatenliederbücher verbreitet wurde. Es wird heute noch gerne von
Vorgesungen von Karolina Prinz aus Isnyberg bei Argenbühl, Lkr. Wangen. Aufgezeichnet am 19. September 1928 von Alfred Quellmalz.
Im Alt-Landkreis Sulzbach-Rosenberg allgemein bekannt. Gewähr: Evi Strehl, Sulzbach-Rosenberg.
Aus Deschenitz bei Neuern, Böhmerwald (heute Tschechische Republik). Aufgezeichnet von Josef Muckenschnabel (Klosterneuburg), nach dessen Angabe das Lied in dieser Form um 1900 gesungen wurde.
Vorsänger: Sebastian Blumoser, Schwaig b. Oberding, Landkreis Erding. Aufgezeichnet von Prof. Kurt Huber in den 30er Jahren. Die zweite Stimme (Überstimme) wurde ergänzt.
Aus österreichischen Quellen (Sonnleithner-Sammlung, Aufzeichnung aus Gmunden, 1815) kann abgeleitet werden, dass der Tanz vermutlich Anfang des 19. Jahrhunderts in Bayern entstanden ist und sich
Aus dem Kuhländchen, Sudetenland. Textübertragung nach der Schallplatte „Sudetendeutsche Volkslieder“ mit der Spielschar der Arbeitsgemeinschaft Sudetendeutscher Erzieher. München (Aufstieg-Verlag) 1970.
Aus dem Repertoire der Kapelle Oskar Sattler, Wiesenfelden. Aufgezeichnet am 15. 10. 1988 in Straßkirchen bei Straubing von Franz Schötz. Der erste Teil ist ein
Aus Mödritz bei Brunn. Melodie und Text von Wolfgang A. Mayer, Institut für Volkskunde, München, etwas zurechtgesungen.
In Altbaiern und Österreich vor allem durch das Singen in Schulen verbreitet.
Aufgezeichnet im August 1993 in Bardhaus, Deutsch-Kutschowa und Pausching (Karpatho- Ukraine, ehemals Besitz der Grafen von Schönborn, besiedelt Anfang des 19. Jahrhunderts). Vorgesungen von Barbara
Seit den sechziger Jahren wurde das Lied durch den Giesinger Viergesang, von dem die 4. Strophe stammt, und durch die Wolpertinger Tanzlmusi wieder bekannt gemacht.
Aus Kärnten, aufgezeichnet von Karl Liebleitner. Satz: Erich Sepp. Die mittlere Stimme ist die Hauptstimme. Die untere Stimme kann entfallen. Der Bass singt die Grundtöne
Willibald Ernst, Lehrer in Gangkofen, hat dieses Lied bei unserem Herbsttreffen niederbayerischer Musikanten in Finsterau (1986) mit den Teilnehmern gesungen. Seither zählt es zu den
T. u. M.: Josef Eberwein (1895 – 1981), Dellnhausen; Melodie notiert nach der heute in Leibersdorf üblichen Singweise; aufgezeichnet am 20.04.2002 von E. Sepp. Leibersdorf
Das Lied wurde von Volksdeutschen in der Nordbatschka (Ungarn) und in der Ukraine überliefert.
Das obige Lied ist Mitte der 1950er Jahre entstanden. Es hat sich ab 1957 auf den ‚Fanderl-Singwochen‘ als gemeinsames Tagesabschlusslied eingebürgert und von dort aus
Neues Kärntnerlied. Text: Günther Mittergradnegger. Weise: Gerhard Glawischnig. Die Hauptstimme liegt im 2. Tenor. Die originale Kärntner Mundart wurde der bairischen Aussprache angepasst. Die 2.
„Der Specksalat“ ist in ganz Süddeutschland überliefert und zählte zu den beliebtesten Liedern der Jugendbewegung. In jüngster Zeit wurde das Lied bei Feldforschungsexkursionen in Bieswang
In Altbayern allgemein verbreitet. Überlieferte Singweise: Hauptstimme (= untere Stimme), Überstimme, evtl. Baß. Variante zu Strophe 4, 3. und 4. Zeile: deine Äugerln solln freundli
Es wurde die von Kiem Pauli gesungene Melodie und die erste Überstimme übernommen. Die Waakirchner Sänger sangen die (hier nicht notierte) dritte Stimme ebenfalls als
Mündlich überliefert in der Familie Walter Mayr, Augsburg. Aufgezeichnet von Erich Sepp. Kanon zu drei Stimmen
Aufgezeichnet 1963 von Willi Merklein in Neumarkt-St. Veit, gesungen von den Brüdern Klemisch aus Niedertaufkirchen. In ähnlicher Form auch in Oberösterreich (Welser Rud) überliefert. Merklein
Text: Erich Przywara SJ (*1889 in Kattowitz, †1972 in Hagen bei Murnau); Weise: Würzburger Gesangbuch.
1929 aufgezeichnet in der Sprachinsel Stritschitz bei Budweis von Alois Milz nach dem Gesang der Lehrerin Katharina Gubo. Dr. Alois Milz, geboren 1908 in Budweis,
Text: Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832). Weise: Herkunft unbekannt. Der zweite Teil der 1. Zeile wurde von Erich Sepp ergänzt. Im Original ist dieser eine
Mit etwas zersungener Melodie vorgesungen von Maria Gurka (*1933), Emilia (*1935) und Stefan Kozak (*1929), Monika Kozak (*1966), Anita Hanitschak (*1910), Maria Rindosch (*1935), Maria
Schweinauer bzw. Schleifer aus dem Ries und dem Kesseltal, vorgesungen von Karl Oßwald aus Zoltingen, Gem. Bissingen, aufgezeichnet von Karl Höpfner.
Dieses Lied hat Werner Förschner vom ehemaligen Giesinger Viergesang 1971 auf Anregung von Toni Goth für das Münchner Adventsingen gemacht. Original für Männerquartett.
Vorgesungen von Kreszentia Hämmerle (*1922) aus Wiederhofen bei Immenstadt. Aufgezeichnet von Evi Heigl und Wolfgang A. Mayer, September 1998; 2., 3. Stimme und Bass ergänzt
Von Karl Horak 1931 in Hochwies (slowakisch Vel’ké Pole) und Deutsch Proben (Nemecké Pravno) in der Kremnitzer Sprachinsel (Slowakei) aufgezeichnet.
Volkssatz nach Anton Anderluh (1896-1975).
Lied zur Herbergssuche aus Brixen, Südtirol. In dieser Fassung (Strophenauswahl und Melodie) veröffentlicht von: Walter Deutsch, „Ach, mein Seel, fang an zu singen …“ –
Vorgesungen und Texte von Herrn Bürgermeister Schröppel und Herrn Schmiedemeister Popp, beide aus Forheim im Kesseltal (Lkr. Donau-Ries). Aufgezeichnet von Kreisheimatpfleger Karl Höpfner. Satz: Eva
Karl Hafner wurde am 10. Mai 1894 in Lauterbach bei Krumbach als zwölftes von 15 Kindern geboren. Seine Eltern waren Bauers- und Wirtsleute. Als Lehrer
Vorsänger: Fritz Mathes, 95514 Neustadt am Kulm, Lkr. Neustadt an der Waldnaab. Aufgezeichnet bei der Feldforschungsexkursion des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege im Jahre 1981.
Weit verbreitete Schwankballade, hier notiert nach dem Gesang der Stoiber Buam. Transkription: Roland Pongratz. In vorstehender Fassung von Judith Geißler auf Fortbildungen des Bayerischen Landesvereins
Aus dem Repertoire der Tiroler Nationalsängergruppe Rainer aus Fügen im Zillertal, 1820er Jahre. Hier notiert nach dem Gesang eines gemischten Quartetts („Rainersänger“), CD „Stille Nacht“,
Samuel Friedrich Sauter (1766-1845) stammte aus Flehingen bei Karlsruhe; er war Dorfschullehrer und Volksdichter. Sauter schrieb etwa 350 Gedichte, Reime und Erzählungen. Die bekanntesten sind Das Lied vom
Volkslied aus Siebenbürgen, 16. Jahrhundert. Der Nachgesang wurde vom Liedermacher Uli Führe ergänzt.
Englisches Volkslied aus dem 16. Jahrhundert mit dem Titel „Under the Harvest Moon“. Es sind verschiedene deutsche Texte zu finden, u. a. von Hannes Kraft (1909–1983), die
Dieses melodisch ungewöhnliche Lied wurde 1936 in Oberwischau (rumänisch: Viseu de Sus), einer deutschen Siedlung in der Maramuresch (im Norden Rumäniens, an der Grenze zur
Christkindl-Lied aus Nauders im Oberinntal/Tirol. Zurechtgesungene, verkürzte Fassung eines ursprünglich 16-strophigen, sehr drastischen alten Krippenspielliedes. In Tirol, Schwaben und im oberbayerischen Lechrain in verschiedenen Fassungen
Dieses Liebeslied ist vermutlich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts im süddeutschen Raum entstanden. In einer um 1600 herausgebrachten Flugschrift des Augsburger Druckers Valentin
Scheierling hat das Lied textlich und rhythmisch neu gefasst. Der hier verwendete Text wurde ebenfalls umgedichtet, Herkunft unbekannt.
Geistliches Volkslied aus Gödre in der Branau/Ungarn. Vorgesungen von Anna Ursprung in Ellwangen/Jagst am 20.01.1956, aufgezeichnet von Konrad Scheierling. Satz: Benjamin Schmid/Erich Sepp.
Geistliches Volkslied aus Gödre in der Branau/Ungarn. Vorgesungen von Anna Ursprung in Ellwangen/Jagst am 20.01.1956, aufgezeichnet von Konrad Scheierling. Original in Schriftsprache mit fünf Strophen;
Hirtenlied aus dem Glatzer Ländchen (Nordböhmen/Niederschlesien); mit ähnlicher Melodie auch aus der Gegend von Reichenberg/Nordböhmen überliefert (Sammlung Adolf König).
Geistliches Volkslied aus dem Hauerland/Slowakei. Vorgesungen von Frau Jurasek aus Kremnitz; 1936 aufgezeichnet von Karl Horak.
Schwäbisch-alemannisches Volkslied. 3. und 4. Strophe ergänzt von Jutta Kerber, Hinterreute/Oberstaufen.
1988 von Dagmar Held aufgezeichnet in Warnhofen, Kesseltal, Lkr. Dillingen.
Überlieferte Schnaderhüpflverse, Reihenfolge beliebig. Melodie: langsame Polka „Druck nur zua“.
In Bayern und Österreich verbreitet. Stammt ursprünglich aus der Untersteiermark, heute Slowenien.
In Ober- und Niederbayern sowie in Österreich beliebtes Lied bei Herbstsingen. Ältester Beleg: Liedflugschrift aus Steyr/Oberösterreich. Nach 1825/1830 ein typisches, auf einem älteren Modell aufbauendes
Volksweise aus Tirol, mitgeteilt von Anita Staltmeier-Gruber beim Jodlertag auf der Glentleiten am 5. März 2014.
Volkslied aus Österreichisch-Schlesien, Fassung Walther Hensel.
Aus Nordböhmen, aufgezeichnet von Adolf König, *1880 in Reichenberg/Nordböhmen, †1967 in Füssen.
Vorgesungen von den „Kesseltaler Sängern“: Heinrich Thum, Hermann Schröppel, Xaver Reiter, Jakob Weinberger, Alfred Sing, Klaus Jenuwein, Fritz Link und Ernst Schröppel. Aufgezeichnet von Dagmar
Weihnachtslied aus Mähren. Deutsche Fassung von Friedrich Walz (1972). Melodie um die Halleluja-Takte erweitert. Textvarianten für das Singen nach Weihnachten in Klammern.
Dort wird als Quelle angegeben: Vorgesungen von Maria Scheich, mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter. Aufgezeichnet 1970 von Jenö Janó in Wemend (Véménd), Komitat Branau
Aus dem Liedschatz der von Hans Lauber (*1935), Pertenstein bei Traunreut, geleiteten Chöre. In verschiedenen Textfassungen im ehemaligen österreichischen Schlesien und Mähren überliefert. Strophen 5
Vorgesungen von Franz und Peter Meingast, Stephan Wirz und Franz Loidl aus Jose finental (rum. Poiana Valiug) bei Franzdorf (rum. Valiug), einer steirischen Siedlung im
Vorgetanzt und Texte überliefert von Bürgermeister Hermann, Mönchsdeggingen, aufgezeichnet von Jobst Dittmar.
Geistliches Volkslied aus der Branau und dem Hauerland.
Aus der Grafschaft Glatz/Niederschlesien. Melodie im Kehrvers etwas verändert: Takte 11-12 ursprünglich wie Takte 9-10.
Geistliches Volkslied aus der Kremnitzer Sprachinsel/Slowakei, vorgesungen von Ignaz Prokein aus Homeshau; Tonbandaufnahme von Dr. Hella Gensbaur, München. Die letzten fünf Takte der Melodie wurden
Geistliches Volkslied aus Hopgarten (Chmelnica) in der Zips/Slowakei. Aufgezeichnet von Dagmar Held und Hedwig Wiest am 20.08.1994.
Aus Syrmien, eine Landschaft zwischen den Flüssen Donau und Save, ehemals mit deutschen Siedlungen; heute aufgeteilt auf Kroatien und Serbien.
Aus der Gegend von Lichtenfels. Originaler Liedanfang: Stehet still und lauert ein wenig. Text überarbeitet von Ingrid und Erich Sepp.
Volkslied aus Slavonien (Land zwischen Donau und Save im Osten Kroatiens).
Neu gestaltet nach dem Lied „En dem Städtle Mochawanga“, das Wulf Wager 1995 in Eichenberg bei Biberach aufgezeichnet hat. Strophe 8 von der Internetseite http://www.abi70.de/page6.php
Weise: Friedrich Silcher (1789-1860), 1827. Text: Simon Dach (1605-1659), bedeutender Barockdichter; Originaltext mit 16 Strophen im samländischen Plattdeutsch, von Johann Gottfried Herder (1744-1803) ins Hochdeutsche
Hirtenlied aus Schlesien, ursprünglich in schlesischer Mundart.
Hirtenlied aus der Batschka, vorgesungen von Annemarie Kaiser in Moosleiten, Gemeinde Weildorf bei Laufen, 1954 aufgezeichnet von Konrad Scheierling.
Mit dem „zinnernen Teller“, auf den das Goldringlein gelegt wird, wird auf die Hochzeit verwiesen. Mit neun Strophen 1816 aufgezeichnet von Karl Kraus, Lehrer in
Vorgesungen von Frieda Müller aus Oberwiesenbach am 15. April 2008 in Krumbach. Aufgezeichnet von Christoph Lambertz.
Aus Treskowitz/Südmähren, vorgesungen von Maria Czech, 1934 aufgezeichnet von Walter Tittor (Brünn).
Strophen 3 – 6 ergänzt nach einer Aufzeichnung von Otto Mahr in Stellberg/Rhön, Liedblatt E234 der Beratungsstelle für fränkische Volksmusik: „Es gibt ja nichts Schönres,
Text und Weise: Erwin Zachmeier (1928-1991). Am 14.12.1969 veranstalteten die Loonharder Musikanten unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Landesvereins für Heimatp ege erstmals im Heilig-Geist-Spital in
1908 von dem Lehrer Johannes Patock in Kaschuben im Regierungsbezirk Danzig/Westpreußen aufgezeichnet. O ffensichtlich war das Lied Anfang des 20. Jahrhunderts rund um die Danziger
Vorgesungen von Karl Vögele aus Oberaudorf, aufgezeichnet vom Kiem Pauli, 03.05.1932.
Aus Sentivan/Batschka, handgeschriebenes Orgelbuch des Kantorlehrers Johann Treer. Melodie leicht verändert.
Worte: Paul Hermann; Weise nach einem alten Sterndrehermarsch eingerichtet von Paul Hermann.
1. Teil vorgesungen von Franziska und Winfried Säckl aus Augsburg; aufgezeichnet von Dagmar Held, 9. März 1991. Jodler ergänzt von Erich Sepp, Januar 2013. Das
Im Original dreistimmiger Volkssatz. Für gemischten vierstimmigen Chor eingerichtet von Erich Sepp.
In Bayern und Österreich verbreitet.
Geistlisches Volkslied aus dem Pinzgau um 1870. Handschriftliche Sammlung des Lehrers Franz Lackner (1814-1890), Uttendorf im Pinzgau/Land Salzburg, im Salzburger Museum Carolino Augusteum.
Aufgezeichnet von Dagmar Held am 28. August 1995 in Hopgarten, einem deutschen Dorf in der Zips/Slowakei. Vorgesungen von Maria Gurka (*1933), Emilia (*1935) und Stefan
Text nach Lau enbergs Straßburger Liederhandschrift, um 1430. Herkunft der Melodie unbekannt, interpretiert von Silke Marchfeld (Gesang) und Sebastian Röhl ( Theorbe) auf der CD
Aus einer ehemals deutschen Sprachinsel Machliniec in Ostgalizien (ehemals Österreich-Ungarn).
„Sangen Dorfschullehrer zur Weihnachtszeit mit ihren Singknaben vor den Häusern der Nachbarn gegen eine Gabe.“ Liedanfang bei Ditfurth: „Wach, Nachtigall, wach auf!“
In Altbayern, Österreich und im Egerland überliefertes Volkslied. Hier notiert nach dem Gesang von Fred Märtl (*1949, Bassist der „Holzländer Sänger“) aus Junkenhofen, 85302 Gerolsbach,
Dreistimmiger Satz nach dem Gesang der Fischbachauer Sängerinnen, Bass ergänzt.
Der Hinterwälder – Jodler: Vorgesungen von Kreszentia Hämmerle (* 1922) in Wiederhofen, Gem. Missen-Wilhams, Allgäu. Aufgezeichnet im September 1998 von Wolfgang A. Mayer und Evi
Text und Musik: Nach dem Lied „Den Frieden, den Welt nicht gibt“ (Konrad Scheierling: Geistliche Lieder der Deutschen aus Südosteuropa“, Kludenbach 1987, Bd. 2, Nr.
Text: Eva Bruckner und Ernst Schusser, unter Bezugnahme auf die Propheten des Alten Testaments (vgl. Jesaja 9 und „Bileam“, 4. Buch Mose (Numeri 24, 17:
Melodie neu gestaltet von Erich Sepp nach einer Liedaufzeichnung aus der serbischen Batschka (Batschgau).
Aufgezeichnet von W. Fritz nach einer Vorlage von G. Paul-Katz.
Volkslied aus Schwaben, vor 1825. Satz nach Friedrich Silcher (1789 – 1860).
Anm.: 1. Strophe: Im Original heißt es „In meines Elterns Garten“; 2. Strophe: die Läublein tröpfeln noch, mundartliche Verkleinerung von Laub.
Vorgesungen von Resi (geb. 1930) und Johann Menoni (geb. 1927) aus dem ungarndeutschen Dorf Gestitz, Schildgebirge. Aufgezeichnet von Evi Heigl und Thomas Höhenleitner im September
Ungarndeutsches Volkslied aus der Tolnau, gesammelt von Konrad Scheierling. Das Komitat Tolnau (ungarisch: Tolna vármegye) liegt etwa 150 km südlich von Budapest und wird im
Aus Hohenlohe, aufgezeichnet von Konrad Scheierling.
In Süddeutschland und Österreich in mehreren Varianten verbreitetes Sternsingerlied.
1873 in den Singhallen in Berlin entstanden, verbreitet sich das Kanapee-Lied sehr schnell in ganz Deutschland. Gerne wird es auch in Tanzmusikstücke eingebaut.
Sammelgut Otto Dengg und Tobi Reiser, Salzburg. In dieser Fassung verbreitet von Wolfgang A. Mayer, ehemals wiss. Mitarbeiter am Institut für Volkskunde, München.
Aus der Gegend von Freiwaldau, Altvatergebirge, Sudetenland; aufgezeichnet im Jahre 1928 von Franz Wiesner.
Text: August Heinrich Ho ffann von Fallersleben (1798 – 1874). Weise: Joh. Abr. Peter Schulz (1747 – 1800). Satz: Erich Sepp
Im Salzkammergut, in der Gegend von Aussee, Hallstadt, Ischl, Ebensee, tanzt man den „Landler“, einen Tanz mit kunstreichen Figuren, im geraden Takt. Dieser entstand aus
T. u. M.: Michl Huber (1842-1881), Münchner Volkssänger. Notiert nach dem Gesang der Gebrüder Wastl (1901-1991) und Jackl Roider (1906-1975).
Text: Karl Römer, 1896; Melodie: Hermann Kirchner.
Vorgesungen von dem russlanddeutschen Sänger Georg Mai (* 1911 in Kasachstan). Aufgezeichnet am 19. März 1994 in Marktoberdorf von Dagmar Held.
Im Original für Dreigesang, vierstimmige Fassung von Erich Sepp.
In Bayern und Österreich überliefertes Schnaderhüp fllied mit Jodler. Hier nach dem Gesang des Duos Seitz, Mittenwald. In Noten gesetzt nach einer Aufnahme des Bayerischen
Das Lied ist in ähnlichen Fassungen weit verbreitet, z. B. bei Joseph Gabler, Geistliche Volkslieder, Regensburg 1890, Nr. 72.
Aus dem Katschtal, Kärnten, aufgezeichnet von Hans Pleschberger.
Text und Melodie: Ingeborg Degelmann, Fölschnitz bei Kulmbach, April 1991. Bairische Textfassung: E. Sepp
Text und Melodie: Ingeborg Degelmann, Fölschnitz bei Kulmbach, April 1991. Lechrainer Textfassung: E. Sepp.
„Schweinauer“ = im Ries und in Mittelfranken überlieferte Bezeichnung für taktwechselnde Rundtänze. 1933 aufgezeichnet von Karl Horak in Lierheim bei Möttingen. WE.: Nidala = kleine
Ungarndeutsches Volkslied aus Cikó, Komitat Tolnau, Südungarn. Mitgeteilt durch Theresia Ronai aus Bonnhard (Bonyhád), Ungarn, bei der Volksmusikwoche „Bayerischer Dreiklang“ in Herrsching, 8. August 1987.
Text und Weise überliefert. Föhl = Mädchen.
Schweinauer, im Ries und im Kesseltal überliefert. Die Schnaderhüp flstrophen sind in der Reihenfolge nicht festgelegt und können beliebig gekürzt oder erweitert werden.
Aus Mödritz bei Brünn, Südmähren. Hinter der überraschenden Wendung in der 4. Strophe „… heut Nacht bei dir zu schlafen“ verbirgt sich der südmährische Hochzeitsbrauch,
Ein in Bayern und Österreich populäres Walzerlied, zusammengesetzt aus Gstanzln. Herkunft unbekannt. W. E.: ranggerzt = knarrt; Fuaßkrampl = Steigkrallen; Moaßhackl = Axt zum Fällen
Ursprünglich aus Kastelruth/Südtirol mit dem Textanfang „Z’Klausn ist Kirchtig“. Durch Münchner Volkssänger und den Kraudn Sepp in Bayern bekannt geworden. Textfassung: Erich Sepp.
Aus der Sonnleithnersammlung von 1819, aufgeschrieben in Thernberg, Niederösterreich.
Im ganzen süddeutschen Sprachraum überliefertes Volkslied. Leonhard Bauer, ehemals Trompeter bei der 1. fränkischen Bauernkapelle Konrad Dorn, Happurg bei Hersbruck, gibt dazu an: „Dieses Lied
Ursprünglich aus Kastelruth/Südtirol, aufgezeichnet von Franz Friedrich Kohl.
Aus Bergen bei Traunstein, gesungen vom „Kaum-Valtl“. Aufgeschrieben von Wastl Fanderl um 1927.
Melodie mit 2 Strophen mitgeteilt von Landa Claus, Salzburg. 3. Strophe aus dem Liedschatz von Sepp Buchner, vulgo „Gamsei“, aus Bergen bei Traunstein.
Aus dem Salzburgischen, Sammelgut Tobi Reiser (1907-1974). Durch die Volksliedflege in Österreich und Bayern verbreitet.
1974 aufgezeichnet von Wolfgang A. Mayer in Scheindorf in der deutschen Sprachinsel Sathmar, Rumänien.
Ballade zum Themenkreis „Mädchen und Haselstrauch“. Aufgezeichnet von Dagmar Held und Wolfgang A. Mayer im August 1993 in den deutschen Dörfern Bardhaus (Barbowo), Deutsch-Kutschowa und
Volkslied aus Frankreich aus der Zeit Ludwig des XIV., als dieser Krieg mit den sieben niederländischen Provinzen führte.
Text: Hyazinth Wäckerle (1836 – 1896); Melodie: Karl König (*1926).
Mundartfassung des Hirtenliedes „Als ich bei meinen Schafen wacht“, mitgeteilt von Jutta Kerber, Oberstaufen.
Volkslied aus Polen. Textübertragung: Christamaria Krabl und Alexander Ziegert (* 1935, Dompfarrer i. R. an St. Petri in Bautzen).
Aufgezeichnet 1993 in Deutsch-Kutschowa, Karpatho-Ukraine, von Dagmar Held und Wolfgang A. Mayer. In das früher zu Österreich-Ungarn gehörende Gebiet um Munkatsch am Oberlauf der Theiß
Weise: Volkslied, wie das Lied „Ich hab’ die Nacht geträumet“ (belegt seit 1777). Text: Siegfried August Mahlmann (1771 – 1826).
Originalsatz für Dreigesang; für gemischten Chor eingerichtet von Erich Sepp.
Mailied. Weise: A. Jürgens, 1842; Text: Friedrich Richter (1811-1865), vor 1833.
Im Original dreistimmiger Volkssatz. Für gemischten vierstimmigen Chor eingerichtet von Erich Sepp.
WE.: Gschwänzte Küechle = Küchle mit eingebackenem Salbeiblatt samt Stiel; Vere = Xaver.
Text: Joseph von Eichendorff (1788-1857); Weise: Friedrich Glück (1793-1840); Satz: Friedrich Silcher (1789-1860), op. 60, Nr. 2, 1853. Joseph Freiherr von Eichendorff (* 10. März
Text und Weise: Irene Gehring, Gunzesried.
In Altbayern allgemein verbreitet. Überlieferte Singweise: Hauptstimme (= untere Stimme), Überstimme, evtl. Baß. Variante zu Strophe 4, 3. und 4. Zeile: deine Äugerln solln freundli
1929 aufgezeichnet von Alois Milz in der ehemals deutschen Sprachinsel Stritschitz bei Budweis nach dem Gesang der Lehrerin Katharina Gubo.
Überlieferte Schnaderhüpflverse, Reihenfolge beliebig. Melodie: langsame Polka „Druck nur zua“.
Es ist ein Beispiel, wie Lieder im Laufe der Zeit fast bis zur Unkenntlichkeit zersungen wurden und werden. Reizvoll ist dieses Lied auch wegen seiner